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LeBron James (l.) und Miami fehlen noch acht Siege zur NBA-Bestmarke © getty

LeBron James lässt sich auch von den Pistons nicht aufhalten. Trotz Bryants Comeback blamieren sich die Lakers. Melo brilliert.

Von Eric Böhm

München - Die Miami Heat marschieren unaufhaltsam in Richtung NBA-Rekord (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Der Titelverteidiger schlug die Detroit Pistons mit 103:89 (51:54) und feierte den 25. Sieg in Folge. Die Bestmarke der L.A. Lakers von 1972 steht bei 33.

Erneut kamen die Heat schwer in Gang, wendeten das Blatt aber in der zweiten Hälfte. LeBron James war mit 29 Punkten, acht Rebounds und acht Assists einmal mehr der beste Akteur.

"Wenn Leute sagen, wir seien unaufhaltsam, kümmert uns das nicht. Jeder kann uns schlagen, wenn wir nicht mit der richtigen Einstellung antreten", sagte der MVP.

James trifft nach Belieben

Nach der Pause entnervte der Spitzenreiter der Eastern Conference die abgeschlagenen Pistons mit einer starken Verteidigung. Die Gäste schafften nur noch 35 Zähler.

Dazu kam James' heißes Händchen. Lediglich drei seiner 15 Würfe konnte der Superstar nicht verwandeln. Dwyane Wade steuerte 19 Zähler bei (690605DIASHOW: Die Bilder der 21. Woche).

"Wir waren in der ersten Hälfte nicht richtig da, aber dann lief es besser. Aus der Abwehr kamen wir zu leichten Punkten", analysierte Coach Erik Spoelstra.

Bestes NBA-Team

So spannend wie die dramatischen Comebacks in Boston und Cleveland wurde es am Ende nicht mehr . Bei den vergangenen Gastspielen hatte Miami jeweils riesige Rückstände in der Schlussphase noch gedreht (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Nach einem Traumpass durch James machte der bis dahin schwache Chris Bosh (5 Zähler) mit dem Drei-Punkte-Spiel zum 90:76 jegliche Hoffnungen der Pistons zunichte.

Durch den 16. Heimsieg in Folge vergrößerten die Heat (54 Siege - 14 Niederlagen) auch ihre knappe Führung vor San Antonio (53:16) im Kampf um die beste Bilanz der NBA.

Leichte Aufgaben

Gegen die Charlotte Bobcats (So., ab 23 Uhr LIVESCORES) und in Orlando (Di., ab 0 Uhr LIVESCORES) sollte die Rekord-Jagd relativ problemlos weitergehen. Danach lauert in Chicago (Do., ab 1 Uhr LIVESCORES) ein harter Prüfstein.

Die Pistons hakten ihren Auftritt schnell ab. Center Greg Monroe (23 Punkte, 15 Rebounds) verbuchte ein Double-Double.

"Wir haben eigentlich ganz gut gespielt. In der zweiten Hälfte waren sie ein komplett anderes Team. Bei uns fiel nichts mehr", meinte Point Guard Jose Calderon.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Los Angeles Lakers - Washington Wizards 100:103

Die Los Angeles Lakers erlitten im Playoff-Rennen einen herben Dämpfer. Gegen die Washington Wizards setzte es eine 100:103 (57:41)-Heimniederlage.

Trotz einer komfortablen Führung sowie den wieder einsatzfähigen Kobe Bryant und Pau Gasol, brach der Achte der Western Conference (36:34) völlig ein.

"Das ist eine verstörende Niederlage. Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben in der zweiten Hälfte nachgelassen. Das haben sie ausgenutzt", sagte Bryant.

Gasol noch eingerostet

Der Superstar (21 Zähler, 11 Assists) spielte beim Comeback nach seiner Knöchelblessur ordentlich, vergab mit der Schlusssirene aber die letzte Ausgleichschance.

Gasol war die achtwöchige Zwangspause in Folge des Sehnenrisses im Mittelfuß deutlich anzumerken. Er traf nur zwei von zehn Würfen. Das konnte auch Dwight Howards (20 Zähler, 15 Rebounds) gute Vorstellung nicht auffangen.

"Ich kann es nicht erklären. Immer wenn wir deutlich vorn sind, lehnen wir uns zurück. Das zahlen dir die Basketball-Götter schnell heim", meckerte Cheftrainer Mike D'Antoni.

J-Wall dominiert Nash

Die Konkurrenten Utah (34:35) und Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks (34:36) durften sich bei den Wizards bedanken (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Trevor Ariza (25 Punkte) versenkte sieben Dreier. Jungstar John Wall lieferte dank 24 Zählern und 16 Assists seine beste Saisonleistung. Gegenspieler Steve Nash konnte ihm nicht das Wasser reichen.

Toronto Raptors - New York Knicks 94:99

Carmelo Anthony führte die New York Knicks mit 37 Punkten zum 99:94 (50:37)-Auswärtserfolg bei den Toronto Raptors (SERVICE: Die Tagesbesten).

Aufgrund der vielen Verletzungen im Frontcourt spielte plötzlich Veteran Kenyon Martin eine große Rolle und rechtfertigte das Vertrauen mit 19 Zählern und elf Rebounds.

"Er ist eben ein echter Profi. Wenn wir ihn nicht hätten, sähe es ganz schlecht aus", lobte Spielmacher Jason Kidd einen Tag vor seinem 40. Geburtstag.

Playoff-Ticket gebucht

Der 41. Saisonsieg - bei 26 Niederlagen - sicherte dem Dritten der Eastern Conference die dritte Playoff-Teilnahme in Folge.

"Es wäre leicht gewesen, zu gewinnen. Wir haben zu viele offene Würfe nicht genutzt", sagte Torontos Shooting Guard Alan Anderson, der mit 35 Punkten eine persönliche Bestleistung aufstellte.

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