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Carmelo Anthony (r.) ist aktuell der zweibeste Scorer der NBA © getty

New York schafft den achten Sieg in Folge. Carmelo Anthony und ein Ex-Trierer überragen. Die Bulls bleiben Detroits Albtraum.

Von Eric Böhm

München - Die New York Knicks haben ihre Siegesserie auch gegen den Erzrivalen ausgebaut.

Im Duell mit den Boston Celtics gelang durch ein ungefährdetes 108:89 (65:48) der achte Erfolg hintereinander (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Topscorer Carmelo Anthony war mit 24 Punkten und zehn Rebounds der beste Akteur auf dem Court. Die Atlantic Division ist den Knicks fast nicht mehr zu nehmen.

"Das ist machbar. Wir wollen die Division und 50 Siege. Das sind noch zwei lohnende Ziele für uns", sagte "Melo".

Pierce angeschlagen

Damit würde der Zweitplatzierte der Eastern Conference (46 Siege - 26 Niederlagen) die Vorherrschaft der Celtics (38:35) beenden.

Der aktuelle Siebte hatte die Division zuletzt fünfmal in Folge gewonnen. Die großen Verletzungssorgen warfen den Rekordmeister in dieser Saison aber entscheidend zurück (693493DIASHOW: Die Bilder der 22. Woche).

Dazu passte, dass sich Kapitän Paul Pierce (24 Punkte, 15 Rebounds) im ersten Viertel den Knöchel verstauchte, aber bis zum Schluss auf die Zähne biss.

"Wir werden ihn vor den Playoffs definitiv noch einmal schonen. Es ist wie verhext bei uns", sagte Coach Doc Rivers.

Garnett fehlt weiter

Forward Jeff Green (27) war der erfolgreichste Schütze des ersatzgeschwächten Teams, das weiterhin auf Kevin Garnett (Fußverletzung) verzichten musste.

All-Star Rajon Rondo fällt mit seinem Kreuzbandriss bekanntlich bis Saisonende aus. Boston hielt nur ein gutes Viertel dagegen und verlor danach den Anschluss.

"Wir haben ihre Shooter offen stehenlassen und haben sie zu oft gefoult. Das geht so nicht", ärgerte sich Pierce.

Copeland überzeugt

Die Knicks hatten dagegen zuletzt Ende 2010 eine so lange Erfolgsserie. Sie könnten zum ersten Mal seit 19 Jahren die Division gewinnen (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Der ehemalige Trierer Chris Copeland trug gegen Boston starke 22 Zähler bei. Reservist J.R. Smith sammelte nach zuletzt dreimal über 30 Punkten in Folge diesmal "nur" 15 Zähler und zwölf Rebounds.

"Ich denke, wir sind genau zum richtigen Zeitpunkt in Topform. Wir sind frisch und fokussiert", meinte Guard Iman Shumpert.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Chicago Bulls - Detroit Pistons 95:94

Die Chicago Bulls meldeten sich einem Tag nach der bitteren Pleite in Dallas (Bericht) mit einem 95:94 (53:57) über die Detroit Pistons zurück.

Es war bereits der 18. Sieg in Serie über den alten Rivalen. Small Forward Luol Deng gelangen 28 Punkte.

"Es war hart. Nach zwei, drei Stunden Schlaf war ich schon wieder in der Halle und habe Freiwürfe trainiert", sagte Jimmy Butler (16 Zähler, 5 Steals), der Dirk Nowitzki tags zuvor mit seinen Fehlwürfen die Siegchance gegeben hatte (SERVICE: Die Tagesbesten).

Monroe frustriert

Chicago (40:32) brauchte fast drei Viertel um diesen Schock wegzustecken, holte einen Rückstand von 13 Punkten auf und verteidigte Rang fünf im Osten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"Wir hatten es in der Hand und wollten die Serie unbedingt beenden, aber wir waren wieder nicht clever genug", meinte Detroits Center Greg Monroe (18 Punkte, 10 Rebounds).

New Orleans Hornets - Cleveland Cavaliers 112:92

Trotz Kyrie Irvings starkem Comeback nach auskurierter Schulterverletzung verloren die Cleveland Cavaliers bei den New Orleans Hornets mit 92:112 (49:48).

Der All-Star verbuchte 31 Punkte. Die Hornets waren aber speziell nach der Pause zu stark. Greivis Vasquez (25 Zähler) und Rookie Anthony Davis (17 Punkte, 13 Rebounds) überzeugten.

"Ich fühle mich ganz gut. Es lief schon ganz ordentlich. Ich wäre allerdings lieber mit einem Sieg zurückgekommen", sagte Irving.

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