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Roy Hibbert (M.) wurde 2011 erstmals für das All-Star Game nominiert © getty

Indiana bringt den Clippers eine Pleite bei und macht Boden auf die Knicks gut. Nowitzkis Playoff-Konkurrenz legt wieder vor.

Von Eric Böhm

München - Die Indiana Pacers haben an der Westküste einen Big Point eingefahren.

Bei den Los Angeles Clippers gelang ein 109:106 (51:43)-Erfolg. Damit machten die Pacers (48 Siege - 27 Niederlagen) im Kampf um Rang zwei in der Eastern Conference Boden auf die New York Knicks (46:26) gut.

Big Man Roy Hibbert lieferte mit 26 Punkten und zehn Rebounds eine überragende Vorstellung ab. Insgesamt sechs Pacers punkteten zweistellig (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

"Ich wollte einen guten Start hinlegen und aggressiv sein. Sie sind im Frontcourt auch sehr gut besetzt. Wir hätten souveräner sein können, aber es hat gereicht", sagte Hibbert.

Start-Ziel-Sieg

Indiana eröffnete das Spiel mit einem 10:0-Lauf und lag über die gesamte Partie hinweg immer vorn. Im dritten Viertel führten sie bereits 79:55.

Mit allen Startern auf der Bank kämpften sich die Clippers noch einmal heran. Sixth Man Jamal Crawford (25 Zähler) war ihr bester Schütze (696095DIASHOW: Die Bilder der 23. Woche).

Sein Dreier zum 93:97 brachte die Gäste dreieinhalb Minuten vor dem Ende noch einmal ins Schwitzen. Nach Hibberts sechstem Foul gelang Blake Griffin (17 Punkte) sogar das 97:99.

"Sie haben die beste Bank der NBA. Jamal Crawford ist ein Albtraum. Sie haben ein furioses Comeback hingelegt, aber wir sind cool geblieben", analysierte Pacers-Coach Frank Vogel.

Odom scheitert

Der starke All-Star Paul George (23 Zähler, 10 Assists, 4 Steals) behielt danach jedoch von der Freiwurflinie die Nerven (SERVICE: Die Tagesbesten).

Routinier Lamar Odom (9 Punkte, 10 Rebounds) verpasste mit seinem Verzweiflungsdreier bei auslaufender Spielzeit die einzige Ausgleichschance. Seit mittlerweile 128 Partien wartet der Ex-Maverick auf das 300. Double-Double seiner Karriere.

"Wir haben jetzt dreimal den 50. Sieg verpasst und brauchen unbedingt eine bessere Einstellung. Wir müssen jetzt alle Spiele wie Playoffs angehen", forderte Paul.

Paul enttäuscht

Die Clippers (49:26) fielen im Westen auf Rang fünf zurück und müssen weiter auf die rechnerische Gewissheit ihres ersten Divisionstitels überhaupt warten (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Vor allem Chris Paul erwischte trotz acht Assists einen rabenschwarzen Tag und traf nur zwei von zwölf Würfen.

Center DeAndre Jordan brachte in 17 Minuten nicht einen Punkt zustande, ließ Hibbert gewähren und blieb ab Mitte des dritten Viertels auf der Bank.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Utah Jazz - Portland Trail Blazers 112:102

Die Utah Jazz legten im Rennen um den letzten Playoff-Platz der Western Conference durch das 112:102 (56:49) gegen die Portland Trail Blazers wieder vor (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Sie schoben sie sich mit dem 39. Saisonerfolg im 75. Spiel allein auf Rang acht vor den L.A. Lakers (38:36) und Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks (36:37).

Lillard mit Rekord

Center Al Jefferson (24 Punkte, 10 Rebounds) und Spielmacher Mo Williams (20 Zähler, 9 Assists, 6 Dreier) waren die herausragenden Akteure beim fünften Erfolg in Serie.

Williams' zwei Dreier zum Ende des dritten Viertels und ein 10:4-Lauf zum Start des vierten besiegelten den Erfolg. Portlands Rookie Damian Lillard (17 Punkte) brach Steph Currys Rookie-Rekord für Dreier in einer Saison (166).

"Man muss ihn bewundern. Er bleibt vier Jahre an einem kleinen College und legt dann so eine NBA-Saison hin. Ich bin ein Fan", meinte Jazz-Trainer Tyrone Corbin.

Minnesota Timberwolves - Boston Celtics 110:100

Die Minnesota Timberwolves erwiesen sich erneut als Stolperstein für ein Playoff-Team. Gegen die Boston Celtics gewannen sie mit 110:100 (57:52).

Der Serbe Nikola Pekovic war dank 29 Punkten Topscorer der Partie. Für die Celtics gelangen Avery Bradley 19 Zähler.

"Wir hatten niemandem, der ihr großes Monster unter dem Korb stoppen konnte", bilanzierte Bostons Coach Doc Rivers.

Miami droht

Die weit abgeschlagenen Wolves hatten trotz großer Personalsorgen im März bereits Oklahoma City und San Antonio geschlagen.

Die Celtics (38:36) liegen im Osten als Siebter nur noch knapp vor Milwaukee (36:37). Rang acht gilt es unbedingt zu vermeiden, denn sonst würde es schon in Runde eins gegen Miami gehen.

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