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Dwight Howard (r.) wurde bereits dreimal zum Abwehrspieler des Jahres gewählt © getty

Bryants Team verteidigt Rang acht im Westen. Neben dem Topscorer ist am Ende Howard zur Stelle. Anthony knackt wieder die 40.

Von Eric Böhm

München - Die Los Angeles Lakers haben den wichtigen achten Rang in der Western Conference verteidigt.

Der 16-malige Champion bezwang die Memphis Grizzlies knapp mit 86:84 (46:39) und hielt sich vor den Konkurrenten aus Utah (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Kobe Bryant (24 Punkte, 9 Assists) und Pau Gasol (19 Zähler, 9 Rebounds) waren die besten Akteure des Starensembles.

"So ein Sieg pusht uns für den Endspurt. Du willst mit guten Leistungen gegen starke Gegner in die Playoffs einziehen. Es hat lange gedauert, aber vielleicht haben wir es jetzt endlich kapiert", sagte Bryant.

Howard als Fels

Auch ohne den verletzten Steve Nash, der sich mit Rücken- und Oberschenkelproblemen herumplagt, gelang in der durchweg spannenden Partie der dritte Erfolg hintereinander.

Am Ende machte der oftmals kritisierte Dwight Howard (9 Punkte, 10 Rebounds) den Unterschied (696095DIASHOW: Die Bilder der 23. Woche).

Der bis dahin durch Foulprobleme behinderte Center traf vier Sekunden vor Schluss einen Freiwurf und verhinderte dann mit guter Verteidigung den Ausgleichsversuch von Mike Conley.

"Dwight hat sehr gut geholfen. Du willst die kleinen Jungs in die Arme der großen treiben. Das ist uns gut gelungen", bilanzierte Bryant.

Marc Gasol frustriert

Point Guard Conley (21 Punkte) hatte kurz zuvor schon die mögliche Führung der Grizzlies vergeben. Sein Team blieb in den letzten zweieinhalb Minuten ohne Zähler.

Die hochgelobten Big Men der Gäste konnten speziell Pau Gasol nicht kontrollieren. Der immer noch beste Scorer und Rebounder der Grizzlies-Geschichte setzte auch seinem Bruder Marc zu.

Der Center (11 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) holte sich nach einem direkten Duell mit Pau im zweiten Viertel sogar ein technisches Foul ab (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

"Wir haben in den wichtigen Situationen diesen einen Ballgewinn oder Rebound einfach nicht hinbekommen. Dann verlierst du so ein knappes Spiel", analysierte Memphis' Trainer Lionel Hollins.

Enge Dreikämpfe

Seine Mannschaft (51 Siege - 25 Niederlagen) büßte im Kampf um Rang drei Boden auf Denver (52 :24) und die L.A. Clippers (50:26) ein (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Durch den Sieg verbesserte L.A. dagegen seine Bilanz (40:36) und strebt in Richtung Playoffs. Die Jazz (40:37) und Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks (37:39) müssen auf Ausrutscher hoffen.

"Ich will nicht zu dem Lakers-Team gehören, das die Playoffs verpasst hat. So will ich nicht in Erinnerung bleiben. Also gebe ich alles", meinte Forward Earl Clark (13 Zähler).

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Utah Jazz - New Orleans Hornets 95:83

Utah erledigte beim 95:83 (45:43) über die New Orleans Hornets seine Pflichtaufgabe. Gordon Hayward war dank 23 Punkten bester Scorer der Jazz, die sechs der vergangenen sieben Partien gewinnen konnten.

Dabei hatte der Flügelspieler nur einen seiner ersten acht Würfe getroffen. Zehn Zähler in Folge sicherten dann im Schlussviertel den Sieg.

"Sobald du den ersten Wurf durchs Netz gehen siehst, hörst du nicht auf. Meine Teamkollegen haben mich immer wieder bedient", sagte Hayward.

Davis taut auf

Anthony Davis setzte bei den Hornets seinen gewaltigen Aufwärtstrend fort. Der Top-Pick des Drafts 2012 verbuchte 24 Punkte und zwölf Rebounds. Der Ex-Bamberger Brian Roberts markierte nur zwei Zähler.

"Wenn mir vor dem Spiel jemand gesagt hätte, Utah macht 95 Punkte, hätte ich mich gefreut. Aber wir haben gar nichts getroffen", ärgerte sich Coach Monty Williams.

New York Knicks - Milwaukee Bucks 101:83

Carmelo Anthony setzte seinen fantastischen Lauf beim 101:83 (36:45) der New York Knicks über die Milwaukee Bucks fort.

Er durchbrach zum dritten Mal in Folge die 40-Punkte-Marke und stellte damit den Teamrekord von Bernard King aus der Saison 1984/1985 ein.

Insgesamt sammelte "Melo" 41 Zähler und 14 Rebounds. J.R. Smith steuerte 30 Zähler und zehn Rebounds zum elften Sieg in Folge bei (SERVICE: Die Tagesbesten).

"Es ist April. Jetzt müssen wir richtig loslegen", forderte Anthony.

Kidd pushen die Legenden

Nach einer schwachen ersten Hälfte mit nur 36 Punkten gab die Anwesenheit der letzten Meistermannschaft von 1973 dem Zweiten der Eastern Conference den Kick.

"Wenn die Legenden da sind, willst du dich gut präsentieren. Im dritten Viertel fiel alles rein", sagte Routinier Jason Kidd.

Bei den Bucks hielten nur Brandon Jennings (25 Punkte) und J.J. Redick (18) dagegen. Milwaukee bleibt trotz sieben Pleiten in neun Partien als Achter auf Playoff-Kurs.

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