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Tim Duncan stand bereits neunmal im All-NBA First Team © getty

Der Veteran der Spurs erklärt nach dem Erfolg über Atlanta sein Erfolgsrezept. Wolves-Coach Adelman feiert seinen 1000. Sieg.

Von Eric Böhm

München - Die San Antonio Spurs bleiben trotz ihrer personellen Probleme im Rennen um Rang eins in der Western Conference (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Gegen die Atlanta Hawks gelang den Texanern vor heimischer Kulisse ein 99:97 (51:40). Veteran Tim Duncan war dank 31 Punkten, 14 Rebounds und vier Blocks der herausragende Spieler.

"Ich bin alt und langsam. So trickse ich die Gegenspieler aus", beschrieb Duncan mit einem Schmunzeln sein Erfolgsrezept.

"Duncan hat uns gerettet"

Ohne die Stars Tony Parker (Nackenverletzung) und Manu Ginobili (Oberschenkelzerrung) leistete Forward Kawhi Leonard (23 Zähler) wertvolle Unterstützung.

San Antonio (57 Siege - 20 Niederlagen) setzte sich wieder hauchdünn vor Oklahoma City (56:20) und feierte den dritten Divisionstitel in Folge (696095DIASHOW: Die Bilder der 23. Woche).

"Tim Duncan hat uns gerettet. Er ist der ultimative Profi. Wir können froh sein, ihn hier so lange erleben zu dürfen", schwärmte Coach Gregg Popovich.

Diaw verletzt sich

Zu einem 22:12-Lauf vor der Pause steuerte "The Big Fundamental" zwölf Punkte, drei Rebounds, drei Blocks und zwei Assists bei (SERVICE: Die Tagesbesten).

Den daraus resultierenden Vorsprung hielt San Antonio trotz des Ausfalls von Boris Diaw (Rückenschmerzen). Parkers Ersatz Nando de Colo lieferte eine ordentliche Leistung ab.

Die Gäste steckten aber nicht auf: Ein Treffer des Ex-Mavericks Dahntay Jones brachte Atlanta acht Sekunden vor Schluss noch einmal auf 95:99 heran (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Heiße Schlussphase

Nach Tiago Splitters Ballverlust wurde es plötzlich noch einmal spannend. Cory Joseph foulte dann Jones bei einem Dreier und der Flügelspieler verwandelte die ersten beiden Freiwürfe.

Mit einer Sekunde auf der Uhr verwarf er absichtlich den dritten Versuch, aber Leonard schnappte sich den Rebound.

"Wir haben Moral bewiesen, aber Tim ist eben Tim. Angesichts unserer Aufstellung war ich sehr zufrieden mit der Leistung", sagte Hawks-Trainer Larry Drew.

Kein Risiko

Wegen kleinerer Blessuren hatte er Josh Smith, Al Horford, Kyle Korver und Devin Harris geschont. Rookie John Jenkins (23 Punkte) war bester Schütze.

Nach der dritten Pleite in Folge wird es für den Sechsten der Eastern Conference (42:36) noch einmal eng. Rekordmeister Boston (39:37) könnte noch vorbeiziehen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Denver Nuggets - Houston Rockets 132:114

Im ersten Spiel ohne Danilo Galinari (Kreuzbandriss) überrollten die Denver Nuggets die Houston Rockets mit 132:114 (64:56) und holten sich den 20. Heimsieg in Serie.

Wilson Chandler rutschte für den Italiener in die erste Fünf und sammelte 21 Zähler. Corey Brewer markierte 22 Punkte.

"Wenn man bedenkt, dass unser Topscorer Ty Lawson ebenso fehlt, ist es schon etwas überraschend. Der Kampfgeist ist für ein junges Team aber ungewöhnlich stark", erklärte Trainer George Karl.

McHale sauer

Rang drei im Westen scheint Denver (53:24) kaum noch zu nehmen zu sein. Memphis (51:25) und die L.A. Clippers (50:26) liegen dahinter.

Bei den siebtplatzierten Rockets (43:34) - Nationalspieler Tim Ohlbrecht kam nicht zum Einsatz - traf Spielmacher Jeremy Lin (23 Zähler) am besten. Olympiasieger James Harden brachte es nur auf 14.

"Wir haben ihnen 32 Punkte nach Ballverlusten und 18 Punkte nach Offensiv-Rebounds geschenkt. Dafür gibt es keine Verteidigung", analysierte Cheftrainer Kevin McHale.

Minnesota Timberwolves - Detroit Pistons 107:101

Die Minnesota Timberwolves schenkten ihrem Coach Rick Adelman beim 107:101 (61:55) über die Detroit Pistons den 1000. Erfolg seiner Trainerlaufbahn.

Nur sieben Männer hatten diese Zahl in der NBA vor ihm erreicht: Don Nelson, Lenny Wilkins, Pat Riley, Phil Jackson, Jerry Sloan, Larry Brown und George Karl.

"Es ist unglaublich. Ich hätte es nie für möglich gehalten, in dieser Gruppe zu landen. Das liegt vor allem an vielen guten Spielern", blieb Adelman bescheiden.

Center Nikola Pekovic und der früherer Maverick J.J. Barea erzielten je 20 Punkte.

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