Blake Griffins Team versetzt den Lakers einen Dämpfer und krönt sich erstmalig zum Divisionsmeister. Anthony überflügelt Durant.

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Von Eric Böhm

München - Die Wachablösung in Hollywood ist endgültig vollzogen.

Die Los Angeles Clippers gewannen beim 109:95 (56:49) gegen die Lakers auch das vierte Stadtduell der laufenden Spielzeit und schafften somit erstmals den Saison-Sweep.

Vor allem das All-Star-Duo Blake Griffin und Chris Paul sicherte mit jeweils 24 Punkten den ersten Divisionstitel der wenig erfolgreichen Teamgeschichte (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

"Das hatten wir von uns erwartet. Es bedeutet, wir sind auf dem richtigen Weg, aber unsere Ziele sind deutlich größer", sagte Paul, der noch zwölf Assists beisteuerte.

Klare Angelegenheit

Nach einem schwachen Start übernahmen die Clippers noch vor Ende des ersten Viertels die Kontrolle und dehnten ihren Vorsprung stetig aus.

Caron Butlers (14 Punkte) Dreier brachte unmittelbar nach der Pause eine 14-Punkte-Führung. Nur einmal kamen die Lakers in den Schlussminuten auf unter zehn heran (696095DIASHOW: Die Bilder der 23. Woche).

"Es ist immer gut, ein Team aus der eigenen Division zu sweepen. Ich bin stolz auf die Art und Weise. Wir haben heute das Tempo hochgehalten", bilanzierte Griffin.

"Schlimmere Probleme als die Clippers"

Ganz nebenbei blieb seine Mannschaft (51 Siege - 26 Niederlagen) im Kampf um Rang drei in der Western Conference an Denver (53:24) dran und versetzte den Lakers einen Dämpfer.

Der Lokalrivale (40:37) fiel nämlich hinter Utah (41:37) zurück und aus den Playoff-Rängen heraus. Auch Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks (38:39) mischen noch mit (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"Wir haben schlimmere Probleme als die Clippers. Wir wollen noch in die Playoffs und müssen unsere Verletzungsprobleme in den Griff kriegen", zischte Kobe Bryant.

D'Antoni bleibt positiv

Der Superstar überzeugte mit 25 Punkten, zehn Assists und sieben Rebounds, konnte aber die Ausfälle von Steve Nash und Metta World Peace nicht vollständig kompensieren.

Während Nash nach wie vor Rückenprobleme plagen, die auf die Oberschenkel ausstrahlen, macht World Peace nach seiner Knie-OP Fortschritte (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

"Das ist ein Rückschlag, aber es geht weiter. Wir haben noch fünf Spiele, alles zu korrigieren", erklärte Coach Mike D'Antoni.

Kleine Bank

Dwight Howard (25 Punkte) und Pau Gasol (12 Zähler, 13 Rebounds, 8 Assists) zeigten gute Leistungen, aber die kleine Bank schadet der Frische.

Nur Antawn Jamison und Earl Clark spielten mehr als eine Minute. Clipper Jamal Carwford (20) markierte mehr Punkte als alle Lakers-Reservisten zusammen.

"Hoffentlich haben wir zum richtigen Zeitpunkt unsere Topform gefunden", meinte Crawford. Im Kampf um den Heimvorteil in der ersten Runde muss Memphis (52:25) aber noch distanziert werden.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Oklahoma City Thunder - New York Knicks 120:125

Die New York Knicks bleiben das formstärkste Team der NBA. Mit dem 125:120 (66:56) bei den Oklahoma City Thunder gelang ihnen bereits der zwölfte Erfolg in Serie.

Zum ersten Mal seit 13 Jahren schaffte der Zweitplatzierte der Eastern Conference wieder 50 Siege. Carmelo Anthony (36 Punkte, 12 Rebounds) ragte heraus (SERVICE: Die Tagesbesten).

"Der Scorer-Titel beschäftigt mich nicht. Ich gehe raus und spiele", sagte Anthony, der Gegenspieler Kevin Durant (27 Zähler) von der Spitze verdrängte.

Smith trifft eiskalt

Den wichtigsten Treffer setzte für New York allerdings J.R. Smith (22 Punkte). Knapp eine Minute vor Schluss traf er vor Ablauf der Shot Clock zum 120:113.

Dem Vizemeister (56:21) half auch Russell Westbrooks Spitzenleistung (37 Zähler, 11 Rebounds) nicht mehr. Das Fernduell mit West-Spitzenreiter San Antonio (57:20) geht weiter.

"Sie haben verdammt schwere Würfe getroffen, aber das ist kein Grund zur Panik. Es geht weiter", wiegelte Durant ab.

Golden State Warriors - Utah Jazz 90:97

Den Utah Jazz gelang im Playoff-Rennen der Western Conference ein Big Point. Sie setzten sich bei den Golden State Warriors mit 97:90 (56:48) durch.

Topscorer Mo Williams (25 Punkte) machte mit seinem Dreier zum 96:90 den Sack 14 Sekunden vor Schluss zu. Al Jefferson steuerte 19 Zähler und zwölf Rebounds bei.

"Ich kann die Jungs gar nicht genug loben. Sie haben zwar einige Fehler gemacht, aber ihr Wille hat den Unterschied gemacht", schwärmte Trainer Tyrone Corbin.

Warriors vergeben Matchball

Damit eroberten die Jazz (41 Siege - 37 Niederlagen) Rang acht von den Lakers.

Die sechsplatzierten Warriors (44:33) verpassten dagegen die Chance, ihre erste Playoff-Teilnahme seit 2007 unter Dach und Fach zu bringen.

"Wir haben es nach wie vor selbst in der Hand. Trotzdem sollten wir es jetzt möglichst schnell klarmachen", forderte Golden States bester Schütze Steph Curry (22 Punkte).

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