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Serge Ibaka (r.) lieferte gegen Utah 16 Punkte und fünf Blocks ab © getty

Oklahoma City bleibt im Rennen um Platz 1 im Westen - und witzelt über Durants böses Omen. Utah rutscht aus den Playoffs.

Von Florian Pertsch

München/Salt Lake City - Vizemeister Oklahoma City Thunder hat sich gegen die Utah Jazz keine Blöße gegeben und dem Team aus Salt Lake City eine empfindliche 80:90 (35:45)-Niederlage verpasst (ab 18.50 Uhr Wiederholung im TV auf SPORT1+).

Die Thunder bleiben damit im Rennen um Platz 1 in der Western Conference und haben im Vergleich mit Spitzenreiter San Antonio nur noch eine Niederlage mehr auf dem Konto (beide 57 Siege) (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Utah rutscht aus den Playoff-Rängen

Utah (41:38) rutscht durch die Niederlage auf Platz neun und wäre damit drei Spiele vor Saisonende nicht für die NBA-Playoffs qualifiziert. Stattdessen würden sich die Los Angeles Lakers den begehrten achten Rang schnappen.

Vor der Partie wurde eine Statistik veröffentlicht, dass seit neun Jahren kein Spieler, der mehr als 3000 Minuten in einer Saison gespielt hat, die Meisterschaft gewinnen konnte (696095DIASHOW: Die Bilder der 23. Woche).

Brooks bleibt gelassen

Kevin Durant, Oklahomas Anführer brachte es vor dem Utah-Spiel auf 2981 Minuten.

Trainer Scott Brooks ließ das schlechte Statistik-Omen schon vor der Partie komplett kalt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

"Ihr seid die Ersten, denen ich es erzähle. Wir werden Kevin für den Rest der Saison auf die Bank setzen", witzelte Coach Brooks.

Durant verpasst Triple-Double

37 Zeigerumdrehungen später - und damit bei 3018 Saison-Spielminuten - schrammte "Durantula" mit 21 Punkten, zwölf Rebounds und neun Assists nur knapp am Triple-Double vorbei.

"Mit 24 Jahren und seiner Energie sind Minuten kein Faktor. Das hat uns noch nie behindert. Wir werden sicher nicht in die Playoffs gehen und sagen: 'Er ist müde und angeschlagen; er wird uns keine große Hilfe sein'", erklärte Brooks abschließend.

Auch Aufbauspieler Russell Westbrook erwischte mit 25 Zähler und fünf Rebounds einen guten Tag.

Ganz im Gegensatz dazu Utah: 39,2 Prozent getroffene Würfe aus dem Feld (7 von 28 Dreier) machten einen Erfolg fast unmöglich.

Utah macht es spannend

Trotz des wackeligen Händchens kämpfte Utah bis zum Ende und sorgte kurz vor Schluss noch einmal für Spannung.

Al Jeffersons (15 Punkte, 11 Rebounds) verwandelte mit 55 Sekunden verbleibender Spielzeit ein Dreipunktspiel zum 78:84 aus Sicht der Jazz (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Paul Millsap verkürzte die Führung per Dreipunktwurf auf vier Zähler.

Mit dem Spiel auf der Kippe übernahmen Durant und Westbrook wieder das Zepter für Oklahoma.

Durant verwandelte zwei Freiwürfe, und im Anschluss machte Westbrook mit einem abgefangenen Einwurf der Jazz den Deckel drauf.

"Unsere Einstellung hat heute gepasst", zeigte sich Coach Brooks zufrieden: "Wir haben stark verteidigt und sind in keiner Phase des Spiels eingebrochen."

Center Kanter muss operiert werden

Topscorer Utahs war Point Guard Mo Williams, der 19 Punkte ablieferte.

Zu allem Unglück verloren die Jazz auch noch Center Enes Kanter. Der türkische Big Man muss auf den OP-Tisch, nachdem er sich erneut die Schulter erneut ausgekugelt hatte.

"Die Ärzte haben sich einstimmig für die Operation bei Enes ausgesprochen. Nach einem Eingriff ist die Gefahr einer ausgekugelten Schulter weit geringer. Es wird keinen festen Zeitplan für ihn geben", erklärte Utahs General Manager Dennis Lindsey.

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