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Kobe Bryant (l.) erzielte gegen New Orleans 23 Punkte im Schlussviertel © getty

L. A. bezwingt die Hornets und klettert dank Kobe auf Rang acht. New York fährt den 13. Sieg in Serie ein, LeBron trägt die Miami

Von Florian Pertsch

München - Die Los Angeles Lakers haben einen extrem wichtigen Sieg im Kampf um den achten und letzten Playoff-Platz in der Western Conference eingefahren.

Das Team um Superstar Kobe Bryant besiegte die New Orleans Hornets knapp mit 104:96 (45:50) und rücken dank der Niederlage Utahs gegen Oklahoma City auf Rang acht vor (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Die "Black Mamba" war mit 30 Punkten Topscorer der Lakers, Pau Gasol lieferte mit 22 Zählern und elf Rebounds ein Double-Double ab.

Bryant-Gala im Schlussviertel

23 seiner 30 Punkte erzielte Bryant im letzten Viertel und erinnerte seine Kollegen daran, dass das Spiel eigentlich anders geplant war (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

"Ich musste wieder ins Spiel, dabei wollte ich eigentlich wirklich nicht mehr", grummelte Bryant und nahm die restlichen Lakers in die Pflicht: "Es geht darum Kräfte zu sparen. Je mehr ich mich zurück lehnen, desto besser. Treffen die Jungs ihre Würfe, dann kann ich mich ausruhen. Spielen sie schlecht, ist das nicht drin."

Anderson zollt Respekt

Ryan Anderson zollte der Leistung Bryants großen Respekt: "Wir haben ihn immer wieder gedoppelt oder sogar getrippelt, aber er hat immer einen klugen Ausweg gefunden."

Steve Nash wurde von Trainer Mike D'Antoni noch geschont (696095DIASHOW: Die Bilder der 23. Woche).

Center Anthony Davis lieferte bei den Hornets mit 18 Punkten und 14 Rebounds ein Double-Double ab, Eric Gordon war mit 22 Zählern Topscorer.

Aufbauspieler Greivis Vasquez brachte es auf elf Punkte und elf Assists (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Howard mit Defense zufrieden

Lakers-Center Dwight Howard war trotz des Double-Doubles der "Monobraue" mit der Verteidigung der Lakers zufrieden:

"Wir waren in der Verteidigung gegen ihre Big Man sehr effektiv. Speziell am Ende der Partie. Jetzt haben wir unser Schicksal wieder selbst in der Hand

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

New York Knicks - Washington Wizards 120:99

Die New York Knicks sicherten sich durch einen 120:99 (58:43)-Triumph über die Washington Wizards den ersten Division Title seit 1994 und feierten den 13. Sieg in Folge.

Carmelo Anthony sorgte mit 36 Punkten, acht Rebounds und sechs Assists für den 51. Saisonsieg der Knickerbockers, Iman Shumpert brachte es auf 18 Zähler (4 von 6 Dreier) (SERVICE: Die Tagesbesten).

"Es ist schön, Melo in dieser Form zu sehen. Für ihn ging es heute nur darum, den Division Title zu erkämpfen. Er hat von Beginn an keinen Zweifel daran gelassen, dass uns dieser Titel zusteht", erklärte Knicks-Coach Mike Woodson.

"Haben Meilenstein erreicht"

"Wir haben uns dieses Ziel im Trainingslager vor der Saison gesetzt. Jetzt haben wir diesen Meilenstein erreicht", freute sich ein blenden gelaunter Anthony.

Neben Shumpert liefen auch Chris Copeland (4 von 6) und Steve Novak (4 von 8) jenseits der 6,75 Meter heiß. Die Knicks trafen gegen Washington insgesamt 22 ihrer 36 Distanzwürfe.

Center Tyson Chandler musste wegen Bandscheibenproblemen erneut in zivil auf der Bank Platz nehmen.

Bei Washington spielte erneut John Wall groß auf, doch auch seine 33 Punkte konnten die 49. Saisonpleite der Wizards nicht verhindern.

Miami Heat - Milwaukee Bucks 94:83

NBA-Champion Miami Heat feierte gegen die Milwaukee Bucks einen ungefährdeten 94:83 (47:46)-Sieg und gab dem Team von Brandon Jennings einen Vorgeschmack auf die Playoffs.

Beide Teams treffen in Runde eins der Postseason aufeinander, wobei Miami ohne die verletzten Dwyane Wade und Chris Bosh antrat.

Für Trainer Erik Spoelstra keine große Überraschung: "Der Zug rollt einfach weiter."

LeBron James trug die Verantwortung alleine und sorgte mit 28 Punkten, sieben Rebounds und sieben Assists für den Sieg.

Seine beste Aktion hatte "King James" bei einem Fastbreak, als er im Flug die Ballhand wechselte, das Spielgerät für sich selbst ans Brett passte und nach einem kurzen Zwischensprung per Dunk durch den Ring hämmerte.

"Ich wollte eigentlich zu Mike Miller passen, doch Monta Ellis wollte mich reinlegen und hat auf den Pass spekuliert. Da musste ich mir etwas einfallen lassen und habe im Flug improvisiert."

Miami konnte sich sogar die schwache Dreierquote von nur acht verwandelten Dreipunktwürfen bei 35 Versuchen leisten.

Bei Milwaukee punktete nur Brandon Jennings mit 30 Zählern zweistellig.

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