Kobe überragt beim Shootout in Portland und schwärmt von Lillard. Denver fertigt die Spurs ab. Miami siegt ohne die Big Three.

[kaltura id="0_ar9u7znp" class="full_size" title=""]

Von Eric Böhm

München - Die Los Angeles Lakers haben aus dem Dreikampf um die Playoff-Plätze ein Duell gemacht (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Durch ihren 113:106 (61:69)-Erfolg bei den Portland Trail Blazers schaltete Kobe Bryants Mannschaft die Dallas Mavericks aus.

Die Lakers (42 Siege - 37 Niederlagen) kämpfen mit den Utah Jazz (41:38) um den achten und letzten Playoff-Platz in der Western Conference. Der direkte Vergleich spricht für Utah.

Dirk Nowitzkis Mavs (38:40) sind nach der Pleite gegen Phoenix (Bericht) draußen, weil sie gegen beide Kontrahenten den direkten Vergleich verloren haben.

"Wir haben trotzdem keinen Spielraum und stehen immer noch am Abgrund. Wir brauchen noch drei Siege, um reinzurutschen", betonte Bryant.

Bryant will sein Wort halten

Der Superstar markierte überragende 47 Punkte (Saisonbestleistung) und traf all seine 18 Freiwürfe. Außerdem sammelte er acht Rebounds, fünf Assists, drei Steals und vier Blocks (SERVICE: Die Tagesbesten).

Schon am Abend zuvor hatte die "Black Mamba" das Starensemble gegen das ebenfalls abgeschlagene New Orleans (Bericht) zum Sieg geführt.

Die MVP-Rufe waren nach der Gala auch im Rose Garden unüberhörbar. Seine Freiwürfe und der Treffer zum 106:100 brachten vier Minuten vor Schluss den wichtigen Vorsprung.

Im Februar hatte Bryant versprochen, L.A. noch in die Playoffs zu führen. "Er war phänomenal. Er arbeitet zielstrebig an seiner Garantie", lobte Coach Mike D'Antoni.

Howard mit Schlusspunkt

L.A. beendet die Saison mit Heimspielen gegen die Playoff-Teams Golden State, San Antonio und Houston. Die Jazz spielen noch zweimal gegen Minnesota und in Memphis (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Neben Bryant überzeugten in dem Shootout auch Pau Gasol (23 Zähler) und Dwight Howard (20 Punkte, 10 Rebounds). Howards Dunking per Alley-Oop brachte in der Schlussminute die Entscheidung.

Zum ersten Mal in dieser Saison gelangen den Lakers Siege an zwei Tagen hintereinander, obwohl sie Portland vor der Pause 69 Punkte gestatteten (696578DIASHOW: Die Bilder der 24. Woche).

"Am Ende haben Kleinigkeiten den Unterschied ausgemacht. Es war ein gutes Spiel gegen ein Playoff-hungriges Team", analysierte Blazers-Trainer Terry Stotts.

Lob für Lillard

Bei seiner Mannschaft ragte Rookie Damian Lillard mit 38 Zählern und neun Assists heraus. Er lieferte sich mit Bryant ein hochklassiges Duell (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

"Er ist spektakulär, fantastisch. Andere Jungs haben gute Phasen, aber er hat die Moves, den Wurf und die Cleverness. Er ist ein echter Spieler", schwärmte selbst Bryant.

Für die Partie gegen Golden State (Sa., ab 4.30 Uhr LIVESCORES) hoffen die Lakers auf die Rückkehr Steve Nashs, der seine Rücken- und Oberschenkelprobleme allmählich in den Griff bekommt.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Denver Nuggets - San Antonio Spurs 96:86

Auch die San Antonio Spurs konnten die Serie nicht brechen. Den Denver Nuggets gelang im West-Topspiel durch das 96:86 (38:37) der 21. Heimsieg hintereinander.

Wilson Chandler sammelte für den Dritten der Western Conference (54:24) 29 Punkte, Andre Iguodala (12 Zähler, 13 Rebounds, 10 Assists) steuerte ein Triple-Double bei.

"Wir waren müde. Es war ein unansehnlicher Sieg mit vielen Fehlern, aber wir nehmen ihn mit", sagte Cheftrainer George Karl.

Zu viele Fahrkarten

Die Spurs verloren aufgrund des direkten Vergleichs ihre Führung in der Conference an die gleichauf liegenden Oklahoma City Thunder (beide 57:21).

Ohne den nach wie vor auf Eis gelegten Tony Parker waren Tim Duncan und Gary Neal (je 17) die besten Punktesammler. Die Texaner verfehlten zudem 17 ihrer 21 Dreier.

"Sie haben nach der Pause intensiver verteidigt, wir haben nicht gut genug getroffen, um da bis zum Schluss mithalten zu können", analysierte Duncan.

Washington Wizards - Miami Heat 98:103

Die Miami Heat sicherten sich auch ohne ihr Superstar-Trio vorzeitig die beste Bilanz der regulären Saison. Bei den Washington Wizards siegte der Meister mit 103:98 (46:50).

Die B-Mannschaft stellte gegen den Elften der Eastern Conference mit 41 Dreierversuchen (17 Treffer) ebenso einen Teamrekord auf, wie mit dem 62. Saisonsieg.

Dwyane Wade fehlt ja schon länger mit Knöchelproblemen, Chris Bosh plagt eine Grippe und LeBron James pausierte wegen leichter Oberschenkelprobleme.

"Ich denke, wir würden ohne die drei Jungs zumindest um einen Playoff-Platz kämpfen. Wir haben viele erfahrene Spieler", meinte Rashard Lewis (17 Zähler).

Webster widerspricht

Routinier Ray Allen (23 Punkte) war erfolgreichster Schütze. Für die Wizards traf Backup A.J. Price (ebenfalls 23) am besten.

"Nach dem Statement ist er hoffentlich wieder aufgewacht. Wir hätten diese Truppe wegputzen müssen", antwortete Martell Webster auf Lewis' Statement.

[kaltura id="0_i6n0o283" class="full_size" title="Westbrook l sst Jazz verstummen"]

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel