Oklahoma City übernimmt dank des Stars die Führung im Westen. Der Coach verhindert bei Golden State "Durantulas" Triple-Double.

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Von Eric Böhm

München/Oakland - Die Oklahoma City Thunder haben die alleinige Führung in der Western Conference übernommen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Der Vizemeister setzte sich bei den Golden State Warriors mit 116:97 (60:54) durch und schob sich dank des 58. Saisonsieges im 79. Saisonspiel knapp vor die San Antonio Spurs (57:21).

Allerdings droht dem Topteam in der ersten Playoff-Runde ein potenziell unangenehmes Duell mit den derzeit achtplatzierten L.A. Lakers.

"Wir wissen, wofür wir spielen. Jedes Spiel ist jetzt extrem wichtig, um das Ziel zu erreichen", wies Kevin Topscorer Kevin Durant taktische Spielchen zurück.

Thunder wollen Saisontitel

Die Thunder haben sicher weniger Grund, sich vor Kobe Bryants Team zu fürchten. Schließlich gewannen sie drei von vier Partien und erzielten dabei durchschnittlich 112 Punkte pro Partie.

Siege in Portland, gegen Sacramento und Milwaukee würden für Oklahoma City die erste Meisterschaft der regulären Saison bedeuten - 1995/1996 schafften es letztmals die alten Seattle SuperSonics (696578DIASHOW: Bilder der 24. Woche).

"Unsere Herangehensweise war, die Herausforderung anzunehmen. Ich denke, unsere Jungs haben das bisher gut gemacht", meinte Trainer Scott Brooks

Durant überragend

Von zuletzt sechs Spielen in Folge gegen Playoff-Teams gewann sein Team fünf. Bei Golden State war der Ausgang nur in der ersten Hälfte offen (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Durant war einmal mehr der Schlüsselspieler. Mit 31 Punkten, zehn Rebounds sowie acht Assists verpasste er sein zweites Triple-Double, weil ihn Brooks in den letzten acht Minuten schonte.

"Er ist einer der besten Spieler überhaupt. Wir müssen gegen ihn viel physischer zur Sache gehen", forderte Warriors-Rookie Draymond Green.

"Fokussiert wie ein Laserstrahl"

Vorher hatte er auch schon genug geleistet. Die Thunder begannen die zweite Hälfte mit einem 22:5-Lauf. Durants Dreier zum 94:73 beendete bereits in der Schlussminute des dritten Viertels die Hoffnungen der Warriors.

"Wir waren fokussiert wie ein Laserstrahl. In der zweiten Hälfte waren wir vorn und hinten unglaublich konzentriert und haben unser Job optimal erledigt", lobte Durant.

Spielmacher Russell Westbrook trug 18 Zähler und neun Assists zu dem ungefährdeten Erfolg bei. Sixth Man Kevin Martin markierte 23 Punkte.

Allerdings musste Center Kendrick Perkins nach der Pause wegen einer Oberschenkelzerrung passen.

Meilenstein für Curry

Aufseiten der Gastgeber war Steph Curry (22 Punkte) bester Schütze. Neben Ray Allen, Dennis Scott und George McLeod wurde der Guard der einzige NBA-Spieler dem in einer Spielzeit 250 Dreier gelangen.

Seine Warriors (45 Siege - 34 Niederlagen) blieben hauchdünn vor Houston (44:34) Sechster. Allerdings gehört den Rockets der direkte Vergleich (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"So eine Leistung vor heimischer Kulisse anzubieten, ist schwer zu schlucken. Wir können es viel besser", sagte Curry.

Bogut wieder verletzt

Eine zusätzliche Hiobsbotschaft bedeutete das frühe Ausscheiden des verletzungsanfälligen Centers Andrew Bogut.

Der Australier hat erneut Probleme mit dem 2012 zweimal operierten linken Knöchel. Wie ernst die Blessur ist, blieb zunächst unklar.

"Es ist wohl nicht so schlimm. Schon vorher haben sie aber Playoff-Basketball gespielt, wir nicht. Sie haben ein Statement für ein eventuelles Wiedersehen abgegeben", ärgerte sich Coch Mark Jackson.

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