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Jason Kidd spielte von 2001 bis 2008 bei den New Jersey Nets © getty

Beim Sieg der Mavs gegen die Nets ragt Jason Kidd heraus und rechtfertigt seinen Trade. Die komplette Starting Five punktet zweistellig.

Von Felix Götz

München/Dallas - Die Dallas Mavericks schlugen die New Jersey Nets im American Airlines Center nach einem ganz starken Auftritt mit 113:98. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Besonders wichtig für das Team von Trainer Rick Carlisle: Endlich traten die Mavs als verschworene Einheit auf.

Die komplette Starting Five punktete, angeführt von Topscorer Josh Howard (24 Zähler), zweistellig.

Zum Matchwinner avancierte allerdings nicht Howard, sondern der nach dem All-Star-Wochenende wie entfesselt aufspielende Jason Kidd, der auch das direkte Duell gegen Devin Harris für sich entschied und damit den Trade vom vergangenen Jahr zumindest in dieser Partie rechtfertigte.

Nowitzki mit 23 Punkten

In den ersten beiden Vierteln hielten die Nets die Partie völlig offen. Dirk Nowitzki erzielte 16 seiner 23 Punkte (dazu 9 Rebounds) im zweiten Viertel und hielt die Mavericks im Spiel. (Zum Nowitzki-Watch)

Zur Pause führte das Team von Trainer Lawrence Frank sogar mit 55:52. "Aber im dritten Viertel ist das passiert, was uns schon die ganze Saison zu schaffen macht", sagte der enttäuschte Harris nach der Partie, der mit 18 Punkten Topscorer auf Seiten der Nets war.

Der Grund: Die Mavs überrollten New Jersey nach allen Regeln der Kunst und entschieden das Viertel mit 40:15 für sich.

"Er war gigantisch"

Kidd erzielte gegen seinen Ex-Klub in dieser Phase des Spiels 12 seiner insgesamt 23 Punkte. Der Oldie in Reihen der Texaner lieferte eine seiner besten Vorstellungen im Trikot der Mavericks überhaupt ab.

Der 35-Jährige kam auf zehn Assists, traf 5 von 6 Dreiern und hatte aus dem Feld eine Trefferquote von starken 70 Prozent.

"Heute hat er uns von Anfang bis Ende mit seiner Einsatzfreude mitgerissen. Er war gigantisch", schwärmte Carlisle über seinen Schützling.

Carter enttäuscht gegen Ende

Die Partie war damit natürlich entschieden, das letzte Viertel war nicht mehr als ein lockeres Schaulaufen.

Auch weil Nets-Star Vince Carter (15 Punkte) in der zweiten Hälfte überhaupt nichts mehr gelang. Die letzten zehn Würfe des Guards waren allesamt Fahrkarten.

Bei den Mavs punkteten dagegen auch Antoine Wright (20 Zähler) und Erick Dampier (10 Zähler) zweistellig. Der Center blieb dabei sogar ohne jeglichen Fehlwurf.

Nur 13 Zähler von der Bank

Einziger Wehrmutstropfen auf Seiten von Dallas war, dass von der Bank mit insgesamt nur 13 Punkten mal wieder zu wenig kam.

Lediglich Brandon Bass (7 Punkte) und Jose Juan Barea (6 Zähler) trugen sich in die Scorerliste ein.

Zum Vergleich: Bei den Nets steuerten die Bankspieler 42 Punkte bei.

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