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Amare Stoudemire geht seit 2002 für die Phoenix Suns auf Punktejagd © getty

Der Forward der Phoenix Suns lässt sich nicht ablenken und schießt die Clippers ab. Denver siegt dank Billups gegen die 76ers.

Von Felix Götz

München/Los Angeles - Dieser Mann hat Nerven: Bei allen möglichen Klubs wurde der Name Amare Stoudemire in den vergangenen Tagen gehandelt.

Den Forward belastete das ganz offensichtlich nicht. Der Grund: Beim 142:119-Sieg der Phoenix Suns über die Los Angeles Clippers erzielte der 26-Jährige 42 Punkte und holte 11 Rebounds.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

"Unsere Spielweise spielt Stoudemire in die Karten. Die Offensive war noch nie unser Problem. Aber so gewinnst du wahrscheinlich keine Meisterschaft", sagte Shaquille O'Neal, der auf 16 Punkte kam.

Damit gewannen die Suns im STAPLES Center das zweite Spiel unter dem neuen Trainer Alvin Gentry gegen die in der Defensive erneut desaströs auftretenden Clippers. (Fausthieb für einen Kuss-Versuch)

75 Prozent Trefferquote

Phoenix gelangen in jedem Viertel mindestens 30 Punkte.

Neben Stoudemire, der aus dem Feld eine Trefferquote von 75 Prozent hatte, überzeugte auf Seiten der Suns vor allem Steve Nash mit 21 Zählern und 12 Assists.

Bei L.A. überzeugten zumindest in der Offensive Al Thornton (33 Punkte) und Eric Gordon mit 23 Zählern.

Denver - Philadelphia

Die Denver Nuggets gewannen bei den Philadelphia 76ers mit 101:89, obwohl das Team von Trainer George Karl das erste Viertel völlig verschlief (13:25).

"Mit einem Team wie dem unseren können wir so etwas verschmerzen", sagte Chauncey Billups, der auf 22 Punkte kam.

Zwar lief Denver zur Pause immer noch einem 10-Punkte-Rückstand hinterher, aber speziell Billups sorgte mit 17 Punkten im dritten Viertel für die Wende.

"Billups ist unglaublich"

"Billups hat dieses Spiel gedreht. Er ist unglaublich", jubelte Karl nach der Partie.

Überragender Akteur bei den Nuggets war aber nicht der Guard, sondern Carmelo Anthony.

Der Forward kam auf 26 Zähler und 14 Rebounds.

Bester Spieler bei den 76ers war Andre Miller mit 17 Punkten. Der 32-Jährige verletzte sich allerdings Mitte der zweiten Halbzeit leicht am Knöchel - damit war die Partie endgültig verloren.

"Ohne ihn, diesen General, hatten wir zu viele Turnovers", sagte Andre Iguodala, der auf 10 Punkte kam.

L.A. Lakers - Warriors

Um den 13. Sieg im 15. Spiel mussten die Los Angeles Lakers lange zittern - am Ende fuhr ihn die Truppe von Coach Phil Jackson mit 129:121 aber im Stile einer Spitzenmannschaft ein.

Bis Mitte des letzten Viertels durfte Golden State am Sieg schnuppern, dann sorgte ein 17:3-Lauf der Lakers für die Vorentscheidung.

"Wir haben unser Selbstvertrauen ausgespielt. Es macht immer Spaß bei den Warriors zu spielen, weil sie immer sehr hart spielen", sagte Kobe Bryant, der mit 30 Punkten und neun Assists überragender Spieler bei den Lakers war.

Nelson resigniert

Warriors-Coach Don Nelson nahm die Niederlage fast resignierend zur Kenntnis: "Viel besser als heute können wir nicht spielen. Wir haben gegen das meiner Meinung nach beste Team der Liga in den entscheidenden Momenten ein paar Fehler gemacht."

Bei Golden State überzeugten Stephen Jackson und Corey Maggette mit jeweils 24 Zählern.

Weitere Ergebnisse:

Cleveland Cavaliers - Toronto Raptors 93:76Beste Werfer: Zydrunas Ilgauskas 22 - Joey Graham 15

Indiana Pacers - Charlotte Bobcats 94:103Beste Werfer:Jarrett Jack und Troy Murphy je 18 - Gerald Wallace 25

Minnesota Timberwolves - Miami Heat 111:104Beste Werfer: Sebastian Telfair 30 - Dwyane Wade 37

Orlando Magic - New Orleans Hornets 85:117Beste Werfer: Rashard Lewis 17 - Chris Paul 36

Chicago Bulls - Milwaukee Bucks 113:104Beste Werfer: Kirk Hinrich 31 - Richard Jefferson 32

Memphis Grizzlies - Portland Trail Blazers 90:94Beste Werfer: Rudy Gay 20 - Brandon Roy 24

Atlanta Hawks - Sacramento Kings 105:100Beste Werfer: Mike Bibby 29 - Kevin Martin 32

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