Im Kampf um Rang den Heimvorteil in der ersten K.o.-Runde siegt L.A. bei den Grizzlies. Die Celtics gehen Miami aus dem Weg.

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Von Eric Böhm

München - Den Los Angeles Clippers ist im Kampf um Rang drei in der Western Conference ein Big Point gelungen.

Der Meister der Pacific Division schlug die Memphis Grizzlies mit 91:87 (51:51) und zog mit dem direkten Konkurrenten gleich (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Die Clippers (54 Siege - 26 Niederlagen) sicherten sich dank des fünften Sieges in Folge auch den direkten Vergleich. Denver (54:25) liegt noch knapp vor dem Duo.

"Jetzt kontrollieren wir unser Schicksal. Wir haben es selbst in der Hand, den Heimvorteil zu sichern", jubelte Point Guard Chris Paul.

Clippers als Angstgegner

Das Rematch der Playoffs 2012 könnte in der ersten Runde 2013 eine Neuauflage erfahren, entsprechend umkämpft war die durchweg enge Partie.

Vor einem Jahr hatten die Clippers das entscheidende siebte Spiel in Memphis für sich entschieden. Nun gewannen sie auch in dieser Saison beide Partien in der heißen Atmosphäre (696578DIASHOW: Bilder der 24. Woche).

"Wir sehen hier immer ganz gut aus. Das gibt uns Auftrieb. Die Chance auf den Heimvorteil ist ein zusätzliches Plus", meinte Blake Griffin.

Lob für Jordan

Gegen die stärkste Abwehr der NBA kamen die Clippers zwar nicht zu ihrem gewohnten Stil mit vielen Showelementen, bewiesen aber die Abgeklärtheit eines Spitzenteams.

Sie leisteten sich nur sieben Ballverluste und schafften gegen die starken Big Men der Grizzlies 46 Punkte in der Zone (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Diesbezüglich ragte bei den Gästen vor allem der athletische Center DeAndre Jordan (16 Punkte, 12 Rebounds, 3 Blocks) heraus.

"Er ist von der Physis her ein großes Talent, wird aber auch immer konstanter, weil er seine Aktionen immer besser im Griff hat", lobte Coach Vinny Del Negro.

Griffin fälscht ab

Die All-Stars Paul (13 Zähler) und Griffin (12) blieben unter ihrem Schnitt, trugen aber zur guten Abwehrleistung bei.

Passend dazu gelang Griffin in der Defensive auch die letztlich entscheidende Aktion. Durch einen 14:0-Lauf hatten die Clippers die Kontrolle übernommen, Memphis kam aber zurück.

Nach Pauls Freiwurf zum 89:87 fältschte Griffin 3,8 Sekunden vor Schluss einen Pass von Mike Conley (12 Zähler, 6 Assists) zu Mitspieler Matt Barnes ab.

"Ich wusste, dass sie den Ball in die Mitte bringen wollen. Da war auch Glück dabei. Mehr war es nicht. Ich wünschte, es gäbe eine coolere Erklärung", sagte Griffin.

Heimserie gestoppt

Das Ende der 13 Spiele andauernden Siegesserie vor heimischer Kulisse war für Memphis damit besiegelt.

Der Spanier Marc Gasol (18 Punkte, 15 Rebounds, 7 Assists) war bester Grizzly. Vor allem von der Bank kam jedoch zu wenig (SERVICE: Die Tagesbesten).

"Es ist ziemlich frustrierend, aber die echte Saison beginnt nächste Woche. Wir müssen auch mental bereit sein - egal gegen wen es geht", forderte Zach Randolph (16 Zähler, 12 Rebounds).

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Orlando Magic - Boston Celtics 88:120

Die Boston Celtics sicherten sich durch das lockere 120:88 (57:37) bei den Orlando Magic auch rechnerisch Rang sieben in der Eastern Conference.

Damit geht der Rekordmeister in der ersten Playoff-Runde Titelverteidiger Miami aus dem Weg. Reservist Courtney Lee war dank 20 Punkten Topscorer (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"Es ist ein schmaler Grat zwischen Schonung und Fitness. Ich glaube, besser werden unsere Blessuren jetzt nicht mehr, aber wir müssen uns auf die Playoffs vorbereiten", sagte Paul Pierce (14 Zähler, 8 Assists).

Garnett wiedererstarkt

Kevin Garnett wirkte deutlicher frischer und brachte es in nur 19 Minuten auf 14 Punkte und neun Rebounds. Das Erstrundenduell mit den New York Knicks steht so gut wie fest.

Der junge Tobias Harris (22 Zähler) war bester Schütze der abgeschlagenen Magic, die nie in Führung lagen.

Minnesota Timberwolves - Phoenix Suns 105:93

Ricky Rubio führte die Minnesota Timberwolves mit seiner Karrierebestleistung von 24 Punkten zum 105:93 (50:53) gegen die Phoenix Suns.

Zudem gelangen dem jungen Spanier auch noch zehn Assists und fünf Steals. Erstmals seit Kevin Garnetts Weggang gelangen den Wolves in einer Saison 30 Siege.

"Wir haben aber auch 50 Spiele verloren. Wir sind natürlich glücklich, dass wir uns verbessern, aber es reicht noch nicht", meinte Rubio.

Auch neun Zähler des Ex-Bambergers P.J. Tucker konnten die 15. Suns-Pleite innerhalb von 17 Partien nicht verhindern. Es die schlechteste Saison seit der Gründung des Teams 1968/1969.

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