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Al Jefferson (r.) spielte von 2007 bis 2010 für die Minnesota Timberwolves © getty

Die Jazz halten mit einem Sieg in Minnesota ihre Playoff-Chance am Leben und setzen die Los Angeles Lakers gehörig unter Druck.

Von Hardy Heuer

München - Die Utah Jazz dürfen weiter von den Playoffs träumen:

Bei den Minnesota Timberwolves hat Utah einen 96:80 (49:41)-Sieg eingefahren und bleibt dem Achten im Westen Los Angeles Lakers bei noch einem ausstehenden Spiel in der regulären Saison auf den Fersen.

Sollten die Lakers ihre letzte Partie gegen die Houston Rockets verlieren und Utah bei den Memphis Grizzlies gewinnen, dann muss Los Angeles die Playoffs abhaken. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Da Utah in dieser Saison zwei von drei Partien gegen die Lakers gewonnen hat, wären die Jazz bei gleicher Bilanz im Vorteil. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Jefferson bester Jazz-Akteur

Im Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Minnesota war Al Jefferson, der bis 2010 noch das Trikot der Timberwolves trug, mit 22 Punkten und 8 Rebounds bester Akteur bei den Jazz, die eine Bilanz von 43 Siegen und 38 Niederlagen aufweisen (Lakers: 44:37).

Spielmacher Mo Williams kam auf 15 Zähler und 7 Assists. (SERVICE: Die Tagesbesten)

"Jetzt kommt es auf das letzte Spiel an", betonte Jefferson: "Es wird ein großes Spiel. Das Einzige, was wir tun können, ist da rausgehen gewinnen. Den Rest müssen wir den Lakers überlassen."

[kaltura id="0_do9gxp02" class="full_size" title="Utah Jazz bezwingen Timberwolves"]

Hoffen auf Houston

Jefferson hofft dabei auf seinen ehemaligen Coach und Rockets-Trainer Kevin McHale. (696578DIASHOW: Bilder der 24. Woche)

"Ich werde wohl mit ihm reden müssen und ihm sagen, dass er es für uns erledigen soll", sagte Utahs Center.

Die Jazz, die gegen Minnesota von Nikola Pekovics Ausfall profitierten, konnten in dieser Spielzeit erst 13 Mal auswärts gewinnen. (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop)

Corbin lobt sein Team

Der neunte Sieg in den vergangenen elf Partien war über die gesamte Spieldauer ungefährdet, die Jazz hielten Minnesota in der zweiten Halbzeit überwiegend mit 10 Punkten auf Abstand.

Randy Foye sorgte mit einem Dreier zum 86:68 sechs Minuten vor dem Ende für einen komfortablen Vorsprung, Derrick Favors machte bei 3:44 Restzeit per Korbleger so gut wie alles klar.

"Diese Jungs haben einen tollen Charakter und haben nie aufgegeben", erklärte Jazz-Coach Tyrone Corbin: "Sie haben weitergearbeitet und uns ins Playoff-Rennen zurückgebracht."

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Milwaukee Bucks - Denver Nuggets 111:112

Die Denver Nuggets sicherten sich mit einem 112:111 (56:53)-Erfolg bei den Milwaukee Bucks Platz drei im Westen und den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde.

In einer engen Partie markierte Denvers Point Guard Ty Lawson (26 Punkte, 7 Assists) mit einem Sprungwurf neun Sekunden vor Schluss den Endstand.

Er war auch der beste Spieler auf dem Parkett. Bei den Bucks hielt Monta Ellis mit 38 Zählern erfolglos dagegen.

Milwaukee war als Achter im Osten bereits für die Playoffs qualifiziert.

Golden State Warriors - San Antonio Spurs 116:106

Die San Antonio Spurs sind längst für die Playoffs qualifiziert, holten sich aber bei den Golden State Warriors eine 106:116 (57:54)-Pleite ab.

Stephen Curry war erzielte sieben Dreier für die Warriors und kam insgesamt auf 35 Punkte, 8 Rebounds und 5 Assists.

Bei den Spurs, die ohne ihre Stars Tim Duncan (Entzündung am linken Knie) und Tony Parker (geschont) angetreten waren, kam Reservist Gary Neal auf 25 Zähler und 5 Assists.

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