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Tim Duncan (r., gegen Stuckey) machte neben seinem Double-Double auch drei Blocks © getty

Bei den Detroit Pistons beenden die San Antonio Spurs eine Mini-Flaute dank eines starken Auftritts von All-Star Tim Duncan.

Von Jessica Pulter

München - Es waren noch 1:21 Minuten auf der Uhr, Allen Iverson hatte gerade mit vier erfolgreichen Würfen und einem Assist aus einem 68:76-Rückstand für die Detroit Pistons eine 79:78-Führung im Heimspiel gegen die San Antonio Spurs gemacht.

Doch der Gegner der Pistons aus dem NBA-Finale 2005 ließ sich davon nicht beirren.

Die Spurs behielten in der Schlussminute die Nerven und sorgten an der Freiwurflinie für den 83:79-Sieg und das Ende eine Mini-Flaute von zwei Niederlagen in Folge.

Parker mit Double-Double

"Das war ein hartes Stück Arbeit, doch wir haben sie angenommen, denn wir brauchten den Sieg", erklärte San Antonios Tony Parker, der 19 Punkte und 11 Assists erzielte.

"Wir haben zuletzt ein paar knappe Spiele verloren, doch aus diesem Sieg können wir wieder Selbstvertrauen schöpfen."

Für die Spurs war es der vierte Erfolg im siebten von acht Auswärtsspielen in Folge.69941(DIASHOW: Die Bilder der NBA-Woche)

Knappes Spiel

Die Pistons fanden zunächst besser in die Partie. Gleich zu Beginn setzten sie sich mit 19:7 ab, doch die Spurs blieben dran.

Nach einem 20:24-Rückstand für die Gäste zum Ende des ersten Viertels betrug der Abstand zwischen den beiden Teams in den folgenden Abschnitten nie mehr als die acht Punkte beim 68:76 fünf Minuten vor Spielende.

Lob für Duncan

Vor allem gegen Tim Duncan wollten sich die Pistons beweisen und verteidigten den All-Star mit allen Mitteln.

Doch Duncan zeigte seine Klasse und erzielte dennoch ein Double-Double mit 18 Punkten und 18 Rebounds.

"Es sagt schon viel über Duncan aus, denn er hat kein richtig gutes Spiel abgeliefert und trotzdem 18 und 18 geschafft", meinte Detroits Coach Michael Curry, der mit der Verteidigung seiner Mannschaft gegen den All-Star zufrieden war.

"Die Leute werden wohl erst richtig schätzen, was für einen Spieler sie dort auf dem Platz sehen, wenn Duncan nicht mehr spielt."

Vorsprung ausgebaut

Für die Spurs war es der 36. Sieg im 53. Spiel. Damit (36:17) bleiben sie deutlich an der Spitze der Southwest Division.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Detroit rutschte nach der Niederlage (27:26) auf Platz sieben in der Eastern Conference ab.

Utah Jazz - Boston Celtics

Dank eines sehr starken Schlussviertels haben die Utah Jazz ihr Heimspiel gegen die Boston Celtics gewonnen. Die Gastgeber lagen vor dem vierten Abschnitt noch mit 60:66 zurück, doch die letzten Minuten entschieden sie mit 30:19 für sich und sorgten damit für den 90:85-Sieg.

Bester Werfer der Jazz war Mehmet Okur, der auf 19 Punkte kam. Teamkollege Deron Williams steuerte ein Double-Double mit 18 Punkten und 10 Assists bei.

Beim Meister aus Boston, der vor allem zu viele Ballverluste fabrizierte, kam Paul Pierce auf 20 Zähler.

Garnett verletzt

Eine böse Überraschung erlebten die Celtics zudem im zweiten Viertel als Kevin Garnett angeschlagen vom Platz musste. Der All-Star klagte über Knie-Probleme und wird am Freitag untersucht.

Für die Celtics war es die 12. Niederlage der Saison, damit liegen die Cleveland Cavaliers (41:11) nur noch ein Spiel hinter dem Führenden der Eastern Conference.

Die Jazz haben mit 32:23 den letzten Playoff-Platz im Westen vor den Phoenix Suns inne.

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