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Allen (Mitte) trifft fünf Dreier gegen die Bucks und erzielt 23 Punkte © getty

"RayRay" überholt "Killer Miller" und führt die Heat zum dritten Sieg über Milwaukee. Memphis und "Z-Bo" zeigen die Krallen.

Von Florian Pertsch

München - Die Miami Heat haben den Milwaukee Bucks auch im dritten Spiel der "Best-of-seven"-Serie nicht den Hauch einer Chance gelassen (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Der NBA-Champion setzte sich in der ersten Partie in Milwaukee mit 104:91 (48:50) durch und verlor lediglich das erste Viertel mit 21:30.

Topscorer der Heat war aber nicht wie gewohnt eines der Mitglieder von "Miami Thrice" sondern Oldie Ray Allen.

Allen überholt "Killer Miller"

Der Scharfschütze erzielte als Bankspieler 23 Punkte und traf fünf seiner acht Distanzwürfe (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Mit 322 Treffern jenseits der 6,75 Meter zog er an Reggie Miller vorbei und ist alleiniger Rekordhalter für verwandelte Dreipunktwürfe in den Playoffs.

"Unsere Ausgeglichenheit ist unser Trumpf, die Tiefe der Mannschaft. Als Team müssen wir jeden Abend die Lücken stopfen, die freien Spieler finden. Das hat diesmal wieder gut geklappt", gab sich Allen sehr bescheiden (SERVICE: Die Tagesbesten der Playoffs).

Die Tatsache, dass der Rekord gegen sein Ex-Team gelang, ließ den erfahrenen Profi nicht kalt: "Es besitzt schon ein gewisse Ironie, dass ich genau in Milwaukee den Rekord breche. Schließlich hat hier alles angefangen."

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Bosh erzielt Double-Double

Le Bron James brachte es auf 22 Zähler, sechs Assists und fünf Rebounds, Chris Bosh legte mit 16 Punkten und 14 Rebounds ein Double-Double hin.

Dwyane Wade traf zwar nur einen seiner zwölf Wurfversuche, bediente dafür aber seine Kollegen mit elf Assists, griff sich neun Rebounds und stahl den Bucks fünf Mal den Ball (706841DIASHOW: Die Bilder der ersten Playoff-Runde).

"Ich habe grauenhaft geworfen", gestand Wade mit einem Lächeln und freute sich über den Teamerfolg:

"Das dritte Spiel ist immer schwierig, aber wir sind unserem Gameplan treu geblieben. Es gibt nichts befriedigenderes, als Spiel 3 zu gewinnen. Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, die Serie zu beenden."

Bruch im dritten Viertel

Bei Milwaukee erzielten Larry Sanders (11 Rebounds) und Brandon Jennings mit 16 Punkten (8 Assists) die meisten Punkte, doch gerade im dritten Viertel (18:30) hatten die Bucks den "Heatles" nichts mehr entgegenzusetzen (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

"Es gab wie schon in den beiden Spielen eine Phase über drei, vier Minuten, in der sie uns überrannten", erklärte Bucks-Coach Jim Boylan:

"Wir haben uns in ein ziemlich tiefes Loch manövriert und es nicht mehr heraus geschafft."

Die vierte und vielleicht letzte Partie dieser Serie findet am Sonntag (21.30 Uhr LIVESCORES) in Milwaukee statt.

SPORT1 fasst das weitere Playoff-Geschehen in der NBA zusammen:

Memphis Grizzlies - Los Angeles Clippers 94:82

Die Memphis Grizzlies gewannen die dritte Partie des Erstrunden-Duells gegen die Los Angeles Clippers und verkürzten in der "Best-of-seven"-Serie auf 1:2.

Im ersten Heimspiel der Grizzlies sorgte Zach Randolph mit 27 Punkten und elf Rebounds für den verdienten 94:82 (47:39)-Sieg und beendete die neun Spiele andauernde Siegesserie der Clippers.

"Zach war sensationell. Er hatte bereits zur Pause 18 Punkte und alle anderen haben den Schwung mitgenommen", lobte Grizzlies-Coach Lionell Hollins seinen Star: "Unsere Verteidigung war solide."

"Mount Mutombo" überreicht Gasol die Trophäe

Marc Gasol, der von Dikembe Mutombo die Trophäe zum Defensive Player of the Year überreicht bekam, lieferte 16 Zähler und acht Rebounds ab (705687DIASHOW: Die NBA-Awards 2013).

Mike Conley blieb mit nur einem Treffer bei neun Versuchen unter seinen Möglichkeiten, gab aber immerhin zehn Assists für seine Teamkollegen und griff sich sechs Rebounds.

Bei den Clippers verlief der Abend für Staraufbauspieler Chris Paul ähnlich durchwachsen. Nach seiner Gala in Spiel zwei gelangen CP3 nur acht Punkte, sechs Rebounds und vier Assists.

"Es war ein sehr uncharakteristisches Spiel von uns und speziell von mir. Ich hatte fünf Ballverluste. Memphis konnte sich Offensiv-Rebounds holen, das haben wir in den ersten beiden Partien nicht zugelassen", zeigte sich Paul mit seiner und der Leistung der Clippers unzufrieden.

Topscorer war Blake Griffin, der 16 Punkte kam. Bankspieler Matt Barnes kam auf zwölf Zähler.

Spiel vier steigt am Samstag (ab 22.30 Uhr LIVESCORES) ebenfalls in Memphis.

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