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Carmelo Anthony (l.) ist mit 32 Punkten im Schnitt aktuell Playoff-Topscorer © getty

Der Knicks-Star ist nicht zu stoppen, Smith rastet aus und fliegt. Die Warriors machen ihrem Namen gegen Denver alle Ehre.

Von Florian Pertsch

München - Die New York Knicks haben auch ihr drittes Duell mit den Boston Celtics in den NBA-Playoffs gewonnen und benötigen nur noch einen Sieg, um in die nächste Runde einzuziehen.

Die Mannschaft um Superstar Carmelo Anthony siegte beim NBA-Rekordmeister Boston Celtics mit 90:76 (47:31).

Für die Knickerbockers wäre es in den letzten 13 Jahren der erste Triumph in einer Playoff-Serie (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Melo wieder Topscorer der Knicks

Anthony, Olympiasieger von London und NBA-Topscorer der regulären Saison, verbuchte als bester Werfer auf dem Parkett 26 Punkte. Raymond Felton (10 Assists) und Sixth Man of the Year J.R. Smith steuerten jeweils 15 Punkte zum Sieg bei (SERVICE: Die Tagesbesten der Playoffs).

"Die Jungs sind hungrig. Wir haben es in der Hand und wollen diesen Triumph unbedingt", erklärte Melo die konzentrierte Leistung der Knickerbockers.

Prigioni in der Starting Five

Routinier Jason Kidd überlies erneut dem Argentinier Pablo Prigioni den Platz als Starting-Point-Guard neben Felton und brachte es als Bankspieler auf sechs Rebounds und sechs Assists.

"Das erste Viertel im ersten Auswärtsspiel einer Serie ist immer besonders wichtig. Wir wollten sicher gehen, ihnen den ersten Schlag zu verpassen und das hat gut geklappt", zeigte sich der 40-Jährige zufrieden.

Einziger Wermutstropfen der Knicks war der Ausraster von Smith. Der beste sechste Mann der Saison 2013 rammte Jason Terry den Ellbogen ins Gesicht und wurde mit einem Flagrant Foul vom Platz gestellt (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

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Rivers muss Terry beruhigen

Terry, der sich bei Smith revanchieren wollte, wurde gerade noch von Celtics-Coach Doc Rivers gestoppt.

New Yorks Trainer Mike Woodson versuchte die Wogen zu glätten und versprach, sich um Smith zu kümmern.

"Ich galube nicht, dass er den Jungen verletzten wollte. Viel mehr hat J.R. versucht, sich Platz zu verschaffen. Ich werde mit ihm reden und sicher gehen, dass er aus der Situation etwas gelernt hat", versprach der Trainer der Knicks (706841DIASHOW: Die Bilder der ersten Playoff-Runde).

Im ersten Spiel in Boston nach den verheerenden Anschlägen im Zielbereich des Marathons brachte es Kevin Garnett mit zwölf Punkten und 17 Rebounds auf ein Double-Double. Topscorer der Hausherren war Jeff Green, der auf 21 Zähler kam.

Boston bleibt kämpferisch

Ohne den verletzten Point Guard Rajon Rondo und viele weitere angeschlagene Spieler will Bostons Trainer Rivers aber noch lange nicht klein beigeben:

"New York ist noch lange nicht durch. Unser Einsatz war im Großen und Ganzen in Ordnung. In unserer Situation beschäftigen wir uns nur mit dem nächsten Spiel."

Angesichts des drohenden Sweeps in vier Spielen gerät die Ansage von Rivers allerdings zur Binsenweisheit (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

Das vielleicht schon letzte Duell der "Best-of-seven"-Serie findet am Sonntag (19 Uhr LIVESCORES) in Boston statt.

SPORT1 fasst das weitere Playoff-Geschehen in der NBA zusammen:

Golden State Warriors - Denver Nuggets 110:108

Die Golden State Warriors gewannen ihr erstes Heimspiel der NBA-Playoffs gegen die Denver Nuggets mit 110:108 (54:66) und gingen in der Erstrunden-Serie mit 2:1 in Führung.

Topscorer der Warriors war Stephen Curry, der mit einer Knöchelverletzung auflief und in 38 Minuten 29 Punkte, elf Assists und sechs Rebounds ablieferte.

Vor allem in der dramatischen Endphase übernahm der Star der Warriors Verantwortung und punktete fast nach Belieben.

"Ich bin einfach nur froh, dieses Spiel ohne weitere Vorfälle überstanden zu haben", erklärte ein erschöpfter Curry mit viel Eis auf dem Knöchel in der Kabine.

Warriors-Coach Jackson schwärmt vom Publikum

Kollege Jarrett Jack brachte es auf 23 Zähler, Harrison Barnes kam 19 Punkte.

Warriors-Coach Mark Jackson schwärmte nach dem ersten Playoff-Heimspiel seit 2007 von der fantastischen Stimmung in der ausverkauften Arena: "Das Publikum war laut, es war ausdauernd und wir haben davon besonders im letzten Viertel gezehrt. Sie waren fantastisch."

Bei den Nuggets war Point Guard Ty Lawson nicht zu stoppen, doch auch seine 35 Punkte und zehn Assists konnten die Niederlage Denvers nicht verhindern (705687DIASHOW: Die NBA-Awards 2013).

Kenneth Faried brachte es auf 15 Punkte und sieben Rebounds.

Spiel vier der Serie findet in der Nacht auf Sonntag (ab 3.30 Uhr LIVESCORES) in Oakland statt.

[kaltura id="0_3h7gitss" class="full_size" title="Allen mit Playoff-Rekord"]

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