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Ungewohnt schwach: Dirk Nowitzki traf in Houston nur vier von 18 Würfen © getty

Seine schwächste Saisonleistung: Weil der Deutsche nicht trifft, verlieren die Dallas Mavericks bei den Houston Rockets.

Von Julian Ignatowitsch

München - Ausgerechnet im Texas-Derby beim direkten Playoff-Konkurrenten Houston Rockets lieferte Dirk Nowitzki sein wohl schwächstes Spiel der gesamten Saison ab.

"So etwas passiert Dirk nur einmal in einem Jahr", brachte es sein Teamkollege Brandon Bass auf den Punkt: "Heute hat er seinen Rhythmus zu keiner Zeit gefunden."

Und deshalb reichte es für die Mavericks auch nicht zum Sieg. Sie mussten sich den Rockets am Ende knapp mit 86:93 geschlagen geben.

Nur neun Punkte

Nowitzki erzielte nur neun Punkte und traf gerade mal 22 Prozent seiner Würfe aus dem Feld.

Hätte der Würzburger seine normale Trefferquote abrufen können, wären die Mavs wohl als sicherer Sieger nach Hause gefahren.

Eine Halbzeit lang dominierte das Team von Trainer Rick Carlisle das Geschehen, bevor es sich im dritten Viertel um den Lohn seiner harten Arbeit brachte.

Einbruch im dritten Viertel

Dallas legte einen Blitzstart hin und führte früh zweistellig, obwohl Nowitzki nur einen seiner ersten neun Würfe traf. Zur Halbzeit hieß es 51:44 für die Gäste.

Doch nach der Pause verloren die Mavs völlig den Faden. Schlampiges Offensivspiel, schlechter Abschluss und zu viele Turnovers brachten Nowitzki und Co. ins Hintertreffen. Houston entschied das dritte Viertel mit 30:13 für sich.

Auch wenn Dallas in den Schlussminuten noch mal auf drei Punkte herankam - ein Dreier von Rockets-Spielmacher Aaron Brooks 24 Sekunden vor dem Ende machte allen Hoffnungen ein Ende 69941(DIASHOW: Die Bilder der NBA-Woche).

Brooks als Matchwinner

Gerade Brooks, der durch den Last-Minute-Trade von Rafer Alston zu den Orlando Magic erst kurzfristig in die Startaufstellung gerückt war, avancierte zum Matchwinner und erzielte 19 Punkte sowie acht Assists.

"Klar war ich nervös", räumte Brooks ein: "Aber das hat mich noch besser gemacht."

"Sein guter Auftritt überrascht mich nicht. Wir wissen um seine Fähigkeiten", lobte Coach Rick Adelman seinen Schützling.

Reservist mit Bestmarke

Bei den Mavericks stellte Reservist Jose Juan Barea mit 26 Punkten seine persönliche Karrierebestmarke auf, Josh Howard erzielte 21 Zähler, Bass immerhin 13.

An der nötigen Unterstützung für Nowitzki mangelte es diesmal also nicht.

Trotz der Niederlage liegt Dallas in der Western Conference derzeit auf Rang sieben (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen) und damit auf Playoff-Kurs.

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