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Brook Lopez (l.9 spielte am College mit seinem Bruder Robin für Stanford © getty

Angeführt von Brook Lopez wehren die Nets Chicagos ersten Matchball ab und wahren ihre Chance. Atlanta gleicht gegen Pacers aus.

Von Eric Böhm

München - Die Brooklyn Nets haben das Ausscheiden in der ersten Runde der NBA-Playoffs zunächst einmal vermieden.

Durch das 110:91 (52:44) über die Chicago Bulls verkürzte die Nummer vier der Eastern Conference in der Best-of-Seven-Serie auf 2:3 (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Mann des Tages war für Brooklyn Brook Lopez. Der Center war von den Bulls nie unter Kontrolle zu bringen und brachte es auf 28 Punkte sowie zehn Rebounds.

"Wir haben ähnlich wie aggressiv wie zuletzt angefangen. Der Unterschied war, wir haben es diesmal über 48 Minuten durchgezogen", sagte Lopez.

"Serie wird noch lang"

Zwei Tage nach dem turbulenten Erfolg Chicagos in dreimaliger Verlängerung (Bericht) entwickelte sich erneut ein extrem umkämpftes Spiel.

Die Nets lagen dank ihrer Rebound-Überlegenheit (44:33) von Beginn an vorn. Point Guard Deron Williams (23 Zähler, 10 Assists) unterstützte Lopez (706841DIASHOW: Die Bilder der ersten Playoff-Runde).

"Ich wusste, dass wir eine Antwort geben würden. Das war eine bittere Niederlage. Die Serie wird noch lang dauern", prognostizierte Interimstrainer P.J. Carlesimo.

Starker Endspurt

Auch ohne den verletzten Spielmacher Kirk Hinrich (Wadenblessur) hielten die Gäste bis in die Schlussphase hinein dagegen, waren jedoch den 15:1-Endspurt der Nets nicht gewachsen.

Point Guard Nate Robinson (20 Zähler, 8 Assists) war ihr auffälligster Akteur. Nach seiner Gala in Spiel vier traf er in der Schlussphase zum 90:95 aus Sicht der Gäste. Diesmal blieb das Comeback aber aus.

"Wir wussten, es würde eine schwere Aufgabe werden. Wir kennen diese Situation und lassen uns nicht umwerfen", versprach Robinson.

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Historisches Comeback?

Spiel sechs ist für Chicago in der Nacht auf Freitag (ab 2 Uhr LIVESCORES) vor heimischer Kulisse der zweite Matchball. Der Sieger der Serie tritt in der zweiten Runde gegen Meister Miami an.

Brooklyn könnte sich erst als achtes Team der NBA-Geschichte nach einem 1:3-Rückstand noch durchsetzen (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

"Wir halten uns für das bessere Team. Wenn wir über 48 Minuten im Angriffsmodus bleiben, sollten wir uns durchsetzen", sagte Nets-Forward Gerald Wallace.

Wallace macht alles klar

Nach einem Drei-Punkte-Spiel durch Lopez zum 98:90 machte Wallace mit einem Dreier, einem Steal und dem folgenden Dunking im Alleingang den Sack zu (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

"Der Unterschied waren die Rebounds. Wenn du ganz gut verteidigst, dem Gegner aber zweite und dritte Chancen gibst, wirst du nicht gewinnen", bilanzierte Chicagos Trainer Tom Thibodeau.

SPORT1 fasst das weitere Playoff-Geschehen in der NBA zusammen:

Atlanta Hawks - Indiana Pacers 102:91

Die Atlanta Hawks schafften mit dem 102:91 (57:40) gegen die Indiana Pacers den 2:2-Ausgleich in der Erstrundenserie.

Nach zwei klaren Niederlagen in Indianapolis revanchierte sich die Nummer sechs der Setzliste mit zwei überraschend souveränen Heimsiegen.

"Das wird jetzt eine verdammt enge Serie. Ich dachte, wir würden hier ein spiel gewinnen", sagte Indianas Center Roy Hibbert.

Smith trumpft auf

Diesmal legte vor allem Forward Josh Smith (29 Punkte, 11 Rebounds) mit einer fantastischen Leistung den Grundstein. Reservist Kyle Korver (19 Zähler, 5 Dreier) sorgte von außen für Gefahr (SERVICE: Die Tagesbesten der Playoffs).

"Wenn J-Smoove so aufspielt, sind wir ein gefährliches Team", lobte Spielmacher Devin Harris seinen Mitspieler Smith.

Bei den Pacers wusste einzig All-Star Paul George (21 Punkte, 12 Rebounds) zu überzeugen, traf im Duell mit Smith aber nur sechs von 16 Würfen. Näher als auf fünf Zähler kam Indiana im letzten Viertel nicht heran.

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