vergrößernverkleinern
Roger Mason spielte von 2006 bis 2008 für Washington in der NBA © getty

Ein alter Bekannter erteilt den Washington Wizards im Trikot der Spurs eine Lektion. Zwei Neue glänzen beim Sieg der Heat über die 76ers.

Von Felix Götz

München - Was für eine doppelte Demütigung für die Washington Wizards: Zum einen wurde das von Beginn an völlig chancenlose Team von Trainer Ed Tapscott in heimischer Halle von den San Antonio Spurs mit 67:98 abgeschossen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Zum anderen war der Hauptverantwortliche dafür auch noch ein ehemaliger Spieler der Wizards, der erst im Sommer 2008 nach Texas abgegeben wurde.

Sein Name: Roger Mason. Der 28-Jährige erzielte 25 Punkte und riss das gesamte Team der Spurs mit.

"Das ist es was wir brauchen. Ein Typ der flexibel einsetzbar ist, ein Typ der die wichtigen Würfe trifft, ein Typ der in der Defensive stark ist. Diesen Luxus hatten wir in der letzten Saison. Und dieser Luxus fehlt uns in dieser Saison", bedauerte Wizards-Forward Antawn Jamison (16 Punkte), dass der in Washington geborene Mason nicht mehr in der Hauptstadt spielt.

Nur Butler wehrt sich

Für Mason war es ein ganz besonderes Spiel: "Das war definitiv kein normales Spiel. Es ist immer aufregend vor der Familie und den Freunden zu spielen."

Washington hatte in der gesamten Partie keine Chance. Einzig Caron Butler (24 Zähler) wehrte sich verbissen gegen die Niederlage.

Aber der Forward allein hatte gegen die exzellente Verteidigung der Spurs, bei denen Michael Finley mit 19 Punkten zweitbester Scorer war, wenig auszusetzen.

Die Wizards lagen bereits zur Pause mit 14 Punkten im Rückstand und erzielten in drei Vierteln weniger als 20 Punkte - im letzten Durchgang sogar nur 10.

Miami - Philadelphia

Die Zuschauer in der AmericanAirlines Arena erlebten eine Partie zwischen den Miami Heat und den Philadelphia 76ers, die bis zum Schluss spannend war.

Am Ende setzte sich das Team von Trainer Erik Spoelstra mit 97:91 gegen die 76ers durch.

"Das war für uns wahrscheinlich das bisher wichtigste Spiel der Saison. Wir mussten unbedingt gewinnen", sagte Heat-Forward Udonis Haslem, der auf 13 Punkte und 10 Rebounds kam.

Allerdings sah es für die Mannschaft aus Florida bis knapp drei Minuten vor Spielende nicht sonderlich gut aus.

Bärenstarker Miller

Philadelphia führte angeführt vom bärenstarken Andre Miller, der mit 30 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte, mit drei Zählern Vorsprung. (Die Zahlen der Besten)

Dann brachte ein 8:0-Lauf die Heat auf die Siegerstraße, bei denen die beiden Neuzugänge aus Toronto, Jermaine O'Neal und Jamario Moon, in ihrer zweiten Partie zu überzeugen wussten.

"Ich habe mich heute so viel besser gefühlt als beim ersten Spiel. Ich habe hart gearbeitet und wir glauben, dass wir darauf aufbauen können", sagte O'Neal, der mit 17 Punkten und 10 Rebounds glänzte.

Forward Moon fabrizierte gleich zu Beginn vor Aufregung einen Airball, steigerte sich aber anschließend und kam auf 12 Zähler.

Wade als Matchwinner

Matchwinner bei den Heat waren allerdings nicht die Neuen, sondern Dwyane Wade, der 25 Zähler und 9 Assists zum Sieg beisteuerte.

Zwar kam Philadelphia 22 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf drei Punkte heran, und hatte sogar die Chance mit einem Dreier auszugleichen, aber Guard Lou Williams (22 Punkte) verlor die Nerven ? Airball.

Im Gegenzug verwandelte Wade zwei Freiwürfe zum Sieg.

Weitere Ergebnisse:

New Orleans Hornets - Utah Jazz 88:102Beste Werfer: Chris Paul 24 - Mehmet Okur 25

Oklahoma city Thunder - Golden State Warriors 120:133Beste Werfer: Kevin Durant 32 - Stephen Jackson 26

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel