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Mikki Moore spielte bis vor kurzem bei den Sacramento Kings © getty

Der amtierende Meister will anscheinend auf dem Free-Agent-Markt zuschlagen und hat einen erfahrenen Center im Visier.

Von Julian Ignatowitsch

München - Das Wechselfenster für Tauschgeschäfte hat sich gerade erst geschlossen, da entdecken die NBA-Teams eine andere Tür für Verstärkungen.

Auch wenn die Klubs untereinander keine Deals mehr abwickeln können, bleibt es bis zum 1. März spannend 69941(DIASHOW: Die Bilder der NBA-Woche) .

Denn bis zu diesem Zeitpunkt haben die Teams die Möglichkeit, Spieler ohne Vertrag - sogenannte Free Agents - an sich zu binden, die auch in den Playoffs spielberechtigt wären.

Heiß begehrt: Mikki Moore

Der vorerst begehrteste Kandidat ist Mikki Moore, bis vor kurzem noch im Dienste der Sacramento Kings.

Nach Medienberichten soll sein Wechsel zu den Boston Celtics so gut wie sicher sein und am Mittwoch bekannt gegeben werden.

Die Kluboffiziellen äußerten sich bisher nicht. Sicher ist aber, dass die Celtics dem Center ein lukratives Angebot unterbreitet haben.

Rastamann mit Stärke unter dem Korb

Moore kam zwar bei den Kings in dieser Saison nicht über die Rolle des Reservisten hinaus, absolvierte durchschnittlich 16 Minuten, in denen er 3,5 Punkte und 3,3 Rebounds erzielte. In der vergangenen Saison lieferte er jedoch mit 8,5 Punkten und 6,0 Rebounds im Schnitt sein bestes NBA-Jahr ab, erreichte sogar sechs Mal ein Double-Double.

Am 13. Februar entließen die Kings den 33-Jährigen Rastamann aus seinem Vertrag.

Für den amtierenden Meister würde die Verpflichtung durchaus Sinn ergeben, denn mit 2,13 Metern wäre Moore der größte Spieler im Kader und ein passabler Ersatz für Center Kendrick Perkins.

Was wird aus Marbury?

Neben Moore geistert plötzlich auch wieder ein ganz anderer Name durch den amerikanischen Blätterwald: Stephon Marbury.

Das ewige Hin und Her um den 32-Jährigen könnte in den nächsten Tagen ein Ende finden.

Am Dienstag findet die Verhandlung um Marburys Geldstrafe wegen der Verweigerung seines Einsatzes am 26. Novemeber gegen die Detroit Pistons statt.

Celtics oder Mavs - Interessenten gibt es genügend

Dort sind auch Knicks-Präsident Donnie Walsh und Coach Mike D'Antoni anwesend. Gut möglich, dass beide Seiten bei diesem Zusammentreffen doch noch eine Lösung zur vorzeitigen Vertragsauflösung des Guards finden.

Dazu müsste Marbury aber auf zwei bis drei Millionen Dollar seines auf 20,9 Millionen Dollar dotierten Kontraktes verzichten.

Interessenten für den zweimaligen All-Star gäbe es genügend - ganz vorne mit dabei die Boston Celtics, Miami Heat oder Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks.

Cavaliers nicht untätig

Auch Bostons ärgster Konkurrent im Osten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen), die Cleveland Cavaliers, hat offenbar noch Pläne in Sachen Personalpolitik.

Die Cavs sind an Robert Horry von den San Antonio Spurs und an Joe Smith von den Oklahoma City Thunder interessiert.

Beide Forwards sollen von ihren Klub in den nächsten Tagen ausbezahlt werden und wären damit zu haben.

Potenzielle Playoff-Teams buhlen

Ein weiterer Kandidat für die Position des Reserve-Forwards, die die Cavaliers noch gerne besetzen würden, ist Chris Mihm.

Der gerade erst von den L.A. Lakers zu den Memphis Grizzlies getradete 2,13-Meter-Mann steht vor einer Vertragsauflösung.

Neben den Celtics und den Cavaliers haben auch zahlreiche andere Playoff-Kandidaten Interesse an den genannten Spielern gemeldet.

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