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Jason Kidd schrammte mit 19 Punkten und 9 Assists am Double-Double vorbei © getty

Die Klatsche in Milwaukee haben die Dallas Mavericks nicht vergessen und finden im Heimspiel gegen die Bucks die passende Antwort.

München/Dallas - Fünf Wochen ist es bereits her, dass die Dallas Mavericks bei den Milwaukee Bucks mit 99:133 untergingen. (Beschämende Abreibung in Wisconsin)

Doch an die Niederlage konnte sich noch jeder Spieler gut erinnern und wollte sich dafür revanchieren. Und so gingen es die Mavericks auch an.

Mit 116:96 setzten sich die Mavericks gegen die Mannschaft aus Wisconsin durch und feierte damit eine gelungene Revanche.

"Ich kann mich noch ganz genau an das Spiel erinnern und habe es in meinem Kalender rot markiert", sagte Josh Howard, der mit 27 Punkten bester Werfer bei den Texanern war. "Das war damals eine Demütigung für unser Team."

Bereits zur Halbzeit entschieden

Dass es dazu nicht erneut kommen würde machten die Mavericks bereits im ersten Durchgang klar. Zwar spielte sich Milwaukee in den ersten sechs Minuten eine 15:7-Führung heraus, anschließend rissen die Mavs die Begegnung an sich.

15 Punkten in Folge und einer 33:23-Viertel-Führung ließen die Mavericks Ende des zweiten Spielabschnitts einen 18:2-Lauf folgen und mit einem deutlichen 24-Punkte-Vorsprung (65:41) ging Dallas in die Halbzeitpause. (Ergebnisse und Tabellen)

"Das war ein verdienter Erfolg für Dallas", gestand Bucks-Coach Scott Skiles ein. "Bis auf die ersten drei Minuten waren wir einfach zu weich. Sie haben besser und härter gespielt und wir konnten, warum auch immer, nicht dagegenhalten."

Von der Derby-Niederlage angestachelt

Aber nicht nur die Niederlage in Milwaukee stachelte die Mavericks gegen die Bucks an, auch die Pleite im texanischen Derby gegen die San Antonio Spurs. (Dallas lässt einmalige Chance aus)

"Das hat in unseren Köpfen noch rumgespukt", sagte Point Guard Jason Kidd, der 19 Punkte und neun Rebounds zum Sieg beisteuerte.

"Es war enttäuschend, weil ich das Gefühl hatte, dass wir nicht das Letzte aus uns rausgeholt und wir eine große Chance vergeben haben", führte Kidd aus, deutete aber zugleich auf die Moral in der Truppe hin: "Wir sind zurückgekommen. Das machen wir schon die gesamte Saison über."

Wieder nur 14 Punkte

Während Howard mit 27 Zählern seine Saisonbestmarke knapp verfehlte und Kidd mit 19 Punkten zehn Zähler über seinem Durchschnittswert lag, hielt sich Dirk Nowitzki erneut zurück.

Der Würzburger traf zwar 60 Prozent seiner Würfe, allerdings nahm er nur zehn und zog nur zwei Freiwürfe. Am Ende standen 14 Punkte für Nowitzki zu Buche - zum vierten Mal in Serie unter 20 Zählern. (STATISTIK: Der Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Allerdings doppelten die Bucks Nowitzki, sobald dieser in Ballbesitz war, und ermöglichte damit seinen Mitspielern viel Freiraum.

Nowitzki trotzdem gutgelaunt

Doch trotz der enttäuschenden Punkteausbeute hat Nowitzki seinen Humor nicht verloren.

Auf die Frage, warum sein Gegenspieler Charlie Villanueva im ersten Viertel 19 Punkte erzielt hatte und den Rest der Partie nur noch sechs, antwortete Nowitzki verschmitzt: "Weil ich nicht mehr gegen ihn gespielt habe."

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