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Shaquille O'Neal erzielte mit 45 Punkten seinen besten Offensiv-Wert seit sechs Jahren © getty

Shaquille O'Neal ist auch mit knapp 37 Jahren in dieser Form nicht zu stoppen. Das muss Toronto resignierend feststellen.

Von Roland Schekelinski

München/Phoenix - Das war zuviel für die Toronto Raptors. Zuviel Shaquille O'Neal.

Beim 133:113-Heimsieg seiner Phoenix Suns trumpfte O'Neal in der Offenisve so gut auf wie seit sechs Jahren nicht mehr.

Eine Woche vor seinem 37. Geburtstag verpasste Shaq-Attack den Gästen aus Kanada eine saftige 45-Punkte-Packung, an der sie sich verschluckten.

"Er ist einfach so stark, räumt die Gegenspieler aus dem Weg und geht unter den Korb - wir hatten absolut kein Mittel gegen ihn", stöhnte Torontos Coach Jay Triano.

O'Neal, der zudem elf Rebounds und drei Steals holte und 20 seiner 25 Würfe aus dem Feld verwandelte, drückte seine Überlegenheit in seiner eigenen Art aus: "Ich glaube, ich bin der einzige Spieler, der sich die gegnerischen Center anschaut und sich selbst sagen kann: Hey, da drüben gibt's gegrilltes Hähnchen."

Es war der erste Sieg der Suns ohne die verletzten Steve Nash (Fuß) und Amare Stoudemire (Netzhaut) seit Nashs Rückkehr nach Phoenix im Jahr 2004.

Denver Nuggets - Los Angeles Lakers 90:79

So viel Humor wie ihr Ex-Center Shaquille O'Neal vermochten die Los Angeles Lakers bei ihrer 79:90-Niederlage bei den Denver Nuggets nicht zu verströmen.

Mit 29 Punkten und acht Rebounds war Kobe Bryant zwar bester Mann für L.A., doch das änderte nichts an einer desaströsen Angriffsleistung seines Teams.

Die Lakers trafen nur 29,8 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld. Das ist der zweitschlechteste Wert, den die Lakers seit ihres Umzugs vor einem halben Jahrhundert von Minneapolis nach Los Angeles hingelegt haben.

"Das war ein Drecksspiel. Darüber gibt es keinen Zweifel", sagte Lakers-Coach Phil Jackson. "Keines der beiden Teams hat ein gutes Spiel gezeigt, aber sie waren besser als wir."

Denver beendete eine Serie von neun Niederlagen gegen die Lakers in Folge.

San Antonio Spurs - Cleveland Cavaliers 86:97

Nur drei Viertel brauchte Clevelands Superstar LeBron James, um bei den San Antonio Spurs 30 Punkte zu erzielen und 14 Rebounds zu holen.(Ergebnisse und Tabellen)

Das komplette letzte Viertel des Spiels durfte sich James dann entspannt von der Bank aus anschauen. Die Cavaliers hatten die Spurs in deren eigener Halle längst im Sack, zumal diese schon das dritte Spiel ohne Tim Duncan auskommen mussten. Duncan laboriert an einer Muskelverletzung im rechten Bein.

An der 18. Niederlage im 57. Saisonspiel gab es auch für San Antonios Tony Parker nichts zu rütteln. Parker, der in den beiden Spielen zuvor im Schnitt 38 Punkte erzielt hatte, kam am Freitagabend nur auf magere elf Zähler.

Parker hatte vor der Begegnung eine böse Ahnung: "Ich habe befürchtet, dass uns die Luft ausgeht, nachdem wir auf einem langen Auswärtstrip viel Energie gelassen hatten. Ich hatte Angst, dass wir nicht mehr genug Benzin im Tank haben würden. Das hat sich heute bestätigt."

Weitere Ergebnisse:

Dallas Mavericks - Oklahoma City Thunder 110:108Beste Werfer: Dirk Nowitz Nowitzki 41 - Russell Westbrook 33

Boston Celtics - Indiana Pacers 104:99Beste Werfer: Ray Allen 30 - T.J. Ford 23

Orlando Magic - Detroit Pistons 85:93Beste Werfer: Dwight Howard 21 - Richard Hamilton 31

Washington Wizards - Chicago Bulls 113:90Beste Werfer: Antawn Jamison 27 - John Salmons 25

Atlanta Hawks - Miami Heat 91:83Beste Werfer: Joe Johnson 24 - Michael Beasley 23

New York Knicks - Philadelphia 76ers 103:108Beste Werfer: Larry Hughes 25 - Thaddeus Young 23

New Orleans Hornets - Milwaukee Bucks 95:94Beste Werfer: David West 28 - Richard Jefferson 22

Minnesota Timberwolves - Portland Trail Blazers 82:102Beste Werfer: Mike Miller, Craig Smith 16 - Brandon Roy 19

Sacramento Kings - Los Angeles Clippers 98:86Beste Werfer: Kevin Martin 20 - Baron Davis, Steve Novak 13

Golden State Warriors - Charlotte Bobcats 109:112Beste Werfer: Stephen Jackson 33 - Raymond Felton 26

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