vergrößernverkleinern
Bryant (r.) und O'Neal (l.) spielten von 1996 bis 2004 zusammen bei L.A Lakers © getty

O'Neal zeigt was noch in ihm steckt, Bryant spielt überragend. Portland erteilt Spurs eine Lektion und James wird zum Matchwinner.

Von Dustin Werk

München/Phoenix - Ausgerechnet gegen seinen Erz-Rivalen musste Kobe Bryant eine Schlappe einstecken.

Mit 49 Punkten war der MVP zwar überragender Topscorer des Abends, Gewinner aber, war ein anderer: Shaquille O'Neal.

Der Ex-Laker war mit 33 Punkten Bester bei den Suns und führte Phoenix zu einem 118:111-Erfolg über die Los Angeles Lakers. Unterstützung erhielt er dabei von Matt Barnes, der fünf Dreier und insgesamt für 26 Punkte warf.

Neben Bryant überzeugte lediglich Pau Gasol. Der Spanier steuerte 30 Punkte bei. Kein anderer Laker punktete zweistellig.

"Googelt mich"

Nach seinen 45 Zählern im letzten Spiel, war es für O'Neal seit 2004 das erste Mal, dass er in zwei aufeinander folgenden Spielen mehr als 30 Punkte erzielen konnte. Damals dunkte er noch im Trikot der Lakers.

"Das ist das was ich mache, und ich mache es seit 1992. Wenn ihr mir nicht glaubt, googelt mich", scherzte der bald 37-Jährige.

Die Suns waren zur Halbzeit mit zehn Punkten vorne, aber L. A. drehte die Partie zunächst mit 17 Zählern von Bryant in einem 19:2-Lauf.

Bryant kriegt was ab

Dabei wurde dem MVP auch noch ein Zahn ausgeschlagen.

"Fragt mich nichts Lustiges. Ich lache nicht. Es fühlt sich komisch an, ich kann nichts kauen, so in der Art wie Roger Rabbit", erklärte Bryant. Für den 29-Jährigen war es das 96. Spiel mit mehr als 40 Punkten.

Die Führung für Los Angeles hielt nicht lange. Nach einer Auszeit antwortete Phoenix seinerseits mit 13 Punkten in Folge und zog auf 83:75 davon. Diesen Vorspung gaben sie nicht mehr aus der Hand.

Die Suns liegen mit zwei Niederlagen mehr als die Dallas Mavericks auf dem neunen Platz im Westen.

Die Lakers haben weiterhin die beste Bilanz der NBA mit jetzt 48:12 Siegen (zum Datencenter) .

Portland Trail Blazers ? San Antonio Spurs 102:84

Die Rückkehr von San Antonios Tim Duncan nach drei Spielen verletzt auf der Tribüne lief alles andere als geplant.

"Ich hasse es zurückzukehren, schlecht zu spielen und ne Klatsche zu bekommen", sagte der zweimalige MVP.

In der Tat erteilten die Jungspunde aus Portland dem Ex-Meister eine Lektion. Brandon Roy und LaMarcus Aldridge erzielten je 26 Punkte beim 102:84-Erfolg Portlands.

"Wir waren das jüngere und frischere Team, waren aggressiver und spielten mit mehr Einsatz", analysierte Portlands Guard Roy.

Für die Spurs war Tony Parker mit 15 Zählern noch der Beste.

Portland steht in der Western Conference auf dem fünften Platz, San Antonio bleibt auf Rang zwei.

Atlanta Hawks ? Cleveland Cavaliers 87:88

Der letzte Punkt der Partie war LeBron James vorbehalten. Es sollte zudem der entscheidende sein.

Mit 88:87 siegten die Cleveland Cavaliers bei den Atlanta Hawks. Mit ablaufender Zeit foulte Atlantas Al Horford LeBron James. "King James" verwandelte einen Freiwurf und stellt damit Endstand her.

Besonders ärgerlich war, dass sie noch 1:42 Minuten vor Schluss mit fünf Punkten vorne gelegen und gar einen 13-Punkte-Rückstand im dritten Viertel wettgemacht hatten.

James kam am Ende auf 26 Punkte und gab zudem elf Vorlagen.

Joe Johnson war Atlantas Bester mit 21 Zählern

Weitere Ergebnisse:

New Jersey Nets ? New Orleans Hornets 96:99Beste Werfer: Vince Carter, Devin Harris 26, David West 32

Indiana Pacers ? Denver Nuggets 100:94Beste Werfer: Jarret Jack 28, Chauncey Billups 27

Minnesota Timberwolves ? Houston Rockets 94:105Beste Werfer: Randy Foye 24, Ron Artest 23

Golden State Warriors ? Utah Jazz 104:112Beste Werfer: Corey Maggette 27, Mehmet Okur 23

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel