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Für LeBron James war es das siebte 40-Punkte-Spiel der Saison © getty

Im Duell der Superstars setzt James den Schlusspunkt. Atlanta siegt mit Startschwierigkeiten, die Spurs putzen die Clippers.

Von Dustin Werk

München/Miami - Die beiden MVP-Anwärter Dwyane Wade und LeBron James lieferten sich einen Showdown auf höchstem Niveau.

Mit der besseren Nervenstärke behielten sowohl die Cavaliers als auch James im Privatduell mit Wade die Oberhand.

Dabei schien die Partie nach einem Dunk von "D-Wade" knapp acht Minuten vor dem Ende beim Stand von 91:80 schon für Miami entschieden.

Doch James und Mo Williams drehten das Spiel zu Gunsten der Cavaliers zum späteren 107:100-Erfolg.

Williams startet Lauf

Williams erzielte in den Schlussminuten 15 seiner 30 Punkte und initiierte mit einem Dreier den entscheidenden 12:0-Lauf für die Cavaliers.

Die Heat trafen in den letzten acht Minuten nur noch zwei ihrer 17 Versuche aus dem Feld und wurden mit 9:27 Punkten ausgespielt.

James hingegen verwandelte sechs seiner sieben Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie, sowie alle seine zehn Freiwurfversuche. Am Ende standen für "King James" 42 Zähler zu Buche.

Wade der Allrounder

Kontrahent Wade stand ihm in nichts nach und kam auf 41 Punkte, sieben Rebounds, neun Assists und sieben Steals.

Neben Wade war Jermaine O'Neal mit 16 Zählern zweit Bester Scorer bei den Heat.

Cleveland führt den Osten weiterhin mit einer Bilanz von 47:12 an. Miami liegt mit 31:28 auf Platz fünf. (zum Datencenter)

Washington Wizards ? Atlanta Hawks 89:98

Mehr als fünf Stunden saßen die Atlanta Hawks wegen eines Schneesturms im Flugzeug fest und trafen erst um sechs Uhr morgens in Washington ein. Zum Glück für die Hawks war der Gegner das schlechteste Team im Osten.

Zwar hielten die Wizards bis zum 61:61 mit, aber ein Jumper von Marvin Williams startete den entscheidenden 20:6-Lauf für die Hawks, die nur eine Nacht zuvor knapp gegen die Cleveland Cavaliers verloren hatten.

Williams war mit 28 Punkten auch der Topscorer der Partie. Sein Teamkollege Joe Johnson führte mit 13 Assists diese Statistik an.

Antawn Jamison war mit 23 Zählern bester Korbjäger für Washington. Die Wizards sind noch ohne Sieg in der eigenen Division und sind nur noch drei Niederlagen davon entfernt, das erste Team ohne Erfolg in der eigenen Division zu werden.

Atlanta festigte mit dem Erfolg Platz vier im Osten mit einer Bilanz von 34:26.

Philadelphia 76ers ? New Orleans Hornets 91:98

David West spielt derzeit seinen besten Basketball der Saison. Mit 30 Punkten und zehn Rebounds führte der Forward die Hornets an und wurde kurz vor dem Spiel auch als Spieler der Woche im Westen ausgezeichnet.

Point Guard Chris Paul legte erst nach der Pause zu, gab zwölf Vorlagen und erzielte 16 Punkte. Sein Dreier 70 Sekunden vor dem Ende zum 95:89 besiegelte den Sieg für New Orleans.

Für die Sixers war Andre Igouadala mit 30 Zählern bester Mann gefolgt von Andre Miller mit 28 Punkten. Die Sixers halten sich mit 29:30 auf Platz sieben im Osten, die Hornets sind mit 37:22 fFünfter im Westen.

Los Angeles Clippers ? San Antonio Spurs

Wieder so eine Nacht zum Vergessen. Die Clippers gingen zu Hause gegen die Spurs 78:106 unter.

Tony Parker mit 28 Punkten, zehn Assists und Tim Duncan mit 18 Zählern und zwölf Rebounds führten die Texaner an. Michael Finley versenkte beim 23:10-Lauf der Spurs vier Dreier in fünf Minuten und erhöhte die 13-Punkte Halbzeitführung auf 74:48.

Für die überforderten Clippers waren Al Thornton und Fred Jones mit 14 Zählern noch die Besten.

San Antonio führt die Southwest Division mit 40:19 an, die Clippers sind mit 15:46 Vorletzter im Westen.

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