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Josh Howard meldete sich mit 27 Punkten nach seinen Knöchelbeschwerden zurück © getty

Auch ohne Garnett hat Boston das Spitzenspiel gegen Cleveland gewonnen. Cavs-Superstar LeBron James zeigt sich ungewohnt wurfschwach.

Von Roland Schekelinski

München/Boston - Es geht um den größten Vorteil, den sich ein NBA-Team im Kampf um den Titel verschaffen kann: der Heimvorteil in den Playoffs.

Und so erlebte die Eastern Conference einen weiteren Höhepunkte im Kampf zwischen den Boston Celtics und den Cleveland Cavaliers um Platz eins.

Das direkte Duell am Freitagabend im TD Banknorth Garden in Boston haben die Celtics mit 105:94 gewonnen.

Es war das erste Mal in der Geschichte der NBA, dass zwei Klubs aufeinandertrafen, die in ihren Divisions mit jeweils mehr als 17 Siegen führten.

Hauchdünner Vorsprung der Cavaliers

Die Celtics haben nun mit 49 Siegen einen mehr auf dem Konto als die Cavaliers, aber mit 14 Niederlagen auch eine mehr als der große Rivale aus Cleveland. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Somit bleiben die Cavaliers, wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung, dank des besseren Sieg-Niederlagen-Verhältnisses von 78,7 Prozent - Boston steht bei 77,8 Prozent - auf Platz eins im NBA-Osten.

"Wir sind ganz nah dran. Am Ende der Saison werden wir sehen, wie es ausgeht", sagte Celtics-Coach Doc Rivers. "Beide Teams sind wirklich gut. Und gute Teams verlieren nun mal nicht zu Hause. Deshalb ist es für uns so wichtig, diesen ersten Platz zu kriegen."

James ungewohnt wurfschwach

Die Playoffs starten zwar erst am 18. April, doch beide Klubs denken schon an den ganz großen Wurf und richten ihre Bemühungen dementsprechend aus.

"Beide Teams wissen, dass auf einmal alles anders sein könnte. Denn wir könnten uns ja später in den Playoffs gegenüberstehen", sagte Clevelands LeBron James. Und dann wäre derjenige mit der besten Bilanz mit dem Heimvorteil in einer Best-of-Seven-Serie ausgestattet.

Pierce Topscorer

Aber ausgerechet Clevelands Superstar LeBron James erwischte im Spitzenspiel keinen besonders guten Tag. Nur fünf seiner 15 Würfe aus dem Feld landeten im Korb der Celtics. Für seine Verhältnisse kam James auf bescheidene 21 Punkte. Bester Schütze der Cavaliers war Point Guard Mo Williams mit 26 Punkten.

Dass am Ende die Celtics triumphierten, lag vor allem an Paul Pierce. Der Small Forward war mit 29 Punkten Topscorer der Partie und glänzte in erneuter Abwesenheit von Kevin Garnett, der sein siebtes Spiel in Folge verpasste und mit einem angeschlagenen Knie vermutlich noch eine weitere Woche ausfallen wird.

Die Cavaliers empfangen am Samstag die Miami Heat. Für Boston geht es erst am Sonntag mit einem Heimspiel gegen die Orlando Magic weiter.

Möglicherweise gibt es dann einen neuen Spitzenreiter im Osten.

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