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Sechs seiner sieben Assists gelangen Dirk Nowitzki in der ersten Hälfte © getty

Die Dallas Mavericks fahren gegen Washington den siebten Heimsieg in Serie ein. Glänzender Akteur ist dabei Dirk Nowitzki.

München - Mit einem 119:103 über die Washington Wizards ist den Dallas Mavericks in der Nacht zu Sonntag der siebte Heimsieg in Folge gelungen.

Einmal mehr war es Dirk Nowitzki (Nowitzki-Watch), der das Spiel mit 34 Punkten als bester Werfer bestimmte und dazu mit sieben Assists noch eine persönliche Saisonbestmarke einstrich.

Auch in der Defense überzeugte der Deutsche.

Neun Rebounds, zwei Blocks und zwei Steals gingen auf sein Konto.

An Nowitzkis Seite punktete Jason Terry im großen Stil und netzte 33 Punkte.

Verletzungspech bei den Mavs

Jason Terry kam erst am vergangenen Sonntag nach achtwöchiger Pause zurück ins Team von Rick Carlisle. Der Guard war mit einer gebrochenen Hand ausgefallen.

Doch die Verletztenmisere war mit seiner Rückkehr nicht beendet. Josh Howard musste gegen die Wizards mit einem verstauchten Knöchel zusehen.

Auch Dirk Nowitzki gestand: "Es ist eine schwierige Situation. Howard hat die ganze Saison über Verletzungssorgen. Terry war über mehrere Wochen draußen."

Nowitzki weiter: "Es war bisher eine von Verletzungen geprägte Saison. Wir müssen einen Weg finden, das in den Griff zu bekommen."

Wer viel versucht, dem viel gelingt

Terry wusste, wie man zumindest das Fehlen des Flügelspieler kompensieren muss: "Ohne Josh Howard müssen wir im Moment die Würfe nehmen. Es ist eine große Lücke zu füllen. Wenn Dirk und ich 20 bis 25 Würfe pro Abend nehmen, wäre das nicht verrückt."

Und genau das taten die Mavericks an diesem Abend - mit Erfolg.

22 Turnover zu 31 Punkten

Jedoch lief es im ersten Viertel weniger rund für die Texaner. Mit 26:20 führten die Hausherren, bevor Dallas im zweiten Viertel ins Spiel fand und durch ein 31:25 zum 51:51-Halbzeitstand ausglich. Von da an fiel das junge Team aus der Hauptstadt auseinander.

Den stockenden Aufbau unterbrach Dallas immer wieder entschieden. 22 Turnover schnappten sich Nowitzki und Kollegen und verwerteten sie zu 31 Punkten.

Wizard-Forward Caron Butler wusste um die Schwäche der Mannschaft: "Wir haben viele junge Spieler und müssen einen Weg finden, mit ihnen zusammenzuspielen. Es ist somit wichtig für uns, mit ihnen auf dem Platz zu sein."

"Nicht überragend"

Mavs-Coach Rick Carlisle war mit der Leistung seines Teams insgesamt zufrieden: "Ich finde 103 Punkte aus einer Wurfquote von 53 Prozent nicht überragend. Das ist nicht der beste Wert. Aber es gab dennoch viele gute Ansätze."

Im dritten Viertel brachte Jason Terry Dallas durch neun aufeinander folgende Punkte in eine zweistellige Führung.

"Alles in Reichweite"

Im letzten Spielabschnitt überwand Nowitzki zum 19. Mal in der Saison die 30-Punkte-Marke und fuhr den Sieg mit den Mavs so problemlos heim. Sehenswert war dabei vor allem ein Terry-Pass hinter dem Rücken zu Nowitzki, der zum 101-:85 eindunkte.

"Alles ist in Reichweite. Wir müssen nur weiter gut spielen. Dann werden wir es schaffen", so Nowitzki nach der Partie über die Playoff-Chancen.

Die Mavericks haben nun nach fünf Spielen in sieben Tagen vier Siege Vorsprung auf die Phoenix Suns (Spielplan und Ergebnisse). Die Washington Wizards bleiben das schlechteste Team der Eastern Conference.

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