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Dallas hat alle drei Saisonspiele gegen Portland gewonnen © getty

In Portland trifft der Superstar den entscheidenden Wurf. Dallas kommt in Fahrt und hat auch schon einen Lieblingsgegner.

Von Dustin Werk

München/Portland - Die Dallas Mavericks laufen heiß.

Mit einem 93:89-Erfolg beendeten die Mavs die Serie Portlands von zwölf Heimsiegen in Folge und pirschen sich in der Tabelle immer weiter an die vorderen Regionen heran.

Dabei war wieder einmal Dirk Nowitzki der Matchwinner. Er war mit 29 Punkten nicht nur bester Punktesammler, sondern erzielte auch die entscheidenden Punkte kurz vor Schluss.

Ausgeglichener Beginn

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahm Dallas das Kommando. Angeführt von Nowitzki, der zur Halbzeit bereits 17 Punkte auf seinem Konto hatte, gingen die Texaner mit einem Zehn-Punkte-Polster in die Kabine.

Vor allem mit der Zonenverteidigung hatten die jungen Blazers ihre Probleme. Die Würfe von außen fanden meist nicht ihr Ziel und der Weg zum Korb wurde durch die Verteidigung gut zugestellt:

"Ihre Zone hat uns Kopfschmerzen bereitet. Wir hatten Probleme die Räume zu finden", analysierte Portlands Guard Brandon Roy.

Nowitzki sichert Sieg

Gleich nach der Pause baute Dallas seinen Vorsprung gar auf 13 Punkte aus. Portland verkürzte Mitte des dritten Viertels auf 60:63, konnte aber erst im Schlussviertel auf zwei Punkte aufschließen.

Travis Outlaw versenkte mit 2:53 Minuten zu spielen einen Dreier zum 84:86. Anschließend vergaben die Blazers drei Chancen das Spiel auszugleichen.

So war es an Nowitzki beim Stand von 88:86 für die Entscheidung zu sorgen.

Mit 17,1 Sekunden noch auf der Uhr bekam der Würzburger an der Drei-Punkte-Linie einen Pass von Jason Terry, drückte sofort ab - und traf zum Sieg.

"Dirk hat eine paar schwere Würfe getroffen. Er hat einfach drauf los geballert und die Bälle sind reingefallen", sagte Roy.

Nur knapp vorbei

Dallas Spielmacher Jason Kidd verpasste ein Triple-Double mit sieben Punkten und jeweils zehn Rebounds und Assists nur knapp.

Center Erick Dampier zeigte mit zwölf Zählern und neun Rebounds eine für ihn respektable Leistung.

Portland wurde von LaMarcus Aldridge angeführt. Der Forward kam auf 23 Punkte und schnappte sich elf Rebounds.(STATISTIK: Die Tagesbesten)

Terry, mit 24 Zählern zweitbester Scorer der Mavs, sagte:

"Der Sieg ist richtig gut für unser Selbstvertrauen. Viele haben uns schon abgeschrieben, aber wir mögen, wo wir derzeit stehen. Es fühlt sich für uns wie eine neue Saison an. Die Western Conference ist verrückt derzeit."

Spannende Tabelle

In der Tat. Dallas rangiert weiter auf Platz acht, hat aber nur eine Niederlage mehr als die drittplatzierten Houston Rockets.

Sollte Dallas gut durch die nächsten Spiele kommen, wo sie vier von fünf Mal auswärts antreten müssen, steht einem Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde nicht viel im Weg. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Dabei sehen die Mavericks gerade gegen Portland immer gut aus. 18 der letzten 20 Duelle gingen an die Texaner.

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