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Die Dallas Mavericks könnten zum neunen Mal in Folge mehr als 50 Siege schaffen © getty

Das Playoff-Rennen im Westen ist denkbar knapp. Sport1.de erklärt, wie Nowitzkis Mavericks noch in der Tabelle klettern können.

Von Dustin Werk

München - Nach etwas mehr als drei Vierteln der Saison ist vor allem im Westen noch vollkommen offen, wie die Platzierungen nach dem letzten Spiel der Regular Season aussehen werden.

Die Teilnehmer stehen aber wahrscheinlich dennoch schon fest. Mit derzeit fünf Siegen Vorsprung auf die Phoenix Suns belegen die Dallas Mavericks den achten Platz.

Rang vier und der damit verbundene Heimvorteil ist für die Truppe um Dirk Nowitzki allerdings mit nur einer Niederlage mehr zum Greifen nahe - die Utah Jazz haben nur eine Niederlage weniger auf dem Konto

Dass der Heimvorteil in den Playoffs ausschlaggebend sein kann, ist unbestritten. Kein Team der Top Acht im Westen hat mehr als neun Heimpleiten hinnehmen müssen.

Noch zehn Heimspiele für die Mavs

Die Mavericks sind nach ihrem Katastrophenstart von vier Heimniederlagen in Folge zu Hause wie gewohnt wieder eine Macht. Seit dieser Schwächephase zu Saisonbeginn weisen die Mavs eine Heim-Bilanz von 24:4 auf.

Darunter waren nur Pleiten gegen die Topmannschaften wie San Antonio, Denver sowie Playoff-Schreck New Orleans und Meister Boston.

Das Ziel des Carlisle-Teams in den Playoffs ein gehöriges Wörtchen mitzureden, ist also wohl nur über den Heimvorteil zu erreichen.

Dafür sollten aus den letzten 17 Spielen, von denen noch zehn im heimischen American Airlines Center ausgetragen werden, mindestens 14 gewonnen werden.

Nach den zuletzt starken Auftritten bei den direkten Konkurrenten Portland (zum Spielbericht)und Phoenix, ist dieses Ziel durchaus machbar.

Keine Chance gegen junge Hornets

Zu Hause empfangen die Mavs u.a. noch Denver, Phoenix, Utah, New Orleans und Houston - allesamt Teams, die mit Dallas um die Ausgangspositionen drei bis acht im Westen streiten.

Einzig gegen die New Orleans Hornets müssen die Texaner auch noch auswärts antreten.

Die Hornets sind wahrscheinlich auch der Gegner, dem vor allem Jason Kidd in den Playoffs aus dem Weg gehen möchte.

Zweimal verlor Dallas bereits gegen die von Point Guard Chris Paul angeführte junge Mannschaft. Und beide Male sah vor allem der alternde Spielmacher der Mavericks, Jason Kidd, gegen den schnellen Chris Paul zu langsam aus.

Gute Karten gegen Portland

Dass kein Team freiwillig auf die Los Angeles Lakers in der ersten Runde treffen möchte, versteht sich von selbst. Zu dominant und spielstark treten die Mannen um MVP Kobe Bryant auf, die den ersten Platz in der Conference wohl nicht mehr aus der Hand geben werden.

Alle anderen Gegner im Westen, sind für die Mavericks schlagbar. Dabei zittern besonders die Portland Trail Blazers. Die Mannschaft aus Oregon hat nur zwei der letzten 20 Duelle gegen Dallas gewonnen. Für die Mavs ein willkommener Gegner.

Gegen die zuletzt bärenstarken Utah Jazz gab es ein Heimsieg und eine Auswärtspleite.

Die Denver Nuggets mit Carmelo Anthony und Chauncey Billups haben bereits zweimal Dallas geschlagen. Das war jedoch noch früh in der Saison und seit damals hat sich das Zusammenspiel der Mavericks untereinander und mit ihrem Trainer Rick Carlisle stark verbessert.

McGradys Fehlen (noch) kein Faktor

Die Houston Rockets halten sich ohne ihren verletzten Star Tracy McGrady erstaunlich gut. In den Playoffs wird sich sein Fehlen allerdings bemerkbar machen.

Am 15. April kommt es beim Saisonfinale zum Aufeinandertreffen der beiden texanischen Rivalen. Hier wird sich zeigen, wer welchen Platz im Westen einnehmen wird und, ob die Mavericks tatsächlich den so immens wichtigen Heimvorteil ergattern können.

Auch Erzrivale San Antonio Spurs, der sich auf Platz zwei fest eingenistet hat, ist mit seinem langsamen Spiel für die Mavericks nicht unmöglich zu knacken.

Egal auf welche Mannschaft Dirk Nowitzki und seine Mavericks treffen werden, an ihre Leistungsgrenze müssen sie bei jedem Matchup gehen.

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