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Tony Parker (l.) ist ein Franzose, der in Brüssel geboren wurde © getty

Die Konkurrenten der Mavericks um die Playoff-Plätze patzen. Einzig ein Team kann bei einer emotionel Rückkehr einen Sieg feiern.

Von Dustin Werk

München - Die San Antonio Spurs haben den Dallas Mavericks Schützenhilfe geleistet. Im Kampf um Platz zwei im Westen setzten sich die Spurs bei den Houston Rockets mit 88:85 durch.

Dabei zeigte der Ex-Champion vor allem in der Defensive wie enge Spiele gewonnen werden.

"Das war eine Lehrstunde für uns. Es kommt auf die letzten Ballbesitze an", lernte Center Yao Ming.

"Wir haben unser Spiel nicht durchgezogen. Das ist der Unterschied zwischen den guten und den großartigen Teams. Das müssen wir noch verbessern", fügte der Chinese an.

Chance zum Ausgleich

Rockets Forward Ron Artest hatte zehn Sekunden vor Schluss die Möglichkeit mit einem Dreier das Spiel auszugleichen. Er vergab aber völlig freistehend.

Vor allem Tony Parker und Tim Duncan brachten die Spurs auf die Siegerstraße. Das Duo erzielte die letzten 15 Punkte für San Antonio. Parker hatte am Ende 28, Duncan 15 Punkte auf dem Konto.

Für die Rockets war Artest mit 21 Zählern bester Punktesammler.

Mit der Niederlage liegt Houston noch auf Rang drei, hat allerdings nur eine Pleite weniger als die achtplatzierten Dallas Mavericks.

Denver Nuggets ? Los Angeles Clippers 107:94

Für Marcus Camby war es eine sehr emotionale, aber auch erfolglose Rückkehr nach Denver. Seine Los Angeles Clippers unterlagen den Denver Nuggets 94:107. Vor dem Spiel wurde der Verteidiger des Jahres 2007 mit Standing Ovations gefeiert und mit Umarmungen von seinen ehemaligen Kameraden begrüßt.

"Es war hart auf dem gleichen Feld, nicht aber im gleichen Team mit den Jungs zu sein ", sagte Camby.

Im Spiel lief es für Camby nicht so gut. Nur drei seiner zehn Versuche fanden auch ihr Ziel. Am Ende standen immerhin noch elf Punkte auf seinem Konto.

Chris Kaman kommt nach seiner langen Verletzung immer noch nicht in Form und vebuchte acht Zähler und sieben Rebounds. Bester Clipper war Al Thornton mit 19 Punkten.

Die Nuggets verbesserten sich mit dem Sieg auf den sechsten Rang im Westen. Forward Renaldo Balkman steuerte als bester Nugget 22 Punkte bei.

Phoenix Suns ? Oklahoma City Thunder 106:95

Für die Suns ging mit dem Sieg gegen die Thunder die längste Pleiten-Serie seit vier Jahren zu Ende. Sechs Niederlagen in Folge ließen die Playoff-Hoffnungen von Phoenix arg schrumpfen.

Mit jetzt fünf Spielen Rückstand auf die Mavericks liegen die Suns immer noch abgeschlagen auf Platz neun.

"Wir haben keine tolle Leistung gezeigt", sagte Spielmacher Steve Nash. "Aber wir haben im vierten Viertel einen Weg gefunden zu gewinnen. Das war unsere Schwachstelle in den letzten zwei Wochen."

Nash beendete die Partie mit 18 Punkten und acht Assists. Die längste Serie seiner Karriere von sieben Spielen in Folge mit wenigstens 20 Zählern ist damit beendet.

Leandro Barbosa erzielte elf seiner 22 Punkte in den letzten sechs Minuten und sorgte so für die Entscheidung im Schlussabschnitt.

Für Oklahoma war Kevin Durant mit ebenfalls 22 Zählern bester Akteur.

Chicago Bulls ? New Orleans Hornets 97:79

New Orleans musste in Chicago eine überraschende Niederlage hinnehmen. Bei den Bulls setzte es für die Hornets eine 79:97-Niederlage. Chris Paul war mit 29 Punkten, sechs Rebounds und sechs Assists noch bester Hornet.

Für die Bulls war Guard Ben Gordon mit 27 Zählern stärkster Mann.

New Orleans verpasste damit den Sprung auf den dritten Platz im Westen.

Die Bulls hingegen feierten einen wichtigen Erfolg schoben sich auf den achten Rang im Osten.

Weitere Ergebnisse:

Minnesota Timberwolves ? Charlotte Bobcats 108:100Beste Werfer: Kevin Love 22 ? Gerald Wallace 26

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