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Jason Richardson (r.) im Duell mit Philadelphias Thaddeus Young © getty

Phoenix feiert gegen Philadelphia den dritten Sieg in Folge und verkürzt im Kampf um die Playoffs den Abstand auf Dallas.

Von Martin Hoffmann

München - Die Dallas Mavericks können sich im Kampf um die Playoffs nicht zurücklehnen.

Die Phoenix Suns, das einzige Team, das Dirk Nowitzki und Co. den achten Platz in der Western Conference noch streitig machen kann, gibt den Kampf nicht auf.

Mit einem 126:116 über die Philadelphia 76ers haben die Suns in der America West Arena den dritten Sieg in Folge gefeiert - und den Rückstand auf die Mavericks nach deren Sieg über Detroit (Mavericks besiegen Trauma) wieder auf vier Siege verkürzt.

"Wir leben noch", stellte Suns-Spielmacher Steve Nash hinterher kämpferisch fest: "Wir glauben immer noch, dass wir es packen können."

Umkämpfte Begegnung

Die Hausherren mussten jedoch hart kämpfen, um ihre Chance aufrechtzuerhalten.

In einer ausgeglichenen Begegnung lagen die Suns zur Pause noch mit 63:66 zurück, ehe in der zweiten Halbzeit Jason Richardson über sich hinauswuchs.

Der Shooting Guard bekam in der Pause von Coach Alvin Gentry die Anweisung, aggressiver zu spielen, nachdem sich sein Positionskollege Leandro Barbosa im ersten Viertel das Knie überdehnte und nicht mehr auf den Court konnte.

Richardson dreht auf

Richardson beherzigte es und sammelte im dritten und vierten Viertel satte 23 Punkte, nachdem ihm in der ersten Hälfte nur zwei gelungen waren.

Besonders im dritten Viertel leistete Richardson für sein Team wertvolle Dienste.

In einem umkämpften Durchgang mit drei Führungswechseln und neun Gleichständen sorgte er mit 14 Punkten dafür, dass sein Team am Ende mit 93:91 knapp in Führung lag.

Historische Marke

Neben Richardson stachen auch Nash mit 24 Zählern und zehn Assists sowie Center Shaquille O'Neal 76464(DIASHOW: Shaqs beste Sprüche) mit 26 Punkten und elf Rebounds hervor.

Auch Grant Hill knackte mit 21 Zählern die 20-Punkte-Marke - es war das zweite Mal in Folge, dass vier Suns-Spielern das gelang.

Das hat es in der NBA seit zwei Jahren nicht mehr gegeben - New Orleans schaffte es zuletzt im April 2007. Die Suns haben es in ihrer Geschichte sogar noch nie geschafft.

"Alle hatten einen Lauf"

"Wir haben sie einfach nie aus dem Rhythmus bekommen", beklagte Philadelphias Andre Iguodala: "Sie haben einfach weitergepunktet und es schien, als hätten sie alle einen Lauf."

Sollte es so weiter gehen und sich Dallas zusätzlich Patzer erlauben - etwa in der Nacht zum Freitag in Atlanta (1 Uhr LIVESCORES) - könnte es noch ein echtes Endspiel gegen die Suns geben.

Am 5. April haben die Mavericks Shaq und Co. noch einmal zu Gast.

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