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Die Tagesbesten von Boston und Philly im Duell: Paul Pierce (l.) gegen Michael Beasley © getty

Ohne seine "Big-Three"-Kollegen wird der Final-MVP von 2008 gegen die Heat zum Matchwinner. Milwaukee erleidet einen Dämpfer.

Von Martin Hoffmann

München - Ray Allen - verletzt. Kevin Garnett - verletzt. Dwyane Wade - verletzt.

Nur ein Superstar blieb übrig im Duell zwischen Meister Boston und Gast Miami: Paul Pierce. Und genau der führte den Titelverteidiger auch zum Sieg über die Heat.

Mit 36 Punkten war Pierce der Matchwinner beim 112:108-Sieg der Celtics nach Overtime.

"Man kann es fast darauf reduzieren, dass wir Paul hatten und sie Wade nicht", antwortete Bostons Trainer Doc Rivers auf die Frage, was den Unterschied ausgemacht hätte.

Wade schmerzlich vermisst

Liga-Topscorer Wade fehlte Miami zum ersten Mal in dieser Saison wegen Hüftproblemen und er wurde auch schmerzlich vermisst.

Seinen durchschnittlichen Beitrag von 29,9 Punkten konnte Miami nur mit vereinten Kräften kompensieren, bester Scorer war noch Rookie Michael Beasley mit 21 Punkten von der Bank.

Aber auch die Celtics hatten ihre Mühe ohne Garnett, der seit 13 Spielen mit einer Knieverletzung fehlt und dem am Ellbogen verletzten Allen, der sich die Blessur am Dienstag bei der Niederlage in Chicago zuzog.

Unter den Voraussetzungen entbrannte ein heißer Kampf, besonders am Ende der regulären Spielzeit: Im letzten Viertel wechselte die Führung elfmal hin und her, kein Team lag mehr als drei Punkte vorn.

Milwaukee Bucks - Orlando Magic 80:106

Im Kampf um die Playoff-Plätze in der Eastern Conference haben die Milwaukee Bucks einen herben Dämpfer bekommen.

Drei Tage nach dem Sieg über Meister Boston kassierten die Bucks nun gegen die Orlando Magic eine deutliche 80:106-Heimschlappe.

Orlandos Star-Center Dwight Howard kam dabei mit 28 Punkten, 12 Assists und 7 Rebounds nah an ein Triple-Double.

Oklahoma City Thunder - Chicago Bulls 96:103

Milwaukees Konkurrent Chicago konnte die Euphorie nach dem Sieg über Boston besser konservieren.

Die Bulls siegten einen Tag nach ihrem Triumph über den Titelverteidiger auch in Oklahoma.

Den 103:96-Erfolg stellte in erster Linie eine unglaubliche zweite Hälfte von Rookie Derrick Rose sicher: Der Point Guard versenkte zehn von zehn Würfen und erzielte so 20 seiner 25 Punkte.

Für Chicago war es der dritte Erfolg in Serie, die Bulls verteidigten mit nun 32 Siegen den achten Platz vor Milwaukee (31) und Charlotte (30).

Houston Rockets - Detroit Pistons 106:101

Die Dallas Mavericks hatten gegen die ersatzgeschwächten Detroit Pistons schon zu kämpfen (Mavericks besiegen Trauma).

Genauso schwer taten sich nun die Houston Rockets mit dem Torsotrupp aus der Autostadt.

Trotz der Verletzungen von Allen Iverson, Richard Hamilton und Rasheed Wallace zwangen die Pistons Houston in zwei Overtimes - und hatten am Ende doch das Nachsehen.

Am Ende triumphierte Houston mit 106:101. Bester Werfer: Houstons Center Yao Ming mit 31 Zählern.

Weitere Ergebnisse:

Indiana - Portland 85:95Beste Werfer: Granger 35 - Roy 20

Charlotte - Sacramento 104:88Beste Werfer: Wallace 25 - McCants 30

New York - New Jersey 89:115Beste Werfer: A. Harrington 21 - Carter 29

New Orleans - Minnesota 94:93Beste Werfer: Paul 26 - K. Love 23

Memphis - Denver 109:111Beste Werfer: R. Gay 20 - Anthony 35

Clippers - Washington 123:108Beste Werfer: Gordon 26 - Jamison 24

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