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Joel Przybilla (13 Punkte) und Zydrunas Ilgauskas (21) im Ringkampf © getty

Cleveland stellt gegen Portland einen NBA-Rekord ein. Die Los Angeles Lakers marschieren mit den Cavaliers im Gleichschritt.

München - Cleveland - LeBron James, LeBron James, LeBron James...

Mit 26 Punkten, elf Rebounds und zehn Assists war der Superstar der Cleveland Cavaliers bei der Partie gegen die Portland Trail Blazers in jeder der drei Kategorien mal wieder bester Akteur auf dem Parkett.

Dank "King James" gewann das beste Team der NBA ihr 32. Heimspiel mit 97:92 nach Verlängerung und steht nach 68 Saisonpartien bei einer Bilanz von 55 Siegen und nur 13 Niederlagen.

Doch das, was am meisten beeindruckend hat, war nicht LeBron James, sondern Clevelands Sorgsamkeit mit dem Ball: Lediglich zwei Turnover leisteten sich die Cavaliers in 53 Minuten Spielzeit.

Wie einst die "Spinne von Split"

Damit stellte die Mannschaft von Trainer Mike Brown einen NBA-Rekord ein.

Vor dem Klub aus Ohio waren so wenige Ballverluste nur den Milwaukee Bucks gelungen, als die am 1. April 2006 die Indiana Pacers 96:89 besiegten, allerdings nach regulären 48 Minuten.

Bei den Bucks spielte damals noch "die Spinne von Split", Toni Kukoc, der einen der zwei Turnover verursachte.

Milwaukees Point Guard war damals Mo Williams, der mittlerweile für die Cavs aufläuft.

Williams verwirft den Rekord

Und ausgerechnet Clevelands zweiter Ballverlust - 18 Sekunden vor Ende der Verlängerung - kam von Williams, als dessen Pass vom Ring ins aus sprang. (STATISTIK: Die Tagesbesten)

"Das war guter Basketball, das hat mir gefallen. Wir haben den Ball behauptet und sind als Team aufgetreten", sagte James.

Sein Coach war weniger angetan. Vor allem, weil die Cavaliers im ersten Viertel nur 4 von 21 Würfen trafen und im Schlussabschnitt eine Acht-Punkte-Führung aus der Hand gaben.

"Das war ein hässliches Spiel. Aber die muss man auch erst mal gewinnen", sagte Brown, der seinen 200. Sieg als Trainer feierte.

Zwei Siege vor den Mavericks

Bei den Blazers war Brandon Roy bester Werfer. Der Shooting Guard erzielte 24 Punkte, davon vier durch Freiwürfe in den letzten 34 Sekunden, die Portland in die Verlängerung brachte.

Mit 43 Siegen bei 26 Niederlagen liegt die Mannschaft aus Oregon zwei Siege vor den Mavericks auf Platz sechs der Western Conference. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Los Angeles Lakers - Golden State Warriors 114:106

Einen Sieg feierten auch die Los Angeles Lakers.

Die Kalifornier, vor zwei Tagen durch die Niederlage gegen die Philadelphia 76ers von den Cavaliers als beste Mannschaft der Liga abgelöst, setzten sich zu Hause gegen die Golden State Warriors mit 114:106 durch.

Bryant bester Lakers-Werfer

Nachdem Kobe Bryant gegen Philly noch mit elf Punkten, nur ein Zähler über seinem niedrigsten Saisonwert, enttäuscht hatte, war der MVP der letzten Saison diesmal mit 21 Zählern gemeinsam mit Pau Gasol bester Punktesammler.

Bei den Warriors, die seit der Eröffnung des Staples Centers 18 der 20 ausgetragenen Spiele verloren haben, waren Monta Ellis (27 Punkte) und Kelenna Azubuike (25) die besten Werfer.

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