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Shaquile O'Neal wurde 1992 von den Orlando Magic an Eins gedraftet © getty

Shaquille O'Neal überholt beim Sieg über Washington Moses Malone in der ewigen Bestenliste und ist anschließend enttäuscht.

Von Rainer Nachtwey

München/Phoenix - 27.411 Punkte, so viele hat Shaquille O'Neal seit Beginn seiner NBA-Karriere im Oktober 1992 erzielt.

Die letzten 13 davon bei der Partie in der Nacht auf Sonntag gegen die Washington Wizards beim 128:96-Heimsieg. Damit schob sich Shaq in der ewigen Bestenliste der NBA-Scorer in die Top Five vor.

Der 37 Jahre alte Center verdrängte Moses Malone, der es in seiner NBA-Zeit von 1976 bis 1994 bei den Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta Hawks, Milwaukee Bucks und San Antonio Spurs auf 27.409 Zähler brachte.

"Das ist schon ganz gut, aber dennoch bin ich etwas enttäuscht", sagte O'Neal. "Nimmt man alle zusammen habe, habe ich durch Verletzungen und Sonstiges insgesamt drei Jahre verpasst. Außerdem habe ich noch 5000 Freiwürfe verworfen. Ohne all das, wäre ich jetzt sicher auf Nummer zwei oder drei."

Shaq, ich bin dein Vater

Dort rangieren Karl Malone (36,928) und Michael Jordan (32,292). An der Spitze thront Kareem Abdul-Jabbar mit 38.387 Punkten.

"Es zeigt, dass ich recht konstant spiele. Der Nächste ist nun mein unehelicher Vater - Wilt Chamberlain - deshalb hoffe ich, dass ich wie in Star Wars zu meinem Vater aufschließen kann", gab Shaq sein Ziel aus.

Zum vierten Platz und Chamberlain fehlen Shaq noch 4008 Punkte. Da der 37-Jährige vor der Saison angekündigt hat, nach der Saison 2009/2010 seine Karriere zu beenden, wird er ihn wohl nicht mehr einholen.

Standesgemäßer Abschluss

Seine letzten zwei Punkte im Spiel gegen die Wizards, die ihn vor Malone brachten, markierte Shaq standesgemäß per Dunking. 82965(DIASHOW: Die MVPs der letzten 20 Jahre)

6:03 Minuten vor Ende des dritten Viertels schloss er nach Pass von Jason Richardson ab, brachte die Suns mit 75:67 in Führung und durfte sich anschließend eine Pause auf der Bank gönnen.

Vier Siege Rückstand

Doch auch ohne ihren etatmäßigen Center lief es bei den Suns und in den letzten 18 Minuten legten sie noch 53 Punkte drauf.

"Das war ein angenehmer Sieg", fasste Coach Alvin Gentry zusammen: "Wir müssen jetzt eh alle unsere restlichen Spiele gewinnen, um noch in die Playoffs zu kommen."

Mit einer Bilanz von 38 Siegen bei 31 Niederlagen und noch 13 ausstehenden Spielen liegt Phoenix vier Siege hinter Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks (42:28). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

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