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Jubel nach dem wichtigen Sieg: Phoenix bezwingt Denver mit 118:115 © getty

Phoenix macht im Kampf um die Playoff-Plätze weiter Boden auf Nowitzkis Mavericks gut. Shaq O'Neal zeigt keinen Respekt.

Von Julian Ignatowitsch

München/Phoenix - Die Phoenix Suns haben durch einen 118:115-Sieg gegen die Denver Nuggets den Druck auf die Dallas Mavericks im Kampf um die Playoff-Plätze verstärkt.

Phoenix (40:31) verbuchte den fünften Sieg in Folge und macht damit als Neunter der Western Conference weiter Boden auf den Achten Dallas (42:28) gut (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Routinier Grant Hill führte sein Team mit 23 Punkten, zehn Rebounds und fünf Assists an und avancierte in den Schlussminuten zum entscheidenden Spieler.

Hill als Matchwinner

Erst brachte er die Suns mit 115:113 in Führung, dann schnappte er sich sechs Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Rebound und verwandelte einen Freiwurf zur Drei-Punkte-Führung.

Nachdem erst Chauncey Billups für die Nuggets und dann Steve Nash für die Suns jeweils zwei weitere Freiwürfe verwandelten, verpasste Carmelo Anthony, mit 29 Zählern bester Scorer der Gäste, schließlich die Möglichkeit zum Ausgleich per Dreier.

"Ich denke, jeder hat den Ernst der Lage erkannt", resümierte Hill: "Wir haben nicht aufgegeben und leidenschaftlich gekämpft."

O'Neal nervenstark

Großen Anteil am Erfolg hatte auch Center Shaquille O'Neal, der wegen Foulproblemen zwar nur 24 Minuten auf dem Feld stand, aber sechs seiner 19 Punkte in den letzten fünf Minuten erzielte und dabei vier von fünf Freiwürfen traf.

"Jeder kennt mich: Wenn es darauf ankommt, treffe ich sie", tönte O'Neal 76464(zur DIASHOW: O'Neals beste Sprüche), der in dieser Saison 61 Prozent seiner Versuche von der Linie trifft.

Suns rechtzeitig in Topform

In der entscheidenden Phase der Saison sind die Suns damit in Topform und setzen die Aufholjagd auf Dirk Nowitzki und seine Mavericks fort.

Vor elf Tagen eigentlich schon aus dem Playoff-Rennen ausgeschieden, ist das Team aus Arizona nun wieder ein heißer Kandidat.

"Wir wissen was auf dem Spiel steht. Für uns zählen nur noch Siege - heute haben wir ein weiteres Zeichen gesetzt", freute sich Coach Alvin Gentry.

In der Offensive brandgefährlich

Gerade in der Offensive sind die Suns unter dem neuen Trainer wieder brandgefährlich.

Mit durchschnittlich 131,5 Punkten in den vergangenen vier Spielen hat Phoenix die Golden State Warriors als Mannschaft mit der höchsten Punkteausbeute der Liga nun überholt.

Die Suns treffen zudem so gut aus dem Feld wie kein anderes Team.

Entscheidendes Duell am 5. April

Diese Treffsicherheit werden sie in den nächsten drei Spielen auch dringend benötigen: zweimal Utah und Portland stehen auf dem Programm (zum Spielplan).

"Es wird hart, aber in dieser Verfassung können wir jeden schlagen", urteilte O'Neal.

Auch die Dallas Mavericks sollten gewarnt sein, am 5. April kommt es zum vielleicht entscheidenden Duell um den achten Playoff-Platz.

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