vergrößernverkleinern
Pierce: "Wenn wir in unserer gewohnten Startformation spielen, sind wir kaum zu schlagen" © getty

Sowohl Boston als auch Orlando siegen zwei Tage vor dem direkten Duell. Celtics-Coach Doc Rivers dämpft die Emotionen.

Von Julian Ignatowitsch

München - Der Zweit- und der Drittplatzierte der Eastern Conference haben ihre Generalproben vor dem Showdown erfolgreich bestanden.

Sowohl die Boston Celtics als auch die Orlando Magic siegten zwei Tage vor dem direkten Duell, bei dem sich im Rennen um Platz zwei eine Vorentscheidung abzeichnen könnte.

Während der Titelverteidiger aus Boston beim 90:77 gegen die Los Angeles Clippers keine Mühe hatte, gelang Orlando eine tolle Aufholjagd im Schlussviertel beim 106:102 bei den New York Knicks.

Garnett auf dem Weg zu alter Stärke

Die Celtics, die in den vergangenen Wochen mit erheblichen Personalsorgen zu kämpfen hatten, liefen zum dritten Mal in Folge in Bestbesetzung auf.

Kevin Garnett absolvierte nach seiner Knieverletzung 17 Minuten und traf dabei alle fünf Versuche aus dem Feld. Ray Allen erzielte als bester Werfer 20 Punkte, Rajon Rondo 14.

"Wenn wir in unserer gewohnten Startformation spielen, sind wir kaum zu schlagen", stellte Paul Pierce klar: "Da passt einfach alles. Wir verstehen uns blind."

Rivers dämpft Emotionen

Schon nach dem ersten Viertel lagen die Celtics mit 31:18 in Front und gaben die Führung für den Rest des Spiels auch nicht mehr aus der Hand.

"Das Wichtigste ist, dass alle Spieler wieder topfit werden", dämpfte Trainer Doc Rivers die Emotionen vor dem Spiel gegen Orlando.

New York Knicks - Orlando Magic 102:106

Die Magic ihrerseits bekamen im Madison Square Garden gerade noch rechtzeitig die Kurve. Im Schlussviertel drehten sie einen Rückstand von elf Punkten.

Hedo Türkoglu erzielte zwölf seiner 16 Zähler in dieser Phase. Angeführt wurden die Magic von "Superman" Dwight Howard, der 29 Punkte und 14 Rebounds verbuchte.

"Wir sind bereit für den Showdown", stichelte Howard in Richtung des Meisters. Mit einem Sieg am Mittwoch könnte Orlando mit Boston gleichziehen und gleichzeitig den Gewinn der Southeast Division feiern.

Miami Heat - Memphis Grizzlies 94:82

Einen weiteren persönlichen Rekord stellte Dwyane Wade beim 94:82-Sieg seiner Miami Heat gegen die Memphis Grizzlies auf.

Der MVP-Kandidat erzielte 27 Zähler und übertraf damit schon jetzt seine Punktebestmarke in einer Saison.

Wade hat in dieser Saison insgesamt 2064 Punkte auf dem Konto - 24 mehr als in seiner bisher besten Spielzeit 2005/06, als die Heat die Meisterschaft gewannen. Mit einem Punkteschnitt von 29,9 ist er der Top-Scorer der Liga.

Weitere Ergebnisse:

Washington Wizards ? Chicago Bulls 99:101Beste Werfer: Antawn Jamison 34 Punkte - Ben Gordon 21 Punkte

Atlanta Hawks - Minnesota Timberwolves 109:97Beste Werfer: Flip Murray 30 Punkte - Randy Foye 19 Punkte

Portland Trail Blazers - Philadelphia 76ers 108:114 (OT)Beste Werfer: LaMarcus Aldridge 24 Punkte - Andre Miller 27 Punkte

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel