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Grant Hill wurde 1994 von den Detroit Pistons an dritter Stelle gedraftet © getty

Phoenix siegt dank eines "Oldies" gegen die Utah Jazz und wahrt die Chancen auf die Playoffs. Großer Jubel herrscht in Denver und Orlando.

Von Rainer Nachtwey

München - Die Phoenix Suns lassen einfach nicht locker und bleiben den Dallas Mavericks auf den Fersen.

Die Truppe aus Arizona setzte sich im heimischen US Airways Center gegen die Utah Jazz mit 118:114 durch und ist mit einer Bilanz von 40 Siegen bei 31 Niederlagen Neunter in der Western Conference.

Damit beträgt der Abstand zu den Dallas Mavericks, die mit einer 43:28 den letzten Playoffplatz acht belegen, weiterhin drei Siege.

Wie ein gesunder 25-Jähriger

Garant für den Erfolg über die Mannschaft aus Salt Lake City war "Oldie" Grant Hill. Der Forward erzielte 31,5 Sekunden vor Ende der Partie die 116:114-Führung und war mit 26 Punkten bester Scorer der Gastgeber.

"Er spielt im Moment genauso gut wie zu seinen besten Zeiten mit 25. Der große Unterschied ist, dass er gesund ist", lobte Coach Alvin Gentry seinen Musterprofi, der diese Saison als einziger Sun alle 71 Spiele bestritten hat.

Jazz verlieren Anschluss

Neben Hill waren Jason Richardson und Matt Barnes die erfolgreichsten Punktesammler mit jeweils 21 Zählern, dazu steuerten Steve Nash und Shaquille O?Neal noch jeweils 12 Punkte und 14 Assists bzw. 12 Rebounds bei.

Den Jazz reichten 25 Punkte und 10 Assists von Deron Williams nicht. Durch die Niederlage in Arizona verloren die Jazz den direkten Anschluss an die Denver Nuggets, die zwei Siege vor Utah liegen.

New Orleans Hornets - Denver Nuggets 88:101

Die Nuggets wahrten durch den 101:88-Sieg in New Orleans die Chance auf den zweiten Platz in der Western Conference. Die Mannschaft aus Colorado liegt nur noch ein Sieg hinter den San Antonio Spurs.

"Der Sieg über die Hornets könnte sich als einer der wichtigsten des Jahres herausstellen", jubelte Carmelo Anthony, der mit 29 Punkten bester Scorer der Nuggets war.

Billups versenkt einen Dreier nach dem anderen

Neben dem Olympiasieger hatte auch Point Guard Chauncey Billups großen Anteil am Erfolg. Der Neuzugang, der zu Saisonbeginn an die Stadt am Fuße der Rocky Mountains gewechselt war, erzielte 26 Punkte und versenkte in der zweiten Hälfte vier seiner fünf Würfe von jenseits der Dreierlinie.

"Sie haben mir die Möglichkeiten zu den Würfen gelassen. Und wenn ich mich in aller Ruhe positionieren kann, werde ich noch mehrere solcher Würfe versenken", sagte "Mr. Big Shot" Billups.

Orlando Magic - Boston Celtics 84:82

Während in der Western Conference mit San Antonio, Houston, Denver und eventuell noch New Orleans noch vier Teams um Platz zwei streiten, sind es im Osten lediglich zwei.

Und dort hat es einen Wechsel gegeben. Die Orlando Magic bezwangen die Boston Celtics mit 84:82 und lösten den Meister als Nummer zwei ab.

Dwight Howard war mit 24 Punkten und 21 Rebounds der überragende Mann auf dem Platz. Zudem blockte der Center 3,8 Sekunden vor Ende der Partie einen Korbleger von Paul Pierce, der die Celtics mit 84:83 in Führung gebracht hätte.

Division-Sieg ist sicher

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir sie in den Playoffs wiedersehen werden", spielte Rashard Lewis auf ein mögliches Aufeinandertreffen in den Conference Semifinals an.

Durch den Erfolg und die Niederlage Atlantas in San Antonio ist den Magic zudem der Division-Titel nicht mehr zu nehmen.

"Wir haben ein weiteres Banner gewonnen. Hoffentlich können wir dem noch zwei weitere folgen lassen", sagte Howard.

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