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Shaquille O'Neal (l.) muss mit ansehen wie Greg Oden den Ball im Korb versenkt © getty

Nach zuletzt sechs Siegen ist Phoenix bei den Portland Trail Blazers chancenlos. O'Neal übt Kritik, die Mavericks profitieren.

Von Julian Ignatowitsch

München - Nach zuletzt sechs Siegen in Folge haben die Phoenix Suns einen herben Rückschlag im Rennen um die Playoffs hinnehmen müssen.

Das Team aus Arizona verlor bei den Portland Trail Blazers mit 109:129.

Damit sind Phoenix' Chancen auf den achten Platz im Westen, der gerade noch zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, enorm gesunken.

Die Suns haben nun drei Siege weniger und gleichzeitig vier Niederlagen mehr auf dem Konto als Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks.

"Diese Pleite stürzt uns in ein großes Loch", konstatierte Shaquille O'Neal.

Portland aktiver

In einer umkämpften Partie erwischten die Trail Blazers den besseren Start und führten bereits nach acht Minuten mit 19:11. Doch die Suns hielten den Anschluss und verkürzten Ende des ersten Viertels auf 27:29.

Es blieb eng, aber die Gastgeber waren das aktivere Team und sicherten sich eine 65:57-Halbzeitführung.

Steve Blake brachte Portland früh in der zweiten Hälfte mit 71:61 in Front, LaMarcus Aldridge schloss einige Minuten später ein Fast Break zum 87:74 ab.

O'Neal: "Wir waren müde"

Nach Rudy Fernandez' Dreier ging es schließlich mit 100:79 ins Schlussviertel.

Phoenix schickte nur noch die Bankspieler aufs Feld.

"Sie haben von unseren Fehlern profitiert. Sicherlich waren wir müde, aber das gilt nicht als Ausrede. Da musst du durch, das musst du wegstecken", sagte O'Neal.

Aldridge mit Saisonbestleistung

Zum Matchwinner avancierte LaMarcus Aldridge, der mit 29 Punkten und zwölf Rebounds seine persönliche Saisonbestleistung ablieferte. Brandon Roy kam auf 26 Zähler, Reservist Fernandez auf 23.

"Das war ein Spiel nach meinem Geschmack", lachte Roy.

Bei den Suns war O'Neal mit 20 Punkten bester Schütze. "Insgesamt waren wir in der Offensive aber zu harmlos. Portland hat in jeder Hinsicht den besseren Job gemacht", kritisierte er.

Als nächstes nach Utah

Für Phoenix geht es hart weiter: Am Samstag steht ein Spiel bei den heimstarken Utah Jazz an.

Vorher empfangen die Dallas Mavericks die Denver Nuggets und können den Vorsprung auf die Suns ausbauen.

Chicago Bulls - Miami Heat 106:87

Voll auf Playoffkurs liegen die Chicago Bulls. Durch den 106:87-Sieg gegen die Miami Heat verbessert sich das Team aus der "Windy City" sogar auf Platz sieben.

"Vor einigen Wochen sah es noch schlecht aus, jetzt haben wir das Blatt gewendet", freute sich John Salmons, der sein Team mit 27 Punkten zum Erfolg führte.

Dwyane Wade spielte bei den Heat einmal mehr den Alleinunterhalter und erzielte 31 Punkte. Die Bulls haben sechs der vergangenen sieben Spiele gewonnen.

Detroit Pistons - L.A. Lakers 77:92

Das Spiegelbild Chicagos sind derzeit die Detroit Pistons. Gegen die Los Angeles Lakers kassierten die Pistons die sechste Niederlage im siebten Spiel.

Dabei fehlten erneut Allen Iverson (Rücken), Richard Hamilton (Leiste) und Rasheed Wallace (Wade). "Es ist gut zu wissen, dass sie bald wieder zurückkommen", betonte Coach Michael Curry die positive Seite.

Detroit ist nur noch Achter im Osten und läuft Gefahr sogar noch ganz aus den Playoff-Plätzen zu verschwinden.

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