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Neuer Job? Isiah Thomas ist bei den Los Angeles Clippers im Gespräch © getty

Der 48-Jährige ist offenbar bei den Los Angeles Clippers im Gespräch. Der aktuelle Coach befürwortet die Verhandlungen.

Von Julian Ignatowitsch

München - Isiah Thomas ist anscheinend wieder auf der Suche nach Arbeit.

Fast ein halbes Jahr nach seinem vermeintlichen Selbstmordversuch ist der 48-Jährige offenbar bei den Los Angeles Clippers, dem Klub des Deutschen Chris Kaman, im Gespräch.

Wie amerikanische Medien berichten, traf sich Thomas erst kürzlich mit Clippers-Besitzer Donald Sterling zu Verhandlungen - das Ganze soll von Trainer und Manager Mike Dunleavy angezettelt worden sein.

Demnach soll Thomas den 55-jährigen Dunleavy entlasten. Denkbar wäre sogar, dass er die Rolle des Managers übernimmt, zuletzt war er von 2006 bis 2008 selbst Trainer und Manager bei den New York Knicks.

Thomas trotz Vertrag verfügbar

Dort steht Thomas trotz seiner Kündigung auch noch weitere zwei Jahre in beratender Funktion unter Vertrag, könnte aber problemlos eine neue Anstellung annehmen.

Der ehemalige Pistons-Spieler wurde zuletzt sowohl mit einem Trainerposten in der College-Liga als auch einem Amt bei den Memphis Grizzlies in Verbindung gebracht.

"Ich bin weiterhin sehr aktiv, schaue viele Spiele und unterstütze Donnie Walsh (Manager der New York Knicks, Anm. d. Red.) in Scouting-Angelegenheiten", unterstreicht Thomas seine Ambitionen.

Clippers suchen Verstärkung

Die Clippers könnten derzeit durchaus Hilfe gebrauchen. Mit einer Quote von gerade mal 25 Prozent gewonnenen Spielen sind sie das viertschlechteste Team der Liga und gleichzeitig die Enttäuschung der Saison.

Auch wenn es dem Klub in dieser Saison gelang, hochkarätige Spieler wie Baron Davis, Zach Randolph oder Marcus Camby zu verpflichten und damit zumindest einen personellen Umbruch trotz anhaltender Erfolglosigkeit einzuleiten, ist Dunleavy, der seit 2003 im Amt ist, nicht mehr unumstritten.

Mit Thomas will er sich die nötige Verstärkung an Bord holen.

Pleiten, Pech und Pannen

Ob dieser dem Anforderungsprofil entspricht, ist aber fraglich.

Seine Zeit bei den Knicks war von Pleiten, Pech und Pannen gekennzeichnet. Nachdem sich Thomas vor Gericht wegen sexueller Belästigung verantworten musste, machte er zuletzt mit einem vermeintlichen Selbstmordversuch (zum Artikel), den er nicht weiter kommentieren will, auf sich aufmerksam.

Im Oktober des vergangenen Jahres wurde er plötzlich ins Krankenhaus eingeliefert, die Polizei fand bei ihm eine Überdosis Schlaftabletten.

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