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Jefferson wurde vor der Saison für Yi Jianlian und Bobby Simmons nach Milwaukee getradet © getty

Milwaukee besiegt den Rivalen aus New Jersey im direkten Duell und darf weiter hoffen. Bei Memphis' Sieg zeigt ein Iraner sein Können.

Von Rainer Nachtwey

München/New Jersey - Die Milwaukee Bucks haben ihre Minichance auf die Playoffs gewahrt. Die Mannschaft aus Wisconsin siegte bei den New Jersey Nets mit 107:78 und beendete ihre Serie von fünf verlorenen Spielen am Stück.

Mit 32 Saisonerfolgen bei 43 Niederlagen liegen die Bucks vier Siege hinter den Chicago Bulls, die derzeit Platz acht im Osten belegen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Dagegen dürften die Chancen der Nets auf eine Endrundenteilnahme beendet sein. Durch die 44. Pleite haben die Nets acht Spiele vor Ende der Regular Season weiterhin sechs Erfolge Rückstand auf Platz acht.

Jefferson spielt für die Fans

Erfolgsgarant für die Bucks war ausgerechnet ein ehemaliger Net. Richard Jefferson erzielte gegen seinen Ex-Klub 29 Punkte und kam mit zehn Rebounds auf sein zweites Double-Double der Saison. (STATISTIK: Die Tagesbesten)

"Es ist immer schön, an den Ort zurückzukehren, wo meine NBA-Karriere begann und wo ich von den Fans so viel Unterstützung erfahren habe", sagte Jefferson: "Für sie habe ich mich heute besonders angestrengt."

Ein Sieg für die Moral

"Diesen Sieg haben wir ganz dringend gebraucht. Nicht nur wegen dem Playoffrennen, auch für unsere Moral", freute sich Joe Alexander über den fünften Sieg aus den letzten 19 Spielen. Der Rookie steuerte 16 Punkte zum Erfolg bei.

Die Bucks starteten furios, bereits nach dem ersten Viertel war die Vorentscheidung gefallen. Durch einen 18:0-Lauf in den letzten 4:51 Minuten zogen die Bucks auf 32:13 davon und bauten ihren Vorsprung sukzessive aus.

"Das war ein grausamer Monat. Zum Glück haben wir uns diesmal eine frühe Führung herausgespielt", sagte Charlie Villanueva.

Golden State Warriors - Memphis Grizzlies 109:114

Die Memphis Grizzlies durften sich bei den Golden State Warriors über einen seltenen Sieg freuen. Die Mannschaft aus Tennessee gewann dank einer Aufholjagd im letzten Viertel mit 114:109 in Oakland.

Großen Anteil hatte der Hamed Haddadi. Der iranische Riese erzielte alle seine zehn Punkte im vierten Spielabschnitt und schnappte sich in zehn Minuten Einsatzzeit acht Rebounds.

Bester Werfer der Gäste war Rookie O.J. Mayo, der es auf 24 Punkte brachte.

Bei den Kaliforniern waren Monta Ellis (29 Zähler) und Jamal Crawford die fleißigsten Punktesammler.

Utah Jazz - New York Knicks 112:104

Die Utah Jazz haben ihre Erfolgsserie weiter ausgebaut. Gegen die New York Knicks setzte sich das Team von Coach Jerry Sloan mit 112:104 durch und feierte damit den 15. Sieg in Serie in der heimischen EnergySolutions Arena.

Allerdings mussten die Jazz einen Einbruch im dritten Viertel überstehen, als sie einen 24-Punkte-Rückstand aus der Hand gaben und sechs Minuten vor Schluss erstmals seit der 2:0-Führung der Knicks wieder in Rückstand gerieten.

Ärger über "Rumhampelei"

"Wir haben unsere Angriffe nicht mehr vernünftig zu Ende gespielt. Es gibt einen großen Unterschied zwischen konzentriert spielen und rumhampeln?, kritisierte Sloan seine Spieler.

Olympiasieger Deron Williams war mit 24 Punkten und 13 Assists bester Akteur der Gastgeber. Bei den Knicks überzeugte David Lee mit 21 Zählern und 10 Rebounds.

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