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Jason Kidd und LeBron James gewannen bei Olympia 2008 in Peking mit den USA Gold © getty

Nach dem Debakel in Cleveland lässt Dallas' Point Guard anklingen, dass er gerne mit LeBron James zusammenspielen würde.

Von Rainer Nachtwey

München/Cleveland - Etwas über ein Jahr ist es her, dass LeBron James versuchte die Klubführung seiner Cavaliers davon zu überzeugen, Jason Kidd nach Cleveland zu lotsen.

Vergeblich.

Die Cavs waren nicht bereit, den geforderten Preis zu zahlen. Kidd ging zu den Dallas Mavericks, die um den jungen Point Guard Devin Harris das bessere Paket geschnürt hatten.

Bei den Olympischen Spielen 2008 bekam James dann seinen Willen: Er durfte gemeinsam mit Kidd in einem Team spielen und die beiden harmonierten hervorragend miteinander.

"Mal sehen, was sich ergibt"

Im Sommer läuft Kidds Vertrag in Dallas nun aus, und der Olympiasieger ließ nach der 74:102-Niederlage in Cleveland (84449zu den Bildern) bereits anklingen, dass er nicht abgeneigt ist, wieder mit King James in einem Team, zu spielen, auch wenn er betont, dass er seinen Vertrag in Texas gerne verlängern würde.

"Mal sehen, was der Free-Agent-Markt mit sich bringt, und was sich für mich ergibt", lässt der 36 Jahre alte Spielmacher Raum für Spekulationen. (STATISTIK: Die Tagesbesten)

Kidd gerät ins Schwärmen

Sobald er zu James befragt wird, gerät Kidd ins Schwärmen.

"Ich hatte am Sonntag die Möglichkeit, ihn von der Bank aus zu beobachten. Er ist so unglaublich talentiert. Er hat einfach alles drauf und spielt unglaublich mannschaftsdienlich. Er kreiert immer wieder offene Würfe für seine Mitspieler", lobt der Routinier den MVP-Kandidaten. (Mavericks-Debakel in Hälfte zwei)

Platz unter dem Salary Cap

Die Cavaliers dürften Kidd zumindest ein Angebot unterbreiten, allein um die Wünsche ihres Franchise-Players zu erfüllen und ihn damit zu einer Vertragsverlängerung 2010 zu bewegen.

Platz unter dem Salary Cap hat der Klub aus Ohio, denn im Sommer läuft der Vertrag von Wally Szczerbiak aus, und Anderson Varejao kann aus seinem Kontrakt vorzeitig aussteigen.

Zudem können sie durch Ausnahmeregelungen weitere sieben Millionen Dollar bereitstellen, wodurch sie unter dem Salary Cap Raum für 30 Millionen Dollar schaffen würden.

Genug für eine Verpflichtung von Kidd.

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