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Steve Nash wechselte 2004 von den Dallas Mavericks zu den Phoenix Suns © getty

Der Point Guard führt Phoenix zu einem überlebenswichtigen Sieg über Houston. Charlotte erleidet im Playoffrennen einen Rückschlag.

Von Rainer Nachtwey

München/Phoenix - Zweimal hatten die Phoenix Suns die Chance, die Vorlage der Dallas Mavericks zu verwerten. Aber beides Mal schritten beide Teams im Gleichschritt.

Die Mannschaft aus Arizona verlor, nachdem zuvor die Texaner eine Pleite kassiert hatten.

In der Nacht auf Donnerstag feierten die Mavericks einen Sieg über die Miami Heat (zum Spielbericht) und schon gewannen auch die Suns und wahrten damit ihre Minichance auf die Playoffs.

Gegen die Houston Rockets setzte sich das Team um Steve Nash und Shaquille O'Neal mit 114:109 durch und liegt sieben Spiele vor Schluss vier Siege hinter Dallas. (87240zu den Bildern)

Hoffnung stirbt zuletzt

"Wir sind noch nicht ausgeschieden", sagte Guard Jason Richardson, der 18 Punkte beisteuerte. "Wir glauben weiter an unsere Chance und so werden wir weiterhin spielen."

Besser als Richardson trafen Nash, der mit 25 Punkten und 17 Assists bester Suns-Akteur war, und Shaq (22 Zähler und 10 Rebounds). (STATISTIK: Die Tagesbesten)

"Den aggressiven Steve Nash brauchen wir", sagte Suns Coach Alvin Gentry. "Ich glaube, er hat verstanden, dass es jetzt auf ihn besonders ankommt."

Phoenix muss auf Quintett hoffen

Dennoch benötigen die Suns in den nächsten sechs Spielen die Hilfe der Memphis Grizzlies, Utah Jazz, New Orleans Hornets, Minnesota Timberwolves und Houston Rockets, den letzten Gegnern der Mavericks.

Denn einzig beim direkten Duell am Sonntag haben es die Suns selbst in der Hand.

Deshalb greift Gentry auf einen psychologischen Trick zurück.

Er verkürzt die Saison auf acht Spiele. Die Partie gegen Houston war die erste.

"Unsere Bilanz in der Saison ist 1:0. Wir wollen es als erstes Team ungeschlagen durch die Saison schaffen", sagte der Coach mit einem Augenzwinkern. "Was auch immer Dallas macht, machen sie halt. Wir müssen nur auf uns blicken."

Houston fällt zurück

Ron Artest war mit 28 Punkten bester Werfer bei den Rockets, die durch die Niederlage Boden im Kampf um den Divisionssieg auf die San Antonio Spurs verloren.

Mit einer Bilanz von 48:27 weisen die Rockets eine Pleite mehr auf als der texanische Rivale.

Boston Celtics - Charlotte Bobcats 111:109 n.V.

Nach dem überraschenden Sieg über die Los Angeles Lakers (zum Roundup) hat es für die Charlotte Bobcats einen Rückschlag in Sachen Playoffs gegeben. Die Mannschaft aus North Carolina verlor bei Meister Boston 109:111 nach zweimaliger Verlängerung.

Ray Allen versenkte in der zweiten Overtime den entscheidenden Dreier 2,1 Sekunden vor Ende.

"Ich hatte nicht angenommen, dass Wallace mich so offen stehen lässt", sagte Allen. "Paul hat das perfekt vorbereitet. Es sah so aus als wollte er zum Korb ziehen und dann hat er auch für mich überraschend noch abgespielt", lobte der Matchwinner seinen Mitspieler Paul Pierce, der mit 32 Punkten Topscorer der Partie war.

Rückstand wächst an

Bei den Bobcats ragte Gerald Wallace mit 20 Punkten und zehn Rebounds heraus.

Durch die Pleite weist Charlotte mit einer Bilanz von 34:41 eine Niederlage mehr auf als die achtplatzierten Chicago Bulls (36:40). Auf den Siebten Detroit Pistons (36:39) sind es zwei. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

New Jersey Nets - Detroit Pistons 111:98

Dabei lieferten die Pistons eigentlich die Vorlage für die Bobcats. Das Team von Coach Michael Curry unterlag bei den New Jersey Nets mit 98:111 und kassierte damit die achte Niederlage aus den letzten elf Spielen.

"Das ist schon sehr überraschend. Wir spielen um unser Überleben. Das war ein unglaublich wichtiges Spiel für die Playoffs, aber wir verlieren es" zeigte sich Richard Hamilton, mit 29 Punkten bester Pistons-Spieler, ratlos.

Weitere Ergebnisse:

Orlando Magic - Toronto Raptors 95:99Beste Werfer: Dwight Howard 30 Punkte - Chris Bosh 24 Punkte

Milwaukee Bucks - Los Angeles Lakers 98:104Beste Werfer: Richard Jefferson 29 Punkte - Kobe Bryant 30 Punkte

Memphis Grizzlies - Washington Wizards 112:107Beste Werfer: Rudy Gay 25 Punkte - Caron Butler 31 Punkte

Los Angeles Clippers - New Orleans Hornets 98:104Beste Werfer: Eric Gordon 25 Punkte - Chris Paul 30 Punkte

Golden State Warriors - Sacramento Kings 143:141 n.V.Beste Werfer: Monta Ellis 42 Punkte - Kevin Martin 50 Punkte

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