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Magics Dwight Howard (r.) wechselte 2004 vom College direkt in die NBA © getty

Die Los Angeles Lakers feiern den 60. Saisonsieg. Die Cleveland Cavaliers spüren ihren Atem. Pauls One-Man-Show ist zu wenig.

Von Nikolai Kube

München/Los Angeles - Sechs Spiele sind es noch, bis der große Showdown der NBA-Saison beginnt.

Während sich andere Teams hitzige Duelle um die letzten Playoff-Plätze liefern, geht es für die Los Angeles Lakers nur noch um eins: Die Cleveland Cavaliers vom Platz an der Sonne zu verdrängen (87240Bilder des Spieltags).

Und es scheint zu klappen: Durch den 93:81-Heimsieg gegen die Houston Rockets in der Nacht zu Samstag fehlt den Lakers (60:16) nur noch ein Sieg, um mit Cleveland (61:15) gleichzuziehen (STATISTIK: Die Tagesbesten).

Beim bereits 60. Saisonerfolg des Teams von Meistercoach Phil Jackson waren wieder einmal der Spanier Pau Gasol und Superstar Kobe Bryant die Treffsichersten: Gasol gelangen 23 Punkte und zehn Rebounds, Bryant brachte es in 38 Minuten immerhin auf 20 Zähler.

"Deutliches Zeichen"

Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass die Lakers mit den Rockets einen vermeintlichen Konkurrenten um den Titel abwatschten.

"Ich denke, solche Siege sind ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz. Es ist natürlich noch nichts entschieden, die Partien in den Playoffs müssen erst gespielt werden. Aber es zeigt den Gegnern unsere Dominanz", sagt Trainer Jackson selbstbewusst.

Die Houston Rockets enttäuschten in Los Angeles. Einzig Ron Artest zeigte mit 21 Punkten und neun Rebounds Normalform. Sowohl der Chinese Yao Ming mit 16 Punkten wie die komplette Bank blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten.

Somit reihen sich die Rockets (48:28) als Fünfter im Westen ein, eine halbes Spiel hinter den Portland Trail Blazers. Die New Orleans Hornets als Sechster sitzen Houston allerdings im Nacken (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Orlando Magic - Cleveland Cavaliers 116:87

Eine richtige Klatsche kassierte das derzeit beste Team der NBA in Orlando. Der vielleicht kommende MVP, LeBron James, war bedient: "Es ist einfach nur peinlich."

Angeführt von Forward Rashard Lewis und Center Dwight Howard zogen die Magic zwischenzeitlich bis auf 40 Punkte davon. Lewis erzielte 22 Punkte und Howard gelang sogar ein Double-Double. 20 Punkte und elf Rebounds standen am Ende für ihn zu Buche.

Clevelands Star James brachte es zwar auf immerhin 26 Punkte und neun Rebounds, fand aber nie seinen gewohnten Rhythmus. Er traf nur sieben von 20 Würfen aus dem Feld: Eine schwache Quote für den sonst so treffsicheren Forward.

Im NBA-Ranking spürt Cleveland nun den Atem der Lakers. Die Orlando Magic (56:19) rangieren weiter auf Rang drei im Osten.

Golden State Warriors - New Orleans Hornets 111:103

Die New Orleans Hornets, Konkurrent der Dallas Mavericks im Westen, verloren überraschend bei den in der Tabelle weit abgeschlagenen Golden State Warriors (27:49).

Bryan Scott, Coach der Hornets, war frustriert: "Wir waren heut einfach nicht auf dem Platz. Es ist eine Niederlage, die wir nicht eingeplant hatten."

Spielentscheidender Akteur war Golden States Forward Jamal Crawford. Er brachte es auf starke 39 Punkte, traf elf von 29 aus dem Feld. Anthony Randolph unterstützte ihn dabei. 20 Punkte und 15 Rebounds bedeuten für ihn persönliche Bestleistung.

Erfolgreichster Scorer auf dem Platz war allerdings ein Hornets-Spieler. Chris Pauls 43 Punkte und neun Assists konnten die Niederlage jedoch nicht verhindern.

Die New Orleans Hornets (47:28) stehen weiterhin auf Platz sechs in der Western Conference. In den kommenden Spielen stehen allerdings noch die entscheidenden Duelle gegen die unmittelbaren Verfolger aus Dallas und Phoenix an.

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