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Lou Williams steuerte 15 Punkte und zwei Assists zum 76ers-Sieg bei © getty

Philly und Miami buchen Playoff-Tickets, Andre und Andre liefern Außergewöhnliches. Für Milwaukee kommt es doppelt dick.

Von Michael Spandern

München - Die Playoff-Tickets fünf und sechs im Osten sind vergeben: Während sich die Philadelphia 76ers durch einen 95:90 (46:50)-Heimsieg gegen die Detroit Pistons für die K.o.-Runde qualifizierten, taten die Miami Heat dies durch 118:104 (62:52)-Erfolg bei den Washington Wizards.

Die Heat versenkten im vierten Abschnitt acht Dreier und hatten abermals in Dwyane Wade (33 Punkte) ihren besten Scorer. (87240Bilder der Woche)

Philly jubelte dank Andre Iguodalas Saisonrekord von 31 Punkten und Andre Millers Triple-Double von 21 Punkten, zwölf Assists und zehn Rebounds.

Bobcats im Nacken

"Wir sind ein kleines Risiko eingegangen, Andre und Andre die gesamte zweite Hälfte spielen zu lassen, aber wir dachten, das sei nötig", erklärte Interimstrainer Tony DiLeo nach dem siebten Sieg in den vergangenen acht Heimspielen.

Detroit fiel dagegen auf den achten Platz zurück und spürt mit einer Bilanz von 36 Siegen und 40 Niederlagen wieder die Charlotte Bobcats (34:42) im Nacken. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Die Pistons, für die Rodney Stuckey 23 Punkte erzielte, verspielten einen Zwölf-Punkte-Vorsprung aus dem dritten Viertel.

Saisonaus für Bogut

Alle realistischen Playoff-Hoffnungen begraben müssen dagegen die Milwaukee Bucks: Das Team von Head Coach Scott Skiles verlor daheim 102:107 (38:54) gegen die Memphis Grizzlies und weist weiterhin sechs Niederlagen mehr als Detroit auf.

Doch es kommt noch schlimmer: Center Andrew Bogut, ihr Nummer-Eins-Pick von 2005, muss den Rest der Saison wegen Rückenproblemen, die den Australier schon seit Silvester quälen, streichen.

Die Grizzlies, die keine Playoff-Chance mehr haben, verdankten den Sieg vor allem Rudy Gay, der 26 Punkte verbuchte, und dem spanischen Rookie Marc Gasol (19 Punkte, zehn Rebounds).

Howard wieder dominant

Die Orlando Magic greifen unterdessen nach dem 88:82 (40:44)-Sieg bei den viertplatzierten Atlanta Hawks nach Platz zwei im Osten. Boston hat bei ebenfalls 19 Niederlagen nur noch einen Sieg mehr auf dem Konto.

Matchwinner war Center Dwight Howard mit 21 Punkten und 23 Rebounds. Es war das neunte Mal in dieser Saison und das 23. Mal seit der Saison 2004/05, dass er die 20-und-20-Marke knackte. (STATISTIK: Die Tagesbesten).

Zum Vergleich: In den letzten fünf Jahren liegt Kevin Garnett in dieser Statistik auf Platz zwei. Er schaffte ein derartiges Double-Double achtmal.

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