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Sollte sich Erick Dampier zu wenig wehren, muss wieder Dirk Nowitzki gegen Shaq ran © getty

Gegen Phoenix könnte Dallas' Vorsprung auf die Suns weiter schmilzen. Dirk Nowitzki baut auf den Heimvorteil, warnt aber auch.

Von Michael Spandern

München - Sechs der letzten zwölf Spiele verloren und dem Verfolger neuen Mut gemacht:

Vor dem Heimspiel gegen die Phoenix Suns (ab 21.30 Uhr LIVESCORES) stehen die Dallas Mavericks, die am Freitag mit 102:107 beim Kellerkind stolperten (Mavericks "legen ein Ei") , plötzlich unter Druck.

"Es wird nun auf dieses Spiel hinauslaufen", ahnt Dirk Nowitzki, dass der achte und letzte Playoff-Platz in bei einer neuerlichen Pleite in Gefahr wäre.

Phoenix mit leichtem Restprogramm

"Dann wären es nur noch zwei Siege Vorsprung, und wir haben eine Menge schwerer Teams auf dem Programm: Zweimal New Orleans, zu Hause Utah und Houston", zählt der deutsche All-Star auf.

Während Dallas nur eines der verbleibenden fünf Spiele gegen einen Gegner ohne Playoff-Ambitionen bestreitet (13. April gegen Minnesota), hat Phoenix es in den letzten vier Spielen durchweg mit Gescheiterten (Minnesota, Golden State und zweimal Memphis) zu tun. (Datencenter: Das Restprogramm in der NBA)

"Am Sonntag steht definitiv ein großes, großes Spiel an. Das Gute ist: Wir spielen zu Hause, wo wir bisher großartig gewesen sind. Irgendwie müssen wir kämpfen und mit dem Sieg davonkommen", fordert Nowitzki.

"Weich" in der Defense

Doch in kämpferischer Hinsicht enttäuschten die Texaner zuletzt. "Weich" nannte Mavericks-Coach Rick Carlisle die Abwehrarbeit. Und Forward Antoine Wright die Schlussphase demoralisierend.

Dallas habe acht von neun Würfen daneben gesetzt, weil die Spieler den Druck gespürt hätten.

Und der wächst: Zwar haben die Mavs das vorige Aufeinandertreffen mit Phoenix im März mit 122:117 gewonnen und damit das zweite der bisher drei Duelle. Doch bei einer Niederlage hätte Phoenix den Tiebreaker - also den Vorteil bei Sieggleichheit am Ende der Saison -, da die Suns innerhalb der Conference eine bessere Bilanz haben.

Kritik an zu viel Spielzeit

"Wir spielen nicht zum ersten Mal gegen diese Jungs", macht sich Dallas' Center Erick Dampier Mut. "Wir wissen genau, was sie vorhaben."

Unklar aber ist den Mavericks, ob sie auf den Rekonvaleszenten Josh Howard zählen können. Ihr Starter auf der Small-Forward-Position hat noch immer Schmerzen im linken Sprunggelenk.

"Es tut weiterhin weh", sagte Howard, der beim Training die Laufdrills ausließ. Die 29 Minuten Spielzeit beim Sieg gegen Miami am Mittwoch "haben mich etwas zurückgeworfen. Ich muss das beobachten."

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