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Gute Stimmung vor dem Kracher gegen Utah bei Dirk Nowitzki (l.) und Co. © getty

Vor dem Spiel gegen Utah herrscht in Dallas gute Stimmung: Terry ist sich des Sieges sicher, Cuban bemüht einen Vergleich.

Von Julian Ignatowitsch

München - Viele Höhen, etwas weniger Tiefen - das sind die Dallas Mavericks in dieser Spielzeit.

Doch vor dem Endspurt der regulären Saison, den das Spiel gegen die Utah Jazz (Do., 3.30 Uhr LIVESCORES) einläutet, hoffen die Texaner auf Konstanz.

"Ich bin optimistisch", sagt Guard Jason Terry: "Wir werden die Chance diesmal ergreifen und hoch konzentriert sein. Ich verspreche einen Sieg."

Wie die Arizona Cardinals?

Gegen Utah wird sich zeigen, wohin die Reise der Mavs vor den Playoffs geht. Selbstbewusstsein tanken oder gar noch einmal zittern.

Von Letzterem wollen die Verantwortlichen nichts wissen. "Es ist zwar ein bizarres Jahr", meint Klubbesitzer Mark Cuban: "Aber vielleicht machen wir es ja wie die Arizona Cardinals. Wer weiß?"

Das NFL-Team erreichte in diesem Jahr als krasser Außenseiter den Super Bowl und musste sich im Finale nur knapp den Pittsburgh Steelers geschlagen geben.

Sport1.de hat die Fakten vor dem Kracher gegen Utah.

Die Ausgangsposition:

Mit einem Sieg haben die Mavericks die Playoffs sicher. Verlieren die Phoenix Suns in New Orleans, ist Dallas unabhängig vom eigenen Ergebnis qualifiziert. Doch die Zielsetzung geht weiter: "Jetzt gilt es, nach oben zu blicken und noch den ein oder anderen Platz gutzumachen", sagt Trainer Carlisle.

Sein Team will durch einen Erfolg mit den Jazz, gegen die sie in dieser Saison zweimal verloren und einmal gewannen, gleichziehen - und anschließend in zwei Spielen gegen die New Orleans Hornets (kein Sieg, zwei Niederlagen in dieser Saison) sogar noch Platz sechs ins Visier nehmen.

Da die Mavs jedoch im direkten Vergleich weder an Utah noch an New Orleans vorbeiziehen können und von diesen drei Teams die schlechteste Bilanz innerhalb der Conference haben, bräuchten sie am Ende jeweils einen Sieg mehr als die Konkurrenz. (Datencenter: Das Restprogramm in der NBA)

Die Schlüsselspieler:

Dallas ist Dirk Nowitzki. Eine gute Leistung des deutschen Superstars ist Bedingung für Siege gegen die direkten Konkurrenten.

Aber auch die Fitness von Josh Howard ist ein entscheidender Faktor. Immerhin war der Forward nach seiner Sprunggelenksverletzung zuletzt einsatzbereit. Dennoch plagen ihn noch Schmerzen, weshalb er vorerst nicht mehr als 20 Minuten auf dem Feld stehen möchte.

Läuft Jason Kidd wie gegen die Phoenix Suns (zum Spielbericht) wieder zu Höchstform auf, sind die Mavericks "ein schwer zu schlagendes Team", wie es Nowitzki formuliert.

Der Gegner:

Utah schöpft wieder aus dem Vollen, nachdem die Saison von vielen Verletzungsproblemen gekennzeichnet war.

Forward Carlos Boozer, der Topscorer der letzten Saison (durchschnittlich 21,1 Punkte), erreicht allmählich seine alte Form (15,4 Punkte im März). In bester Verfassung präsentiert sich Spielmacher Deron Williams (19,2 Punkte und 10,6 Assists in dieser Saison).

Ein großes Plus im Kader der Jazz ist die Ausgeglichenheit, ein Minus dagegen die Auswärtsschwäche (23 von 38 Partien verloren), die den heimstarken Mavericks (28 Siege, neun Niederlagen zu Hause) gelegen kommen sollte.

Der Brennpunkt:

Schon zweimal brannten bei Nowitzki gegen Utah die Sicherungen durch. Vergangene Saison leistete er sich ein grobes Foul gegen Andrei Kirilenko, beim vorletzten Aufeinandertreffen eine Tätlichkeit gegen Matt Harpring.

"Das war aber in Utah", verdeutlicht der Deutsche: "Da spielen sie noch körperbetonter und die Referees ließen zu viel durchgehen. Hier passiert normalerweise nichts."

Sport1.de-Tipp:

Der Heimvorteil macht den Unterschied. Dallas gewinnt gegen Utah und schafft bis zum Saisonende noch den Sprung auf Platz sieben.

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