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Shaquille O'Neal kam 2008 von den Miami Heat zu den Phoenix Suns © getty

Der Center der Phoenix Suns ist von Klubbesitzer Robert Sarver genervt und will offenbar nach Dallas wechseln. Cuban sagt nicht "Nein".

Von Felix Götz

München - "Man sollte niemals nie sagen, denn diese Liga ist so verrückt."

So antwortete der Besitzer der Dallas Mavericks, Mark Cuban, auf die Frage, ob Shaquille O'Neal in der nächsten Saison gemeinsam mit Dirk Nowitzki im Trikot der Texaner auflaufen werde.

Nicht das erste Mal machen sich in den USA Gerüchte breit, wonach der Center der Phoenix Suns bald zu den Mavs wechseln soll. 76464(DIASHOW: Shaqs Sprüche)

Und O'Neal, der nie einen Hehl aus seiner Sympathie für Cuban und dessen Klub machte, gibt diesen Gerüchten reichlich Nahrung.

Oder besser gesagt: Das enge Umfeld des 37-Jährigen. Aus dem drang nämlich nach außen, dass Shaq seinen "Kumpel" Cuban ernsthaft gebeten haben soll, den Deal endlich fix zu machen.

"Hatten noch kein Date"

"Die Leute denken, wir wären verknallt, dabei hatten wir noch nicht einmal ein Date", witzelte Cuban am Rande des direkten Duells zwischen Phoenix und Dallas.

Der Eigentümer der Mavs war angesichts der 140:116-Demonstration seiner Mannschaft offenbar gut gelaunt. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Oder steckt tatsächlich mehr dahinter? In den amerikanischen Medien wird über einen konkreten Trade spekuliert.

Im Tausch gegen zwei?

Demnach könnte der 2,16-Meter-Koloss zu den Mavericks kommen, wenn Erick Dampier und Jerry Stackhouse im Gegenzug zu den Suns wechseln würden.

Guard Stackhouse besitzt noch einen Vertrag bis zum Ende der nächsten Saison, kann aber für zwei Millionen Dollar freigekauft werden.

Center Dampier hat dagegen noch einen Kontrakt bis 2011, könnte aber aufgrund einer Klausel gegen eine entsprechende Summe auch gehen.

O'Neal von Sarver genervt

Wie dem auch sei: O'Neal scheint sich in Phoenix nicht mehr so richtig wohlzufühlen. Ihn nervt es, dass Suns-Besitzer Robert Sarver sparsam mit seinem Geld umgeht.

Das brachte "Shaq Attack" nach der bereits verpassten Qualifikation für die Playoffs auch zum Ausdruck. Und das in einer Art und Weise, die ausgerechnet Cuban als guten Klubbesitzer darstellte.

"Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder du willst gewinnen und investierst, oder du willst dein Geld sichern. Und Cuban investiert."

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