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Richard Hamilton (r.) blieb mit 10 Punkten ge- gen die Nets weit unter seinem Saisonschnitt (18,2) © getty

Die Detroit Pistons und Chicago Bulls lassen den Charlotte Bobcats das Nachsehen. Cleveland sichert sich Rang eins im Osten.

Von Rainer Nachtwey

München - Die Entscheidung ist gefallen, die Playoff-Tickets im Osten sind vergeben. Mit den Detroit Pistons und Chicago Bulls haben sich die letzten beiden Mannschaften für die K.o.-Runde qualifiziert.

Während die Pitsons durch einen 100:93-Sieg über die New Jersey Nets sich die Teilnahme sicherten, profitierten die spielfreien Bulls von der Niederlage der Charlotte Bobcats bei den Oklahoma City Thunder.

Die Mannschaft aus North Carolina verlor im Spiel um Leben und Tod, wie es Trainer Larry Brown beschrieb mit 81:84.

"Das ist neu für meine Mannschaft. Sie hatten das noch nicht begriffen. Ich bin mir sicher, dass das schon in ihren Köpfen war, aber sie konnten diesen Willen, nicht auf den Court übertragen", stellte der Coach fest.

Für die Bobcats, die mit 35 Saisonsiegen einen neuen Klubrekord aufgestellt haben, wäre es im fünften Jahr ihres Bestehens die erste Playoff-Teilnahme gewesen.

Auf un Ab bei den Pistons

Für Detroit hingegen ist es bereits die achte Qualifikation für die Meisterschaftsrunde in Folge. Das letzte Mal verpasste die Mannschaft aus Michigan in der Saison 2000/01 die Playoffs.

Dabei sah es lange Zeit nicht danach aus, als würden die Pistons die Kurve noch kriegen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

"Wir haben dieses Jahr eine harte Zeit durchgemacht. Wir hatten einige Hochs aber auch viele Tiefs. Wichtig ist, dass wir daraus lernen und das Gelernte in den Playoffs anwenden können", sagte Trainer Michael Curry.

"Wir sind dabei, zwar nicht in der gewohnten Position, aber das macht uns nur noch gefährlicher."

Als heißes Team in die Playoffs

Ähnlich sieht es auch Will Bynum.

"Es geht nur darum, in welcher Verfassung man in die Playoffs geht. Das Team, das davor heiß läufst, ist das gefährlichste", stellte der Point Guard, der mit 20 Punkten bester Scorer der Gastgeber war, fest. (STATISTIK: Die Tagesbesten)

"Hoffentlich können wir dieses Team sein."

Cavaliers sichern sich Platz an der Sonne

Zum derzeitigen Zeitpunkt würden die Pistons als achtplatzierte auf die Cleveland Cavaliers treffen.

Die Mannschaft um Superstar LeBron James gewann bei den Philadelphia 76ers mit 102:92 und sicherte sich mit dem 64. Saisonsieg Platz eins in der Eastern Conference.

Damit haben die Cavaliers bis zu den Conference Finals bei möglichen entscheidenden siebten Spielen den Heimvorteil auf ihrer Seite.

Im vergangenen Jahr nutzten die Boston Celtics ihren Heimvorteil gegen die Cavaliers in den Semifinals zum Seriensieg.

"Wir hatten uns Platz eins als Ziel gesetzt. Das bedeutet mir viel. Wir können stpolz darauf sein, dass wir das gesteckte Ziel erreicht haben", sagte "King James".

Streithähne Boston und Orlando

Hinter den Cavaliers streiten noch Meister Boston und die Orlando Magic um den zweiten Platz. Allerdings reicht den Celtics nach dem 105:98 über Miami aus den letzten drei Spielen bereits ein Sieg, um sich hinter den Cavs als Nummer zwei im Osten zu etablieren.

Denn Orlando kassierte gegen die New York Knicks eine überraschende 95:105-Heimschlappe und weist zwei Siege Rückstand auf den Titelverteidiger auf.

Zudem entscheidet der bessere Vergleich innerhalb der Conference für die Celtics.

Vierkampf um Platz fünf

Hinter den beiden "Streithähnen" stehen sich die Atlanta Hawks bereits als sicherer Vierter fest. Einzig der Gegner in der ersten Playoff-Runde ist noch offen.

Von Miami (41:38) über Philadelphia (40:39) und Chicago (39:40) bis zu den Pistons (39:40) haben noch alle vier Teams Chancen auf Rang fünf.

Allerdings sprechen der Vergleich innerhalb der Conference (gegenüber Philadelphia) und der direkte (gegenüber Chicago und Detroit) für die Heat.

Philadelphia entscheidet die Duelle mit Chicago und Detroit bei Sieggleichheit für sich und zwischen Chicago und Detroit wird das Aufeinandertreffen in der Nacht auf Dienstag (1 Uhr LIVESCORES) über den Vergleich entscheiden.

Derzeit führt Chicago in der Saisonserie mit 2:1, sollte Detroit gewinnen und in der Serie ausgleichen, spricht der Conferencevergleich (Detroits 26:23 gegenüber Chicagos 22:27) allerdings für die Pistons.

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