Wut und Vandalismus halten sich in Miami nach dem Weggang von LeBron James' in Grenzen. Ganz Cleveland schwebt auf Wolke 7.

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München - Die "Decision II" hat weltweit ein wahres Beben ausgelöst.

Ähnlich wie 2010 sorgte die Entscheidung von LeBron James (Bericht) für Jubelstürme auf der einen und blanke Wut auf der anderen Seite - nur diesmal mit vertauschten Rollen.

Während ganz Ohio durch die bevorstehende Heimkehr des NBA-Superstars zu den Cleveland Cavaliers auf Wolke 7 schwebt, regierten in Miami Enttäuschung und Vandalismus (904837DIASHOW: Der NBA-Transfermarkt).

Unter anderem verbrannten Fans der Heat öffentlich ihre Trikots mit der Nummer 6 und zerstörten ein Mural mit dem Konterfei der "Miami Thrice" um "King" James. Ein Vergleich zu den Wellen des Hasses vor vier Jahren war das allerdings nicht - auch weil die Heat-Verantwortlichen Klasse bewiesen.

Cavaliers Titelfavorit in Las Vegas

Ein ähnliches Bild gaben die lokalen Zeitungen ab, während in Ohio die "Rückkehr des Königs" gefeiert wurde, bezeichneten die Blätter in Florida den viermaligen MVP als "LeGone" oder beklagten das Ende einer Ära.

Verständnis zeigten vor allem aktuelle und ehemalige NBA-Größen wie Magic Johnson in den sozialen Netzwerken. In einer Umfrage der "Orlando Sun Sentinel" waren immerhin 58 Prozent der Meinung, James folge seinem Herzen.

Die Buchmacher in Las Vegas machten die Cavaliers sogleich zum Titelfavoriten Nummer eins, Miami stürzte auf eine Quote von 50:1 ab.

In weniger als acht Stunden hatten die Cavs ihre gesamten Saisonkarten abgesetzt. Drei Stunden nach der Bekanntgabe war es bei "Google" die meistgesuchte Meldung - weltweit.

SPORT1 fasst die Reaktionen zum Wechsel des Superstars zusammen (SHOP: Jetzt Basketball-Artikel kaufen).

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Dan Gilbert (Eigentümer der Cleveland Cavaliers): "Willkommen zu Hause King James! Niemand verdient einen Gewinner mehr als die Fans und Leute in Cleveland und Ohio."

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David Blatt (Trainer der Cleveland Cavaliers): "Der King kommt nach Hause. Könnte man sich mehr wünschen? Zu sagen, dass ich begeistert bin, wäre die größte Untertreibung des Millenniums."

Auch diverse Spieler der Cavaliers drückten ihre Begeisterung aus.

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Pat Riley (Teampräsident der Miami Heat): "Ich bin natürlich enttäuscht, aber ich kann niemandem übel nehmen, dass er nach Hause möchte. Über die letzten vier Jahre hatten wir einen fantastischen Lauf. LeBron ist ein fantastischen Anführer, Athlet, Teamkollege und Mensch. Wir sind traurig, dass er geht. Die Miami Heat waren immer ein Team für Meisterschaften. Wir werden alles tun, um weiter um Meisterschaften mitzukämpfen"

Micky Arison (Eigentümer der Miami Heat): "Ich bin schockiert und enttäuscht. Ich werde die vergangenen vier Jahre nie vergessen, die LeBron uns beschert hat. Danke für die Erinnerungen."

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Clevelands neuer Football-Star Johnny "Football" Manziel von den Browns war ebenfalls völlig aus dem Häuschen.

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Magic Johnson sieht in James, Kyrie Irving und Andrew Wiggins die nächsten "Big Three" der NBA und lobt den "King" als "erstklassigen Menschen, Ehemann und Vater".

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Auch andere NBA-Akteure wie J.R. Smith oder Jamal Crawford reagierten mit Wohlwollen. Ricky Rubio ärgerte sich, dass James nicht nach Minnesota kommt.

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Selbst die deutsche Sportprominenz meldete sich zu Wort.

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Der ehemalige Profiboxer Riddick Bowe nutzte die Gelegenheit, um James' Ex-Teamkollegen als "Strauss" zu verspotten.

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Selbst Gott persönlich richtete via Twitter Cleveland ein "gern geschehen" aus.

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