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2011 ist es dann so weit. Nowitzki sichert sich mit seinen Dallas Mavericks den Titel in der NBA.
Das Duell um die Tabelle im Westen hat David West (li.) für seine Hornets entschieden © getty

Ein Double-Double von Dirk Nowitzki kann die Niederlage von Dallas im Schlüsselspiel bei den Hornets nicht verhindern. Kidd enttäuscht.

Von Sebastian Hrabak

München - 102:92 stand am Ende auf dem Scoreboard.

Damit haben die Dallas Mavericks die so wichtige Auswärtspartie (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) beim direkten Konkurrenten New Orleans Hornets verloren.

Auch ein Double-Double von Dirk Nowitzki (29 Punkte/14 Rebounds) konnte den Texanern nicht zum entscheidenden Sieg im Kampf um den Tabellenplatz sechs der Western Conference verhelfen.

Zweitbester Werfer bei den Mavericks war Jason Terry mit 15 Treffern.

Jason Kidd erwischte mit lediglich sechs Assists und acht Punkten einen sehr durchwachsenen Abend und stand so tief im Schatten von Hornets-Point-Guard Chris Paul.

Es drohen die Nuggets

Beide Teams haben bei vier Aufeinandertreffen nun jeweils zwei Spiele gewonnen.

Den Dallas Mavericks droht damit eine Erstrunden-Playoff-Serie gegen die Denver Nuggets, dem Zweiten im Westen.

Paul nicht zu stoppen

Noch kurz vor dem Ende war das Spiel hart umkämpft, als Jason Kidd 4:11 Minuten vor Schluss mit einem Dreier den 83:83-Ausgleich herstellte.

In der Folge konnten sich jedoch die Hornets immer mehr absetzen.

Gerade in David West (31 Punkte und 6 Rebounds) und Chris Paul, der nur knapp an seinem siebten Triple-Double vorbeischrammte (31 Punkte, 17 Assists und 9 Rebounds), fanden die Mavericks an diesem Abend ihren Meister.

Peja Stojakovic sorgte schließlich 1:09 Minuten vor dem Ende mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf für die 98:92 Führung, die sich die Hornets nicht mehr nehmen ließen.

Starker Start der Hornets

Doch schon von Beginn an ließen die Hornets keinen Zweifel daran, dass sie die Niederlage vom Freitag vergessen machen wollen.

Wesentlich konzentrierter und vor allem entschlossener traten sie im ersten Viertel auf und spielten sich so eine zwischenzeitliche 20:10-Führung heraus.

Dallas hingegen verschlief den ersten Spielabschnitt völlig und ging mit einer miserablen Statistik von 5 Treffern aus 23 Würfen und einem 13:22-Rückstand in die erste Viertelpause.

Aufholjagd in Viertel zwei

Im zweiten Viertel kam jedoch die Mannschaft aus Texas zurück und startete mit einem krachenden Dunking von Brandon Bass eine furiose Aufholjagd. Einen 9:0-Run schloss der überragende Dirk Nowitzki mit seinem sechsten Punkt in Folge zum zwischenzeitlichen 24:24-Ausgleich ab.

Ins letzte Viertel gingen die beiden Mannschaften ebenfalls ausgeglichen mit 69:69.

Auch im letzten Abschnitt durfte man noch lange auf einen Sieg für den Würzburger und seine Mannschaft hoffen.

Kurz vor Schluss nahm allerdings Chris Paul mit Punkten und Asissts das Spiel in die Hand, so dass der Mannschaft aus New Orleans am Ende ein klarer und vor allem verdienter Sieg im Kampf um Tabellenplatz sechs gelang.

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